Europas Automarkt legt im Juni erneut zu

Opel im Aufwärtrend

Der Opel Mokka kommt bei den Kunden an.
Der Opel Mokka kommt bei den Kunden an. © Opel

Der Aufwärtstrend auf dem europäischen Automarkt hält an. Davon profitiert auch Opel. Die Rüsselsheimer konnten zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall den Absatz um zwölf Prozent steigern.

Es geht weiter aufwärts auf dem europäischen Automarkt: Nach Zahlen des Branchenverbandes ACEA legten die Verkäufe im Juni um 4,5 Prozent auf fast 1,19 Millionen Fahrzeuge zu. Das war jedoch der zweitschlechteste Wert seit 2003.

Im ersten Halbjahr des Jahres lag der Anstieg mit 6,62 Millionen Fahrzeugen bei 6,5 Prozent. Im Juni verzeichnete unter den größeren Märkten lediglich Deutschland (-1,7 Prozent) einen leichten Verkaufsrückgang, Zuwächse gab es dagegen unter anderem in Frankreich (+2,5 Prozent), Italien (3,8 Prozent), Großbritannien (+6,2 Prozent) und Spanien (+23,9 Prozent).

Daimler mit Rückgang

Unter den deutschen Herstellern verkaufte lediglich Daimler im Juni mit rund 62.000 Fahrzeugen 1,2 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zurückzuführen ist dies auf die Verkaufseinbrüche bei Smart. Die Kleinstwagenmarke musste vor dem Hintergrund des Modellwechsels, im November kommen der neue Fortwo und der neue ForFour auf den Markt, mit 4666 Einheiten einen Rückgang von 19,5 Prozent hinnehmen.

Der VW-Konzern als Europas größter Autobauer kam mit rund 284.000 Einheiten auf ein Plus von 2,5 Prozent und die BMW-Gruppe mit fast 76.500 Fahrzeugen auf ein Plus von 4,6 Prozent. Weiterhin gut unterwegs ist der Rüsselsheimer Autobauer Opel. Zusammen mit seiner Schwestermarke setzte die GM-Tochter ihren Aufwärtstrend fort und kam im Juni mit fast 92.000 Fahrzeugen auf einen Zuwachs von zwölf Prozent. Nach dem ersten Halbjahr liegt der Zuwachs von Opel mit 464.000 Einheiten bei 8,6 Prozent. Das bedeutet einen Marktanteil von sieben Prozent. (AG/FM)