Neuer VW Caddy im Offroad-Look

Vierte Generation rollt vor

Der VW Caddy kommt in vierter Generation auf den Markt.
Der VW Caddy kommt in vierter Generation auf den Markt. © VW

Auch Nutzfahrzeuge machen auf Lifestyle. So wird es den VW Caddy auch in der vierten Genration in der Alltrack-Variante mit Offroad-Look geben.

Das Nutzfahrzeug wird zum modischen Accessoire: Auch die überarbeitete, offiziell vierte Generation des Caddy legt Volkswagen im Offroad-Look auf. Statt wie bisher „Cross“ trägt der Hochdachkombi nun den Namenszusatz „Alltrack“. Zudem ist der Caddy weiterhin als Pkw (ab 24.360 Euro brutto) und Kastenwagen (ab 19.620 Euro brutto) erhältlich, dann mit dem 84-PS-Einstiegsbenziner. Mit optionalem Allradantrieb werden mindestens 27.250 Euro fällig (Pkw: 31.760 Euro), dann ist ein 122 PS starker Diesel an Bord.

Silberne Dachreling macht den Unterschied

Von den anderen Caddy-Modellen setzt sich der Alltrack – ähnlich wie Passat und Golf Alltrack - durch silberne Dachreling und Außenspiegel, abgedunkelte Rückleuchten, schwarze Karosserieabdeckungen der Radhäuser, schwarze Seitenschweller sowie dem angedeuteten Unterfahrschutz ab. Im Innenraum ist der VW mit anderen Sitzbezügen sowie mit Lederpaket (Lenkrad, Handbremshebel, Schaltstulpe) ausgestattet. In der Pkw-Variante kommen Klapptische an der Rückseite der Vordersitze, verstellbare Mittelarmlehne und das Chrompaket hinzu.

Serienmäßig mit Berganfahrassistent ausgestattet, hat der Caddy als Kastenwagen links und rechts Schiebetüren. In der Pkw-Variante verfügt der Hochdachkombi zusätzlich über Klimaanlage, Licht- und Sicht-Paket, Geschwindigkeitsbegrenzer und Radio.

Beim Antrieb steht für den Alltrack die Motorenpalette der überarbeiteten Caddy-Generation zur Wahl. Sie umfasst Benziner mit verschiedenen Hubräumen im Band von 62 kW/84 PS bis 92 kW/125 PS sowie einen 2,0-Liter-Diesel, der zwischen 55 kW/75 PS und 110 kW/150 PS leistet. Für die beiden stärksten Selbstzünder ist Allradantrieb optional erhältlich. Abhängig von der Motorisierung erfolgt die Kraftübertragung über Fünf- und Sechsgang-Schalter sowie Sechs- und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.Der günstigste Caddy steht für 17.590 Euro in der Preisliste, als Pkw-Version für 18.240 Euro. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.