Skoda knackt 100.000 im März

Neues Rekordquartal

Der Skoda Octavia kommt bei den Kunden an.
Der Skoda Octavia kommt bei den Kunden an. © Skoda

Skoda hat im März erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge in einem Monat verkauft. Die Manager bleiben trotz der guten Zahlen für den weiteren Jahresverlauf noch vorsichtig.

Mit 102.100 Einheiten im März hat Skoda zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte sechsstellige Verkäufe erzielt. Der März trägt dazu bei, dass nach drei Monaten mit 265.100 Auslieferungen bei einem Plus von 7,2 Prozent ein neues Rekordquartal notiert wurde. Bei der tschechischen VW-Tochter bleibt man aber vorsichtig. "Dennoch rechnen wir weiterhin mit einem herausfordernden Automobiljahr. Die Situation in einigen Märkten, insbesondere in Russland, bleibt angespannt", sagte Skoda-Vertriebs- und Marketingvorstand Werner Eichhorn.

Skoda wächst in china zweistellig

Dabei stehen die Voraussetzungen für ein neues Rekordjahr – nachdem 2014 erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge verkauft wurden – gut. Der neue Fabia konnte zumindest in Europa zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und im Juni kommt der neue Superb auf den Markt.

Das Flaggschiff wird vor allem in China für weiteren Zuwachs sorgen. Auf dem weltweit größten Einzelmarkt legten die Tschechen im März um 24,4 Prozent zu bei 25.200 Auslieferungen. Im ersten Quartal konnte Skoda bei 71.700 Einheiten um 15,6 Prozent wachsen.

Schwacher russischer Markt belastet Skoda

Im zweitstärksten Markt Deutschland legte Skoda im März um 6,9 Prozent zu und verkaufte 15.500 Fahrzeuge, 1000 mehr als im März 2014. Auch nach den ersten drei Monaten wurden bei 36.100 Verkäufen gleich 1400 mehr Einheiten verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Sorgen bereiten die Märkte in Osteuropa und Russland, wobei der schwache russische Markt auch die Zahlen für Osteuropa verdirbt. So konnten im März lediglich 4600 Fahrzeuge in Russland abgesetzt werden. 2014 wurden noch 7800 Verkäufe notiert. 3600 Einheiten weniger hat Skoda in den ersten drei Monaten in Russland bei insgesamt 15.300 Fahrzeugen verkaufen können.

Octavia mit Abstand Skodas Bestseller

Das erfolgreichste Modell bleibt mit weitem Abstand der Octavia, der bei 40.300 Verkäufen um 18,9 Prozent zulegte. Der Rapid wurde 20.500 Mal verkauft, was einen Zuwachs über 24,2 Prozent bedeutet. Dahinter liegt der Fabia mit 16.800 Verkäufen und einem Minus von 7,4 Prozent. Bei dem Kleinwagen läuft noch der Generationswechsel. Auch Yeti und Superb liegen im Minus, doch besonders beim Superb wird die Tendenz im zweiten Halbjahr aufgrund des anstehenden Generationenwechsels nach oben zeigen. (AG/TF)