Kawasaki bietet wieder Leichtkrafträder an

Die Kawasaki Ninja mit 125 ccm Hubraum. © Kawasaki

Kawasaki entdeckt in Deutschland wieder die Leichtkrafträder als Absatzmarkt. Auf der Intermot in Köln wird der japanische Motorradhersteller zwei Modelle mit 125 ccm vorstellen.

Bei den beiden neuen Leichtkrafträdern handelt es sich zum einen um die sportliche Ninja 125 und zum anderen um ein Naked Bike mit der Bezeichnung Z125. Beide Motorräder weisen einen wassergekühlten Einzylindermotor mit jeweils 15 PS Leistung und einen Stahl-Gitterrohrrahmen auf.


Die beiden Maschinen wenden sich insbesondere an jugendliche Motorrad-Einsteiger, die keinen Roller fahren wollen. Deshalb wurde bei beiden Bikes die Sitzhöhe ausgesprochen niedrig gehalten: sie weisen 78,5 Zentimeter bei der Ninja 125 und 81,5 Zentimeter bei der Z125 auf.

Ninja 125 orientierte sich an ZX-10RR

Die Ninja 125 orientiert sich optisch an der Ninja ZX-10RR, mit der Kawasaki dreimal die Superbike-Weltmeisterschaft gewonnen hat, während die Z125 der Linie der erfolgreichen Z-Modelle folgt.

Mit der Präsentation der beiden neuen Einsteiger-Modelle beendet Kawasaki seine bisherige Strategie, in bereits entwickelten Märkten keine Straßen-Leichtkrafträder anzubieten. Mit dieser Geschäftspolitik hat Kawasaki auf weiteres Absatzpotenzial verzichtet. Die letzte 125er der japanischen Marke war die KLX, die es als Enduro und auch als Supermoto gab. Die drei anderen japanischen Marken Honda, Suzuki und Yamaha haben dagegen schon seit vielen Jahren 125er-Maschinen im Angebot. (SP-X)

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