Opel-Chef Stracke steckt ambitionierte Ziele

Eine Milliarde Euro Gewinn ab 2016

Opel-Chef Stracke steckt ambitionierte Ziele
Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hat hehre Ziele © dpa

Opel soll laut Karl-Friedrich Stracke in fünf Jahren einen Gewinn von einer Milliarde Euro erzielen. Mit neuen Produkten sowie Verbesserungen im Flottenkundengeschäft will der Opel-Chef den angeschlagenen Autobauer aus der Krise helfen.

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke peilt mit neuen Strategien die Gewinnzone für Opel/Vauxhall an. "Wir wollen 2011 mehr Marktanteile gewinnen und die Verkäufe im Vergleich zu 2011 steigern", sagte Stracke in der Mitarbeiterzeitung "Opel-Post".

Verschiedene Strategien für Opel und Vauxhall

Das Erreichen der Gewinnschwelle bleibt für das kommende Jahr das oberste Ziel, trotz eines niedrigeren Absatzniveaus. Kostensenkungen und die Verbesserungen von Margen im Privatkunden- und Flottengeschäft sollen dazu ebenso führen wie der Eintritt in neue Märkte wie Australien oder Chile sowie Marktanteil- und Volumensteigerungen.

"In Deutschland wollen wir zum Beispiel bei den Flotten deutlich zulegen, in Großbritannien ist es dagegen der Privatkundenmarkt", so der 55-Jährige, der am 11. April 2011 den Vorsitz bei Opel übernommen hatte.

30 neue Opel-Modelle bis 2014

Viel wichtiger aber ist dem gelernten Konstrukteur und Betriebswirt aber das langfristige Ziel. "Opel/Vauxhall erwirtschaftet ab 2016 eine Milliarde Euro Gewinn, erzielt eine Umsatzrendite von fünf Prozent und erreicht einen Marktanteil von 8,5 Prozent in Europa."

Neue Produkte und der Einstieg in neue Segmente sollen dabei helfen. "Bis zum Jahr 2014 werden wir insgesamt 30 neue Fahrzeuge auf den Markt gebracht haben", so Stracke. Darunter befinden sich ein neues Cabrio, der Kleinwagen mit dem Arbeitstitel Junior sowie ein kleines SUV.

GM-Baukastensystem besser nutzen

Stracke fordert, das Baukastensystem als GM-Tochter besser zu nutzen, aber auch Kooperationen mit anderen Herstellern sollen forciert werden. "Wir müssen hungrig auf den Erfolg sein", sagt Stracke. Die Veränderungen beim angeschlagenen Autobauer und Kosteneinsparungen sollten dabei nicht als unangenehmer Störfaktor wahrgenommen werden.

Allerdings erwägt GM-Strategiechef Stephen Girsky, der den Vorsitz im Opel- Aufsichtsrat übernehmen soll, neue Sparrunden, die die Abläufe weiter erschweren werden. (AG)

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