VW im Juli mit deutlichen Verlusten

Deutscher Automarkt

Auslieferungsturm von VW in Wolfsburg.
Auslieferungsturm von VW in Wolfsburg. © dpa

Der deutsche Automarkt ist im Juli verhalten gewachsen. Der Zuwachs betrug mit 283.080 Neuzulassungen nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes 1,5 Prozent.

Der deutsche Automarkt musste sich im Juli mit einem bescheidenen Zuwachs von 1,5 Prozent zufrieden geben. Insgesamt wurden nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes im Vormonat 283.080 Fahrzeuge neu zugelassen. Nach sieben Monaten liegt das Wachstum mit 2,07 Millionen Neuzulassungen bei 2,9 Prozent.

Herbe Verluste musste Volkswagen im Juli hinnehmen. Die Wolfsburger verzeichneten mit 49.468 Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Verlust von 13,2 Prozent. Von Januar bis Juli liegt der Rückgang mit 382.344 Neuzulassungen bei 5,2 Prozent. Mit 17,5 Prozent hielt VW trotz Zulassungsrückgängen erneut den größten Anteil der Neuzulassungen.

Mercedes weiter auf Erfolgskurs

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel legte mit 19.430 Neuzulassungen um 2,6 Prozent zu, liegt nach sieben Monaten aber mit 0,3 Prozent leicht hinter den Zahlen des Vorjahres. Ford büßte mit 20.119 Neuzulassungen 5,7 Prozent ein. Bei den deutschen Premiumherstellern legte BMW um 7,3 Prozent (21.416 Einheiten), Audi um gerade einmal 0,3 Prozent (26.453) und Mercedes um 18,1 Prozent (30.046) zu. Porsche musste mit 2520 Neuzulassungen einen Rückgang von 3,4 Prozent hinnehmen.

Bei den Importeuren büßte Skoda mit 13.770 Neuzulassungen 0,8 Prozent ein, während Renault mit 11.230 Neuzulassungen auf ein Plus von 11,5 Prozent kam. Zweistellig konnte auch Seat zulegen. Die VW-Tochter kam auf 8122 Neuzulassungen, ein Zuwachs von zehn Prozent.

In Anbetracht der Diskussion um Dieselfahrverbote sank im Juli der Marktanteil von Diesselfahrzeugen auf 40,5 Prozent - das war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang bei den Neuzulassungen um 12,7 Prozent. Der Marktanteil neu zugelassener Diesel lag vor einem Jahr noch bei 47,1 Prozent. (AG/FM)