Skoda investiert zwei Milliarden Euro in E-Mobilität

Bernhard Maier
Skoda-Chef Bernhard Maier. Foto: dpa © Skoda

Der Autobauer Skoda hat 2017 nicht nur beim Absatz, sondern auch bei seinen Finanzergebnissen neue Bestwerte erzielt. Auch in diesem Jahr will Vorstandschef Bernhard Maier neue Rekorde aufstellen.

Für die Tschechen war das Vorjahr das bislang erfolgreichste in der bisherigen Unternehmensgeschichte. So konnte die VW-Tochter mit 1,2 Millionen Auslieferungen seinen Absatz nicht nur um 6,6 Prozent steigern, sondern auch seinen Umsatz signifikant steigern. Mit 16,6 Milliarden Euro wurde der um fast 21 Prozent gesteigert.


Noch besser sah das Ergebnis beim operativen Ergebnis aus: Er stieg mit 1,6 Milliarden Euro auf 34,6 Prozent. Damit Skoda diesen Erfolgskurs fortsetzt, kommen im Rahmen der Stratgie 2025 in den nächsten zwei Jahren insgesamt 19 neue Fahrzeuge auf den Markt. Darunter befindet sich auch der bereits 2019 seinen Marktstart feiernde Skoda Vision X, der gerade auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere feierte.

Skoda-Chef: Sind bis in die Haarspitzen motiviert

„2017 hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut unsere breite und attraktive Modellpalette ankommt: Mit mehr als 1,2 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen war 2017 das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte“, sagt Skoda-Chef Bernhard Maier. „Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert, diesen Kurs fortzuführen“, ergänzte Maier. Dazu hat Skoda das größte Investitionsprogramm in seiner Geschichte auf den Weg gebracht. So werden die Tschechen innerhalb der nächsten fünf Jahre rund zwei Milliarden Euro in die Elektromobilität und neue mobile Services investieren. „Wir treiben damit die Umsetzung unserer Strategie 2025 entschlossen voran“, so Maier weiter.

Das Skoda sowohl beim Ergebnis und Umsatz derart stark zulegen konnte, sei auf die „erfolgreiche Umsetzung unserer SUV-Strategie und unsere verbesserten Kostenpositionen zurückzuführen“, sagte Finanzvorstand Klaus-Dieter Schürmann.

Deutschland zweitwichtigster Markt nach China

Entwicklungs-Vostand Christian Strube. Foto: Skoda
Skoda-Entwicklungsvorstand Christian Strube stellte in Genf die Studie Vision X vor. Foto: Skoda

Im Vorjahr war China mit 325.000 Auslieferungen der erfolgreichste Absatzmarkt vor Deutschland (173.300). Dahinter folgen der Heimatmarkt Tschechien (95.000) und Großbritannien (80.100), Polen (66.600). Nach den ersten zwei Monaten des Jahres befindet sich der Hersteller übrigens weiter auf Wachstumskurs. Mit 196.600 Einheiten stieg der Absatz um 12,4 Prozent.

Perspektivisch setzt die VW-Tochter auf die E-Mobilität. So wird der Autobauer im kommenden Jahr nicht nur sein Flaggschiff Superb als Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen, sondern auch den Kleinwagen Citigo mit rein elektrischem Antrieb. Es wird das erste vollelektrische Modell der Marke sein.

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