Mercedes GLK und Porsche 911 mit wenigsten Mängeln

TÜV-Report 2017

Der Mercedes GLK
Der Mercedes GLK © Daimler

Erfreuliche Nachrichten für Autofahrer: Die Fahrzeuge auf den deutschen Straßen weisen nach einer Studie des TÜV immer weniger Mängel auf. Besonders gut unterwegs sind der Mercedes GLK und der Porsche 911.

Das sind gute Nachrichten für alle Autobesitzer: Nach einer Studie des TÜV weisen die Fahrzeuge auf den deutschen Straßen immer weniger Mängel als noch im Vorjahr auf. Besonders gut schnitten Fahrzeuge von deutschen Premium-Herstellern bei der Untersuchung ab, wie der Verband der Technischen Überwachungsvereine am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Dabei verdienten sich bei den drei Jahre alten Fahrzeugen der Mercedes GLK und der Porsche 911 Carrera mit einer Quote von 2,1 die Bestnoten und landeten gemeinsam auf dem ersten Platz bei den Fahrzeugen mit den geringsten Mängeln. Dahinter folgen die Mercedes B-Klasse (2,2), die Mercedes A-Klasse (2,3), der Mercedes SLK (2,4), der Mazda2 (2,5), die Mercedes M-Klasse (2,5), der Opel Adam (2,6), der Opel Mokka (2,6) und der Audi Q5 (2,7) auf den Plätzen drei bis zehn.

Mängelquote sinkt

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Quote der Autos mit erheblichen Mängeln auf 19,7 Prozent. Im Vorjahr waren es demnach noch 22,6 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der Fahrzeuge, die die regelmäßige Hauptuntersuchung (HU) ohne Mängel überstanden. Ältere Fahrzeuge fallen bei der HU häufiger durch. Nach zehn Jahren liegt die durchschnittliche Mängelquote von Fahrzeugen bei 27,1 Prozent.

Insgesamt waren bei allen Altersklassen und Herstellern Mängel bei der Beleuchtung besonders häufig. Das sei «im Prinzip unverständlich, denn Beleuchtungsmängel kann man im Wesentlichen leicht erkennen», sagte Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Mitglied des Verbands. Es sei auch nicht sinnvoll, mit Beleuchtungsmängeln in die Hauptuntersuchung zu gehen. Rost spielte Brüggemann zufolge hingegen keine Rolle mehr.

Der TÜV-Report 2017 stützt sich ausschließlich auf die Ergebnisse der HU. Im Untersuchungszeitraum zwischen Juli 2015 und Juli 2016 wurden die Ergebnisse von rund neun Millionen Fahrzeugen ausgewertet. Hier lesen Sie alle Ergebnisse im Überblick l. (AG/FM/dpa)