Mercedes setzt Aufholjagd im August fort

Der Mercedes-AMG GLA 45 4Matic. © Daimler

Der Autobauer Mercedes verkauft wieder mehr Autos. Im August konnten die Schwaben ihre Aufholjagd in einem bisher schwierigen Jahr mit großen Schritten fortsetzen.

Im Vormonat verkaufte der Autobauer von seiner Stammmarke Mercedes-Benz 177.819 Autos und damit 14 Prozent mehr als im schwachen Vorjahresmonat, wie der Dax-Konzern am Freitag in Stuttgart mitteilte. Vor allem in Deutschland (+24,3 Prozent) und wie bereits bekannt in den USA konnte Mercedes zulegen, auch in China ging es weiter bergauf. Auf dem chinesischen Markt lag der Zuwachs mit über 60.000 Fahrzeugen bei fast 13 Prozent.


Nach acht Monaten steht für Mercedes nach dem schwierigen Jahresstart aber weiter ein Verkaufsrückgang von 0,7 Prozent auf 1,50 Millionen Autos zu Buche. Vor allem die Einführung von neuen Modellen in den Kompaktklassen hatte im ersten Halbjahr belastet, auch neue Versionen von SUVs und Probleme beim Produktionsanlauf in den USA hatten die Verkäufe geschmälert. Im August zog der Absatz von Stadtgeländewagen nun erstmals in diesem Jahr wieder an.

Neuer Bestwert beim Verkauf

Inklusive der Kleinwagenmarke Smart liegt Daimler im Pkw-Verkauf bis Ende August mit 1,58 Millionen Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahr ein Prozent im Minus. Smart fasst nach zurückliegend schwachen Monaten auch wieder Fuß und steigerte den Absatz im Vormonat auf 11.161 Fahrzeuge, was einem Plus von fast 32 Prozent entspricht. Im bisherigen Jahresverlauf steht aber noch ein Minus von fast sechs Prozent.

„Der August war für Mercedes-Benz der zweite Monat in Folge, in dem wir beim weltweiten Absatz einen neuen Bestwert verzeichnen konnten“, sagte Vertriebschefin Britta Seeger. Besonders positiv lief bei Mercedes die Nachfrage nach den Kompaktklassemodellen, die fast um 29 Prozent zulegten. Daneben gab es auch Zuwachsraten bei den beliebten SUVs, deren Absatz erstmals in diesem Jahr durch den Modellwechsel gesteigert werden konnte. Von den Modellen GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse wurden 61.800 Einheiten abgesetzt, ein Plus von 8,7 Prozent. (AG/dpa)