Zahl der Verkehrstoten nimmt im Februar zu

Die Polizei sichert in Brandenburg eine Unfallstelle. © dpa

Im Februar ist die Zahl der Verkehrstoten gestiegen. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen 193 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat acht Personen mehr, die im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten. Dafür ging die Zahl der Verkehrstoten in den ersten beiden Monaten mit 402 Getöteten um 16 Personen zurück.


Während die Zahl der Verletzten im Februar um 1,5 Prozent auf 23.627 stieg, zeigt sich in den ersten beiden Monaten des Jahres auch hier ein Rückgang um drei Prozent auf 48.600 Verletzte.

Zahl der Unfälle gestiegen

Nach Angaben des Destatis wurden im Januar und Februar von der Polizei insgesamt 409.000 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, was einem Anstieg von 0,5 Prozent entspricht. Bei diesen aufgenommen Unfällen gab es 37.600 Unfälle mit Personenschaden (-1,5 Prozent). Bei 363. 600 Unfällen gab es indes nur einen Sachschaden (+0,7 Prozent).

Die meisten Verkehrstoten gab es nach den Erhebungen der Wiesbadener Behörde in den ersten beiden Monaten in Niedersachsen: hier kamen bei Verkehrsunfällen 65 Personen ums Leben. Das entspricht einem Anstieg von 27 Personen. Dahinter folgen Bayern (55 Getötete/-14) und das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (53/-17). Bremen ist das einzige Bundesland, in dem im Januar und Februar kein Mensch zu Tode kam. Hier hatte es im Vorjahreszeitraum noch einen Getöteten gegeben.

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