Überarbeiteter Skoda Fabia zukünftig ohne Diesel

Premiere auf Autosalon Genf

Der neue Skoda Fabia. Foto: Skoda
Das Facelift des neuen Skoda Fabia. © Skoda

Skoda präsentiert im März auf dem Autosalon Genf den überarbeiteten Fabia. Auf den Markt kommen wird der Kleinwagen der VW-Tochter ab der zweiten Jahreshälfte.

Der Fabia wird ab diesem Zeitpunkt dann auch nicht mehr mit einem Dieselmotor angeboten. Damit orientiere man sich an den Anforderungen der Kunden im Kleinwagensegment. Auf dem Genfer Autosalon zeigt Skoda sowohl den neuen Fünftürer und Kombi (8. bis 18. März). Die Preise dürften weiterhin knapp oberhalb von 12.000 Euro starten.


Die beiden bislang angebotenen Dreizylinderdiesel mit 1,4 Litern Hubraum fliegen ersatzlos aus dem Programm. Skoda will sich stattdessen auf die Benziner konzentrieren, die unverändert ein Leistungsband von 60 PS bis 110 PS abdecken. Neu sind die Partikelfilter für die Varianten mit Turboaufladung. Die Topmotorisierung ist auch mit einem 7-Gang-DSG zu bestellen.

Skoda Fabia mit neuem Kühlergrill

Auffälligste äußerliche Änderung im Zuge des Liftings ist der Kühlergrill, dessen äußeren Ecken gestutzt wurden. Neu im Angebot sind zudem LED-Scheinwerfer, auch die Heckleuchten gibt es nun in LED-Ausführung. Dazu kommen neue Felgen-Designs, ein umgestaltetes Kombiinstrument und eine erweiterte Zierteil-Auswahl. Auf der Optionsliste finden sich nun unter anderem ein Totwinkelwarner und ein Fernlicht-Assistent. Feinschliff gibt es zudem am Detail: So verfügt der in der Tankklappe integrierte Eiskratzer künftig über eine Messskala für die Profiltiefe der Reifen.

Der Skoda Fabia ist nicht der erste und sicher nicht der letzte Kleinwagen, der auf Dieselmotoren verzichtet. Asiatische Hersteller haben dem Selbstzünder im Stadtauto-Segment schon länger den Rücken gekehrt, die europäischen werden nun folgen. Vor allem, weil die Motoren die ab Herbst obligatorischen RDE-Abgastests im realen Straßenverkehr ohne aufwändige Reinigungssysteme nicht schaffen würden. SCR-Katalysator und Co. sind jedoch zu teuer in dieser preissensiblen Fahrzeugklasse. (AG/SP-X)

Vorheriger ArtikelTesla landet unsanft in der Realität
Nächster ArtikelDaimler entschuldigt sich auch beim chinesischen Botschafter
Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein