17. März 2010

Fahrbericht Opel Astra 1.7 CDTI In der Erfolgsspur

Opel Astra
Opel Astra © Opel

Der Opel Astra ist angesagt. Seit dem Marktstart im Dezember liegen bereits 100.000 Vorbestellungen vor. Offensichtlich kommt das Auto bei den Kunden an. Was es kann, zeigt unser Test mit dem 1.7 CDTI.




Von Frank Mertens

Er ist erst seit Ende des vergangenen Jahres auf dem Markt, doch der Opel Astra hat bereits die Erwartungen des Rüsselsheimer Autobauers übertroffen. Für das Kompaktmodell liegen bereits 100.000 Bestellungen vor, 10 Prozent mehr, als es die Verantwortlichen erwartet haben.


Erfolgreicher Weg

Das ist in Zeiten wie diesen, in denen insbesondere die Volumenhersteller weiter mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu kämpfen haben, eine Menge. Der Erfolg kommt aber nicht von ungefähr. Denn mit dem Astra setzt Opel konsequent den Weg fort, den man mit dem Mittelklassemodell Insignia begonnen hat, nämlich ausdrucksstarkes Design mit innovativer Technik zu verbinden.

So bietet beispielsweise auch der Astra optional das Opel-Eye an. Dahinter verbirgt sich eine Frontkamera, die nicht nur Verkehrsschilder erkennt, sondern auch für die Warnung beim unbeabsichtigten Spurwechsel sorgt. Die Kamera gehört zwar nicht zur Serienausstattung, ist aber für eine solche Technik für ausgesprochen akzeptable 525 Euro zu ordern. Wer etwas Geld übrig hat, sollte zudem auch die Anschaffung des Sicherheitsfahrwerks Flex-Ride in Erwägung ziehen, dass über drei Fahrmodi verfügt: Standard, Tour und Sport.

Mittels eines Tastendrucks in der Mittelkonsole lassen sich die Fahrwerkseinstellungen ansteuern und so den Modus wählen, der für die individuelle Fahrsituation gewünscht wird. Insgesamt kann das System elf unterschiedliche Fahrsituationen wie beispielsweise Kurvenfahrt, Beschleunigung oder Bremsmanöver erkennen und die Systeme entsprechend auf die unterschiedliche Charakteristik einstellen.

Ausreichend Potenzial

Wer beispielsweise in den Sportmodus wählt, spürt eine merklich straffere Dämpfereinstellung und ein deutlich besseres Ansprechverhalten. So unterwegs, kann man durchaus sportlich mit dem Astra unterwegs sein. Vor allem dann, wenn man dazu auch die richtige Motorisierung hat. Der von uns getestete 1.7 CDTI mit 125 PS (Einstiegspreis 22.990 Euro) bietet dafür ausreichend Potenzial.

Der Vierzylinder-Common-Rail-Diesel , der wie alle Astra-Motoren über die Abgasnorm Euro 5 verfügt, stellt ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter zur Verfügung, das zwischen 2000 bis 2700 Umdrehungen in der Minute anliegt. Damit sorgt der Astra bereits aus einem niedrigen Drehzahlbereich für einen guten Antritt, wobei seine Kraftentfaltung sich recht laufruhig vollzieht. In 11,5 Sekunden erreicht dieser Astra Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h an. Auf dem Weg dorthin, freut man sich über das knackig abgestimmte manuelle Sechsganggetriebe und die direkt ansprechende Lenkung. Als Durchschnittsverbrauch gibt Opel 4,7 Liter an, der bei den Testfahrten jedoch nicht erreicht wurde. Hier schluckte der Astra gut einen Liter mehr, trotzdem noch ein guter Wert.

Langer, länger, Astra

Die Platzverhältnisse im immerhin 4,42 Meter langen Astra sind anständig, auch für die Passagiere im Fond. Trotz der coupehaften Dachlinie des Astra finden hier selbst Großgewachsene ausreichend Kopffreiheit vor. Der Kofferraum bietet übrigens Platz für 370 Liter Gepäck, was okay ist.

Man kann es nicht oft genug betonen: Auch für den Astra sind Ergonomiesitze mit dem Gütesiegel Aktion Gesunder Rücken (AGR) zu bestellen. Der Aufrpreis hierfür liegt zwar bei 500 Euro, doch dafür bekommt man Sitze, die über die unterschiedlichsten Einstellmöglichkeiten verfügen und so ein deutlich entspannteres Fahren ermöglich.

Die eigene Sicherheit sollte einem dieser Aufpreis wert sein. Als Gesamtpaket kann dieser Opel Astra voll und ganz überzeugen. Von daher ist es wenig verwunderlich, dass die Kunden mit ihren Vorbestellungen die Erwartungen der Opel-Verantwortlichen bereits übertroffen haben.






Mehr zur Marke Opel

Besser als VW GolfOpel Astra mit hoher Wertstabilität

Käufer eines Opel Astra können sich freuen. Denn der Kompaktwagen der Rüsselsheimer besitzt nach dem Forecast der Experten von Bähr & Fäss eine hohe Wertstabilität.


500 Millionen investiertOpel startet Serienproduktion des Insignia

Der Insignia ist das Aushängeschild von Opel. Nun ist das erste für einen Kunden bestimmte Modell in Rüsselsheim vom Band gelaufen. Der Autobauer hat 500 Millionen Euro in die Produktion investiert.


SUV startet unter 17.000 EuroOpel nennt Preis für Crossland X

Der Opel Crossland X soll den Absatz beflügeln. Nun hat der Rüsselsheimer Autobauer den Preis für sein neues Modell bekannt gegeben.



Mehr aus dem Ressort

Der Kia Sorento Masterpiece kostet über 60.000 Euro
Auf 200 Exemplare limitiertes SUVKia Sorento Masterpiece: Das Meisterstück als Krönung

Mit dem Sorento nahm Kia in Europa Fahrt auf. Ganz klar, dass die Koreaner dem zum Imageträger avancierten Geländegänger ein besonderes Meisterstück widmen.


Mazda hat den CX-5 nur äußerlich scheinbar unverändert gelassen
Erstmals Zylinderabschaltung beim SUVMazda CX-5: Bestseller auf Golf-Wegen

Die zweite Generation des Mazda CX-5 hat sich auf den ersten Blick im Vergleich zur ersten Auflage nicht großartig verändert. Doch der unternehmenseigene Bestseller hat sich grundlegend gewandelt.


Suzuki schickt den Swift in die sechste Generation
Sechste Generation des KleinwagensSuzuki Swift: Beschwingt in Richtung Vierziger

Suzuki offeriert ab dem 13. Mai die sechste Generation des Swift. Dank einer Plattformdiät lässt sich der Kleinwagen nun viel agiler und sicherer über die Straßen bewegen.