Kernmarke VW mit Absatzeinbußen im Januar

VW steigert die Verkäufe. Foto: dpa
Endabnahme des VW Golf im Werk Wolfsburg. © dpa

Die Kernmarke Volkswagen Pkw ist mit deutlichen Absatzeinbußen ins neue Jahr gestartet. Die Wolfsburger lieferten weltweit 515.500 Fahrzeuge an die Kunden aus.

Das entspricht einem Rückgang von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In Westeuropa gab es einen Rückgang um 4,8 Prozent auf 112.200 Fahrzeuge, in Nordamerika wurden 38.100 und damit 8,6 Prozent weniger Autos ausgeliefert.


In den USA lag der Absatz von Volkswagen im Vormonat bei 23.100 Fahrzeugen, ein Verlust von immerhin 6,7 Prozent.

Auch China rückläufig

Auf dem wichtigsten Einzelmarkt China lieferte VW 287.900 Autos aus – ein Rückgang um 3,1 Prozent. Auf dem deutschen Heimatmarkt lag das Minus mit 39300 Autos bei 9,2 Prozent. Deutlich höhere Auslieferungszahlen in Russland (plus 10,9 Prozent) und Brasilien (plus 10,8 Prozent) hätten die Rückgänge nicht ausgleichen können, teilte VW mit.

«Das Rekordniveau des Januar 2018 haben wir dieses Jahr erwartungsgemäß nicht ganz erreicht. In China hat Volkswagen in einem anhaltend verunsicherten Gesamtmarkt trotz rückläufiger Auslieferungen Marktanteile hinzu gewonnen», sagte Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. Der Auftragsbestand sei hoch, betonte er.

Neue Modelle wie der T-Cross und der aufgefrischte Passat sollten in den kommenden Monaten «für Rückenwind sorgen». Wie Stackmann sagte, arbeite man zudem massiv am Kapzitätsausbau der Benzinmotoren, „um die hohe Nachfrage danach im Jahresverlauf besser abdecken zu können“. (AG/dpa)

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