Opel prüft Einstieg ins Carsharing

Chancen werden analysiert

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann gibt sich optimistisch.
Opel-Chef Karl-Thomas Neumann gibt sich optimistisch. © dpa

Der Autobauer Opel macht sich Gedanken über den Einstieg ins Carsharing. Dabei seien ein Fahrzeug wie der Adam oder das Elektroauto Ampera perfekt für dieses Feld.

Der Autobauer Opel prüft den Einstieg ins Carsharing. Zwar sei der Markt noch sehr klein, sagte Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann der "Bild": "Aber wir schauen uns die Entwicklung natürlich genau an." Der Kleinwagen Adam und das Elektroauto Ampera seien perfekt für dieses Feld: "Derzeit analysieren wir die Chancen für ein Carsharing-Konzept."

BMW und Mercedes erfolgreich unterwegs

Mit dem lukrativen Geschäftsfeld reagieren Hersteller wie BMW (DriveNow), Mercedes (Car2Go), VW (Quicar) oder Ford (Ford2Go) darauf, dass junge Menschen Autos zunehmend lieber mieten, als es zu kaufen. Das drückt den Absatz. Zudem gibt es weitere regionale und lokale Carsharing-Anbieter. BMW und Mercedes sind derzeit bereits sehr erfolgreich mit Carsharing-Angeboten im Markt. Car2go plant, bis Mitte des Jahrzehnts mit seinem Angebot profitabel zu sein, wie Smart-Chefin Annette Winkler gerade im Interview mit der Autogazette gesagt hat.

Obgleich Opel von Januar bis August in Deutschland 8,6 Prozent weniger Autos verkaufte als im Vorjahr, kommt die Sanierung nach Neumanns Einschätzung gut voran. "Wir haben die Lage klar stabilisiert", sagte er dem Blatt. "Bei Opel geht es wieder aufwärts." Neumann hält an dem Ziel fest, Opel bis 2016 wieder in die Gewinnzone zu führen. (dpa)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.