US-Behörde NTSB prüft tödlichen Unfall mit einem Tesla

Unfall eines Tesla. Foto: dpa
Die US-Behörden prüfen einen Unfall mit einem Tesla in der Nähe von Mountain View. © dpa

Die US-Behörde für Transportsicherheit NTSB untersucht einen tödlichen Crash mit einem Tesla -Elektroauto. Der Unfall ereignete sich in der vergangenen Woche.

Die Aufseher prüfen, ob Teslas Fahrassistenz-Programm zum Zeitpunkt des Unfalls eingeschaltet war, teilte das National Transportation Safety Board (NTSB) am Dienstag bei Twitter mit. Es sei derzeit noch unklar, ob das automatische Kontrollsystem aktiviert war.


Der Unfall habe sich in der vergangenen Woche nahe der Stadt Mountain View in Kalifornien ereignet. An der Börse sorgte die Nachricht für einen achtprozentigen Kursrutsch der Tesla-Aktie. Das Unternehmen sprach den Angehörigen des Todesopfers in einem Statement seine Anteilnahme aus und sicherte den Behörden bei der Untersuchung volle Kooperation zu.

Bereits vor zwei Jahren ein tödlicher Unfall

Vor zwei Jahren hatte es bereits einen tödlichen Unfall mit einem Tesla in den USA gegeben. Das Auto war Anfang Mai 2016 ungebremst unter einen Lastwagen-Anhänger gefahren, der abbog und die Fahrbahn überquerte. Das Fahrassistenz-System «Autopilot», das Tempo und Spur halten sowie Frontal-Kollisionen vermeiden soll, war eingeschaltet.

Das System hatte nach damaligen Angaben die weiße Seite des Anhängers vermutlich für ein hochhängendes Autobahnschild gehalten. Damals war der Fahrer des Tesla zudem schneller als erlaubt unterwegs. Statt 105 km/h fuhr er nach den damaligen Ergebnissen der NHTS 119 km/h (AG/dpa)

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