Mercedes schafft siebtes Rekordjahr in Folge

Smart verbleibt im Minus

Die E-Klasse ist sehr beliebt. Foto: Mercedes
Sehr beliebt sind die Varianten der E-Klasse. © Mercedes

Mercedes-Benz hat auch das Jahr 2017 mit einem neuen Bestwert abgeschlossen. Die Stuttgarter sehen sich im Rennen um die Premium-Krone auch weiterhin vor ihren bayrischen Rivalen.

Mercedes-Benz geht mit dem siebten Rekordjahr in Folge gestärkt in das neue Jahr 2018. So schlossen die Stuttgarter 2017 mit einer Absatzsteigerung um 9,9 Prozent und 2.289.344 verkauften Einheiten ab. Hinzu kommen 135.025 weltweit verkaufte Smart. Laut eigenen Angaben ist Mercedes damit der beste Premium-Hersteller weltweit. BMW hat seine Jahreszahlen noch nicht bekannt gegeben, folgte aber im November schon mit Abstand.


„Mercedes-Benz Cars hat im vergangenen Jahr mehr als 2,4 Millionen Mercedes-Benz und smart an Kunden weltweit ausgeliefert. Wir haben uns damit das siebte Jahr in Folge selbst übertroffen“, sagte Mercedes-Chef Dieter Zetsche, „mit unserer Kernmarke Mercedes-Benz waren wir 2017 erneut die absatzstärkste Premiummarke. Darauf können wir stolz sein – und darauf bauen wir auf. Der Erfolg in unserem Kerngeschäft ist die Basis, die Mobilität der Zukunft aktiv zu gestalten. In 2018 gehen wir diesen Weg mit CASE konsequent weiter.“

Mercedes E-Klasse und SUV als Erfolgsbringer

Besonders die SUV sowie die Familie der E-Klasse sorgten für das Wachstum, das allerdings im Dezember mit einem Plus über lediglich 1,7 Prozent etwas gebremst wurde. Allerdings bedeuteten 193.534 verkaufte Einheiten im letzten Monat des Jahres ebenso einen neuen Bestwert abgeschlossen wurde wie auch das letzte Quartal. Hier lag das Wachstum bei 4,8 Prozent bei 572.044 Verkäufen.

Trotz des 58. Rekordmonats in Folge musste Smart im Dezember eine herbe Delle notieren. Lediglich 11.895 verkaufte Zwei- oder Viersitzer bedeuten ein Minus über 19,1 Prozent gegenüber dem Dezember 2016. Auch über zwölf Monate gesehen wurde zwar das zweitbeste Verkaufsjahr geschafft, trotzdem liegt Smart im Vergleich zu 2016 mit 6,5 Prozent im Minus. Hoffnung für die Kleinwagenmarke, die komplett auf Elektro umgestellt wurde, kommt aus China. Dort bedeuteten 23.097 verkaufte Einheiten ein Plus über 9,8 Prozent im Vergleich mit 2016.

Nicht nur diese Zahlen geben Vertriebsvorstand Britta Seegers Hoffnung auf das achte Rekordjahr in Folge: „Auch im neuen Jahr werden wir für jeden Kunden den passenden Pkw im Angebot haben. Insgesamt bringen wir 2018 über ein Dutzend neue Fahrzeuge auf den Markt.“

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