21. Oktober 2015

Alle 14 Tage prüfen Sicherheitsgewinn durch richtigen Reifendruck

Den Reifendruck sollte man regelmäßig prüfen.
Den Reifendruck sollte man regelmäßig prüfen. © Bridgestone

Seien Sie ehrlich? Wann haben Sie zuletzt den Luftdruck Ihrer Reifen geprüft? Der ADAC rät Autofahrern dazu, ihn alle 14 Tage zu kontrollieren. Das sorgt für weniger Verbrauch und mehr Sicherheit.




Gehören Sie auch zu denjenigen, die den Luftdruck Ihres Fahrzeuges eher selten als regelmäßig prüfen? Dann sollten Sie ihr Verhalten ändern. Denn der richtige Reifendruck trägt nicht nur zu mehr Komfort und weniger Verbrauch bei, sondern steigert auch die Sicherheit. So rät der ADAC allen Autofahrern dazu, den Luftdruck der Reifen alle 14 Tage zu pürfen.

Ein zu niedriger Reifendruck hat eine Vielzahl von Nachteilen. So steigert er nicht nur den Verbrauch und damit die Rechnung an der Tankstelle, sondern er hat auch Auswirkungen auf die Fahreigenschaften. So verschlechtern sich Lenken und Bremsen auf nassem Untergrund deutlich.


Laufleistung des Reifen wird beeinträchtigt

„Schon ein Fülldruck von etwa 0,4 bar unter dem Sollwert hat eine ca. 30 Prozent niedrigere Laufleistung des Reifens zur Folge und erhöht den Spritverbrauch um zwei Prozent“, so der ADAC. Den richtigen Druck des Reifens findet man in der Bedienungsanleitung, Türrahmen oder im Tankdeckel. Wer beispielsweise vollbeladen in den Urlaub fährt, muss den Reifendruck erhöhen. „Reifendruckwerte von ca. 0,1 bis maximal 0,2 bar über den vorgeschriebenen Werten schaden im Alltag nicht und geben ein wenig Reserve.“

Beim Befüllen des Reifens sollte darauf geachtet werden, dass er nicht zu warm ist. Entsprechend sollte man den Druck am besten vor der Fahrt oder nach nur kurzer Fahrstrecke 0checken. (AG/FM)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Sicherheit



Mehr aus dem Ressort

Keyless Mercedes neu Aufmacher
ADAC beklagt rückständige TechnikAutobauer ignorieren Diebstahl-Risiko bei Keyless-Systemen

Vor einem Jahr hat der ADAC auf Sicherheitsrisiken bei Keyless-Schließsystemen hingewiesen. Doch geschehen sei seither nichts, beklagt der Automobilclub, der 100 Modelle getestet hat.


Rettungsgasse neu Aufmacher dpa
Keine Rettungsgasse gebildetAutofahrer erschweren Rettungsdiensten die Arbeit

Eine Rettungsgasse kann Leben retten. Doch häufig bilden Autofahrer keine Rettungsgasse und erschweren so den Einsatzkräften ein schnelles Durchkommen zum Unfallort. So vergehen wertvolle Minuten für die Versorgung der Verletzten.


Notbremsassistent Lkw neu Aufmacher ADAC
Test des ADACNotbremsassistenten für Lkw stoppen zuverlässig

Der ADAC hat drei Notbremsassistenten in Lkws von Mercedes, MAN und Volvo getestet. Das Ergebnis: Sie stoppen zuverlässig und helfen so, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise deren Folgen abzumildern.