Mercedes steigert Verkäufe im August

Plus 7,9 Prozent

Mercedes steigert Verkäufe im August
Geländewagen können bei einem Unfall nicht nur dem kleineren Pkw großen Schaden anrichten © Daimler

Mercedes befindet sich nach den ersten acht Monaten weiter auf Rekordjagd. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde ein Absatzplus erzielt, ansonsten gab es einen leichten Rückgang im August.

Mercedes-Benz forciert weiter den Absatz. Im August konnte der Hersteller aus Stuttgart 87.384 Einheiten verkaufen und damit 7,9 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Damals wurden 81.010 Fahrzeuge in Kundenhand gegeben. Nach acht Monaten und 798.306 verkauften Fahrzeugen befindet sich Mercedes mit einem Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf Rekordkurs. "Unser Absatz hat sich im August wieder sehr positiv entwickelt. Ein wichtiger Wachstumstreiber war Deutschland, aber auch in vielen anderen Märkten haben wir unsere Verkäufe deutlich gesteigert", sagte Vertriebschef Joachim Schmidt.

Hoffen auf die Mercedes B-Klasse

Auch für das zweite Halbjahr rechnet der Autobauer mit einem starken Absatz, insgesamt sollen über 1,35 Millionen Einheiten von Mercedes-Benz und Smart verkauft werden - so viele Fahrzeuge wie nie zuvor. Dazu beitragen sollen ab November die neue M-Klasse und die neue B-Klasse, die am 15. September startet. "Mit ihr und drei weiteren Modellen unserer neuen Kompakten werden wir die Messlatte in diesem Segment nach oben verschieben und neue Kunden und Märkte erobern", so Schmidt.

In Deutschland stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,2 Prozent. Damit war Mercedes-Benz auch im August wieder die stärkste Premiummarke in Deutschland. In der Bilanz der ersten acht Monate hinkt Mercedes aber noch Audi hinterher.

Stagnation in den USA

In China verzeichnete Mercedes-Benz seit Beginn des Jahres sogar ein Absatzplus von 35,8 Prozent. Hier wirkte sich neben neuen Produkten vor allem der Beginn der lokalen Produktion aus. Kräftige Absatzsteigerungen gab es auch noch in Taiwan, Südkorea, Russland, Indien, Brasilien und Südafrika.

In den USA stagnierte der Verkauf. 18.477 Einheiten stehen 18.826 Verkäufen im Vorjahr gegenüber, was Mercedes mit dem Modellwechsel der C-Klasse begründet. (AG)

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