Audi erneut mit deutlichen Absatzeinbußen

Der Audi A1 fällt auf, vor allem in dieser Lackierung, die Python Yellow heißt. © Audi

Audi musste auch im November deutliche Absatzeinbußen hinnehmen. So sank der Absatz der VW-Tochter mit 16,7 Prozent auf rund 132.650 Fahrzeuge.

Im bisherigen Jahresverlauf konnte Audi weltweit um 2,4 Prozent auf rund 1.65 Millionen Fahrzeuge zulegen. Die Ingolstädter haben nach wie vor mit den Folgen der Umstellung auf das neue Abgasprüfverfahren WLTP zu kämpfen. Besonders deutlich fielen die Verluste der VW-Tochter dabei in Europa aus: hier gab es mit 43.850 an Kunden ausgelieferten Autos einen Rückgang von fast 34 Prozent.


Im weiteren Jahresverlauf erwartet Audi einen schwankenden Marktverlauf, erwartet aber, sein Vorjahresergebnis beim Absatz erreichen zu können.

Leichter Zuwachs in China

In den USA konnte die Marke mit den vier Ringen nur 17.082 Fahrzeuge ausliefern, ein Rückgang von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auf dem für die Marke so wichtigem chinesischem Markt konnte Audi einen leichten Zuwachs erzielen. Mit 57.721 Fahrzeugen legte man um 2,7 Prozent zu; zugleich eine neue Bestmarke. „Wir durchlaufen eine sehr herausfordernde Phase für unser Unternehmen, die das operative Geschäft belastet“, sagte Audi-Interims-Chef Bram Schot. Man arbeite mit Hochdruck an der Homologation der Motor-Getriebe-Varianten, fügte Schot hinzu.

In China will Audi das Angebot seiner lokal produzierten Fahrzeuge bis 2022 auf zehn Modelle erhöhen. In 2019 wird man mit der Langversion des Audi Q2 e-tron das erste Elektroauto der Marke exklusiv für den chinesischen Markt anbieten. Im Vormonat bei den chinesischen Kunden besonders gefragt war der Audi A4 L: er verzeichnete mit 13.842 Fahrzeugen ein Plus von über 20 Prozent. (FM)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein