BMW mit Absatzrückgang wegen Modellwechsel

Der BMW 330e verfügt über einen Plug-in-Hybrid. © BMW

Der Modellwechsel beim BMW 3er hat beim Münchner Autobauer für einen Absatzrückgang gesorgt. Bei der Kernmarke lag er 148.012 ausgelieferten Fahrzeugen bei 4,7 Prozent.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, musste auch der Konzern mit seinen Marken BMW, Mini und Rolls-Royce mit 171.501 weltweit an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge Einbußen von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen. In den ersten beiden Monaten des Jahres lag der Absatz der BMW Group bei 341,977 Fahrzeugen, ein Minus von 1,9 Prozent.


Auf dem wichtigen Markt in China konnte sich BMW gut behaupten, hier legten die Verkäufe um 0,6 Prozent zu. Im Januar hatte der Konzern im Reich der Mitte noch um 15,5 Prozent zugelegt.

Verhaltener Start ins Jahr

„Wegen des Modellwechsels bei der BMW 3er Limousine startet dieses Jahr wie erwartet ein wenig verhaltener“, sagte BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota. Der neue 3er kommt in diesen Tagen zu den Händlern. Vom 3er als auch von den in dieser Woche in Genf vorgestellten vier neuen Modellen (3er, 7er, X3, X5) mit Plug-in-Hybrid erhofft sich der Vertriebschef für das laufenden Jahr weiteren Schwung.

BMW bietet damit zusammen mit dem vollelektrischen BMW i3 inzwischen in jedem Segment elektrifizierte Modelle an. Wie der Autobauer mitteilte, plane man bis Ende des kommenden Jahres zehn neue oder überarbeitete elektrifizierte Modelle auf den Markt zu bringen. Bis 2025 sollen 25 elektrifizierte Modelle angeboten werden.

Bei der Kleinwagenmarke Mini lag der Absatz im Vormonat bei 23.068 Fahrzeugen, ein leichter Rückgang von 1,1 Prozent. Seit Jahresanfang wurden 43.644 (-1,4 Prozent) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. (AG)

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