15. Dezember 2016

Notruf mit an Bord Skoda-Bestseller Octavia gut vernetzt

Skoda forciert die Konnektivität beim Skoda Octavia
Skoda forciert die Konnektivität beim Skoda Octavia © AG/Mertens

Skoda legt bei der Auffrischung des Octavias vor allem technisch nach. Neben neuen Konnektivitätsangeboten wird der Bestseller der VW-Tochter aus Tschechien durch weitere Sicherheitsassistenz-Systeme aufgewertet.




Skoda führt den Octavia mit einer umfassenden Auffrischung in neue Sphären. Dank neuer Angebote bei der Konnektivität und der Sicherheit klopft der kompakte Klassiker aus dem tschechischen Mlada Boleslav an die nächst höherer Mittelklasse an.

Unter dem Label Skoda Connect unterteilen sich die mobilen Online-Dienste dabei in zwei Kategorien auf. So ist Infotainment Online wie bisher für die Navigationssysteme Amundsen und Columbus zuständig, die so genannten Care Connect-Dienste dienen der Assistenz sowie dem Fernzugriff auf das Auto, wie die tschechische VW-Tochter mitteilte.


Vom Rechner ins Navi

Neben der reinen Navigation kann Infotainment Online zudem den realen Verkehrsfluss der gewählten Route anzeigen und bei möglichen Staus die richtigen Ausweichrouten anzeigen. Weiterhin sind Kraftstoffpreise, Parkplatzinformationen, Nachrichten und Wetterinformationen abrufbar. Die Route selbst kann vom heimischen Rechner ins Navigationssystem eingespeist werden. Das Navigationssystem Columbus kann den Weg per Google Earth‘ und Google Street View anzeigen.

Bei den Care Connect-Diensten befindet sich auch der Notruf (Emergency Call, eCall) an Bord, der ab September 2017 in der EU in allen Neuwagen installiert sein muss. Bei einem Unfall wird dann eine Notrufzentrale alarmiert. Aber auch die Service-Terminplanung für eine Wartung läuft über das System. Über die neue Skoda Connect-App kann auch der Status des Fahrzeugs per Smartphone abgerufen werden. Zudem kann der Standort des Octavia ebenso angezeigt wie auch der Hinweis, dass der Octavia gerade durch Unberechtigte bewegt wird.

Skoda bedient sich beim MQB

Zu den bereits verfügbaren Fahrassistenzsystemen gesellen sich nach dem Facelift des Octavia weitere hinzu. So löst der vorausschauende Fußgängerschutz im Bereich zwischen zehn und 60 km/h eine Notbremsung aus, falls ein Fußgänger vor das Auto läuft.

Weiterhin unterstützt ein so genannter Blind Spot Detect den Fahrer beim Spurwechsel, der Rear Traffic Alert bewahrt beim Rückwärts-Ausparken vor einem Zusammenstoß mit querenden Fahrzeugen. Zudem erhält der Octavia auch den Trailerassist aus dem Modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns, mit dem das Einparken mit einem Anhänger erleichtert wird. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Sicherheit



Mehr zur Marke Skoda

Gewisse PannenanfälligkeitZweiter Skoda Superb zeigt Größe

Die bis 2015 gebaute zweite Generation des Skoda Superb gibt sich auch gebraucht voll auf der Höhe. Allerdings bereite manche Motoren der ersten Baujahre einige Sorgen.


Einstiegsversion kommt späterSkoda nennt Preis für neuen Karoq

Skoda hat den Preis des neuen Skoda Karoq bekannt gegeben. Er wird in der Ausstattungsvariante Ambition 24.290 Euro kosten. Die Einstiegsvariante kommt Mitte des Jahres.


Für Vertrauen und Sicherheit Skoda setzt beim Gebrauchtwagenkauf auf Gütesiegel

Skoda will seinen Kunden mehr Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf bieten. Dafür bietet die VW-Tochter mit Skoda Plus nun ein neues Gütesiegel an.



Mehr aus dem Ressort

Vision Zero VehicleZF: Leben retten mit Warnsystem gegen Geisterfahrer

Der Zulieferer ZF verfolgt die "Vision Zero" - und das sowohl für die Vermeidung von Unfällen als auch von Emissionen. Wie das gelingen soll, zeigt der Konzern mit seinem "Vision Zero Vehicle".


Verletzungen bei Crash reduzierenCenter-Airbag von ZF steigert Insassenschutz

Der Autozulieferer ZF aus Friedrichshafen hat einen Center-Airbag entwickelt. Mit ihm wird der Insassenschutz deutlich gesteigert. Zugleich ist er für Innenraumkonzepte der Zukunft ausgelegt.


Der Skoda Kodiaq startet am 17. März 2017
EuroNCAP-CrashtestSkoda Kodiaq und Mini Countryman erhalten fünf Sterne

Der Skoda Kodiaq und der Mini Countryman haben den EuroNCAP-Crashtest mit Bravour absolviert. Dagegen benötigen der Nissan Micra und der Suzuki Swift bestimmte Ausstat