Porsche ruft 75.000 Panamera wegen Softwarefehler zurück

Der Porsche Panamera Hybrid. Foto: Porsche
Der Porsche Panamera. © Porsche

Der Sportwagenbauer Porsche muss den Panamera in die Werkstätten zurückrufen. Der Grund: ein Softwareproblem.

Weltweit sind von dem Rückruf 75.000 Exemplare des Panamera betroffen. Wie Porsche am Donnerstag mitteilte, müssen Fahrzeuge in die Werkstatt, die zwischen dem 21. März 2016 und dem 6. Dezember 2018 produziert wurden.


Der Fehler könnte den Angaben zufolge dazu führen, dass die elektrische Servolenkung sporadisch nicht funktioniert.

Steuergerät neu programmieren

Zum Lenken sei dann mehr Kraft erforderlich, erläuterte der Autobauer. Um das zu vermeiden, müsse das entsprechende Steuergerät des Panamera neu programmiert werden. Betroffene Kunden würden zeitnah informiert. Der notwendige Aufenthalt in der Werkstatt dauere etwa eine Stunde und ist für die betroffenen Kunden kostenlos.

Porsche hatte erst in der Vorwoche weltweit 1738 Fahrzeuge des Macan und Cayenne zurückrufen müssen, die mit einem Skisack aus dem Zubehör programm ausgestattet wurden, Hintergrund des Rückrufes war, dass die Befestigungsgurtnähte des Skisacks nicht die erforderliche Robustheit aufweisen.

So besteht bei zu hohen Belastungen die Möglichkeit, dass das Gurtband reißt und das Zubehör nicht in seiner Position gehalten wird. In der Werkstatt wird der Skisack überprüft und gegebenenfalls ersetzt.  Betroffen sind Skisäcke aus dem Produktionszeitraum von Januar 2017 bis Februar 2018. Betroffene Kunden müssen für den Werkstattbesuch rund 30 Minuten einkalkulieren. Kosten entstehen für ihn nicht. (AG/dpa)

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