VW setzt weltweit 4,75 Millionen Autos ab

Nach sieben Monaten

Auslieferungstürme bei VW in Wolfsburg. © dpa

Von Krise ist bei Europas größtem Autobauer VW nichts zu spüren. Die Wolfsburger verkauften in den ersten sieben Monaten des Jahres weltweit 4,75 Millionen Fahrzeuge. Damit sei man weiter auf Wachstumskurs, sagte Vertriebsvorstand Klingler.

Volkswagen hat beim Absatz seiner neun Konzernmarken weiter aufs Tempo gedrückt. In den ersten sieben Monaten legten die weltweiten Verkäufe des größten europäischen Autobauers auf 4,75 Millionen zu, wie das Unternehmen am Freitag in Wolfsburg berichtete. Das waren etwa 600 000 (14,4 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit wuchs VW stärker als der Weltmarkt, der nur auf ein Plus von 5,5 Prozent kam. Auch im Juli selbst fuhr der Konzern ein kräftiges Plus von durchschnittlich 16,3 Prozent ein. Zuletzt wurden knapp 666.000 Autos an die Kunden ausgeliefert.

Starke Nachfrage nach VW-Nutzfahrzeugen

Besonders stark war die steigende Nachfrage nach Nutzfahrzeugen - vor der tschechischen VW-Tochter Skoda, der Premiummarke Audi und der Kernmarke VW-Pkw. Vertriebschef Christian Klingler sieht die Verkäufe trotz der erwarteten konjunkturellen Abkühlung im Plan: «Der Konzern ist mit seiner starken Modellpalette weiter auf Wachstumskurs.»

Skoda konnte in den ersten sieben Monaten des Jahres 523.200 Autos verkaufen und erzielte damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 19,7 Prozent. Ein ähnliches hohes Wachstum verzeichnete auch Audi. Der Premiumhersteller, der in diesem Jahr einen neuen Rekordabsatz anpeilt, setzte bis zum Juli 758.900 Autos an, ein Zuwachs von 17,4 Prozent. Moderater fiel das Plus bei der spanischen VW-Tochter Seat aus, die mit 215.500 an Kunden übergebenen Fahrzeugen auf ein Plus von 1,9 Prozent kam. In Deutschland erzielte Seat indes ein Plus von 23,4 Prozent. VW Nutzfahrzeuge konnte seine Auslieferungen um 28,2 Prozent auf nun 303.100 Autos steigern.

Auf die Kernmarke VW entfielen nach sieben Monaten 2,95 Millionen Verkäufe, was einem Plus von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. (AG/FM/dpa)