Porsche stockt für den Cajun auf

Entwicklungspläne

Soll kleinen Bruder bekommen: der Porsche Cayenne © Foto: Porsche

Die Pläne für Porsches neue SUV-Baureihe „Cajun“ erfordern eine Aufstockung der Belegschaft. Insbesondere in Leipzig und im Entwicklungszentrum Weissach soll eingestellt werden.

Porsche will wegen neuer Fahrzeugprojekte seine Belegschaft in den kommenden Jahren kräftig aufstocken. Nach Informationen der Branchenzeitschrift “Automotive News Europe” sollen bis 2018 rund 1.800 neue Jobs entstehen. Ein Porsche-Sprecher wollte sich zu den genauen Zahlen nicht äußern. Er betonte aber, dass der Sportwagenbauer angesichts neuer Modelle Mitarbeiter einstellen werde. Zuletzt beschäftigte Porsche weltweit 13.043 Menschen.

Verdopplung des Absatzes angestrebt

Dem Bericht zufolge werden allein 500 Jobs in der Produktion der nächsten Baureihe, des kompakten Geländewagens mit dem Projektnamen Cajun, entstehen. Der Wagen soll 2013 in den Handel kommen und werde dem Vernehmen nach in Leipzig gebaut. Die endgültige Entscheidung über den Fertigungsort soll im März fallen. Auch der Betriebsrat kämpft dafür, dass der kleine Bruder des Cayenne in Leipzig produziert wird. Mindestens 500 weitere Mitarbeiter, vorrangig Ingenieure, sollen nach Informationen des Blattes im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach bei Stuttgart eingestellt werden.

Porsche benötigt das neue Personal unter anderem, da der Sportwagenbauer die Zahl seiner Modellreihen aufstockt. Der Absatz soll sich durch die Modelloffensive von zuletzt 97.000 auf rund 200.000 Einheiten mittelfristig mehr als verdoppeln. (dpa)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.