Owsianski wird neuer China-Chef von Audi

Owsianski wird neuer China-Chef von Audi
Der Firmensitz von Audi in Peking. © Audi

Thomas Owsianski wird neuer China-Chef der VW-Tochter Audi. Der Manager soll seine neue Position im Laufe des vierten Quartals antreten.

Owsianski wird dann Nachfolger von Jochen Wedler. Der 51-Jährige verstärkt indes bereits ab heute das Management von Audi in China, wie das Unternehmen am Mittwoch mittteilte.
„Thomas Owsianski ist als ausgewiesener Vertriebs-Experte und China-Kenner die beste Wahl, die Erfolgsgeschichte von Audi in China fortzuschreiben“, sagt Audi-Finanzvorstand Alexander Seitz, der zugleich Wedler für seine Arbeit dankte.


Wedler, der in den Ruhestand geht, wird noch bis zum Ende des Schlussquartals beratend tätig sein. Seitz ist im Vorstand seit dem heutigen Mittwoch auch für das China-Geschäft verantwortlich.

Owsianki mit großer China-Erfahrung

Mit Thomas Owsianski übernimmt ein Marketing- und Vertriebsprofi die Verantwortung für das Chinageschäft der Ingolstädter. So war der Manager von 2014 bis 2016 Executive Director bei SAIC Volkswagen Automotive Co., Ltd. Dabei hat der die Verantwortung für Vertrieb und Marketing der Marke Skoda gehabt. Zuvor hatte der gebürtige Niedersachse Führungsfunktionen im Vertrieb und Marketing in Europa und den USA inne, unter anderem bei der Ford Motor Company und bei Opel, wo er Vertriebschef war. Seit 2012 arbeitet Owsianski im VW-Konzern.

Wedler hatte die Position als China-Chef von Audi im Jahr 2015 angetreten. Nach 2017 erreichten die Verkaufszahlen von Audi auf dem chinesischen Markt Bestwerte. Unter seiner Führung wurde der Weg auf weiteres Wachstum gelegt. So will Audi sein Modellangebot in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln. Dazu gehört, dass sieben SUVs und fünf Elektroautos bzw. Plug-in-Hybride lokal produziert werden sollen.

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