VW Arteon: Nun kommt der Shooting Brake

Der VW Arteon bekommt nicht nur ein Facelift, sondern mit dem Shooting Brake eine zweite Karosserievariante. © VW

Der VW Arteon bekommt Zuwachs. Nach der Limousine bekommt das Mittelklasse-Modell noch den Shooting Brake zur Seite gestellt.

Gut vier Jahre nach seiner Einführung erhält VWs Mittelklassemodell Arteon ein Facelift. Zusätzlich zur bislang erhältlichen Coupé-Limousine erweitern die Wolfsburger zudem das Karosserieangebot der Baureihe um eine Shooting Brake genannte Kombiversion.


Die neue Arteon-Variante unterscheidet sich durch ein langgezogenes Dach und gen Heck sanft abfallendes Heck von der Limousine und offeriert den Fondgästen mehr Kopffreiheit. Der Kofferraum ist zudem um 75 Liter größer, insgesamt gehen 1.632 Liter hinein. Bei beiden ist die Ladefläche 2,09 Meter lang.

Neues Tagfahrlicht

Die äußeren Änderungen beim normalen Arteon halten sich in Grenzen. Am deutlichsten ist er am geänderten Tagfahrlicht zu erkennen, das jetzt die Enden der LED-Leisten in den Scheinwerfern miteinander verbindet. Völlig neu ist die Cockpit-Landschaft innen. Lenkrad mit digitalen Touchflächen, Temperaturwahl der Klimaanlage durch Wisch-Schalter sowie die Armaturen im 10,25 Zoll großen Display ähneln jetzt denen des neuen Golf. Zudem ist der Arteon dank fest installierter SIM-Karte immer online, für Apple Carplay oder Android Auto benötigt man kein Extrakabel. Lang ist die Liste der elektronischen Beifahrer, neu etwa das Abstandsradar inklusive Stau- und Baustellenassistent, der Spurhalter hält den Arteon jetzt auch in der Mitte zwischen den Leitlinienlinien.

Das Heck des VW Arteon Shooting Brake. Foto: VW

Bei den Antrieben stehen Zweiliter-Benziner mit 190 PS oder 280 PS zur Wahl; im Arteon R gibt es sogar 320 PS. Zudem gibt es zwei Zweiliter-Diesel mit 150 PS bzw. 200 PS. Erstmals steht für den Arteon ein PHEV-Antrieb mit 1,4 Liter-Benziner und Elektromotor mit gemeinsam 218 PS zur Verfügung. Die 13 kWh Batterie ermöglicht rein elektrisches Fahren für rund 50 Kilometer.

Technische Daten wie Fahrleistungen oder Verbrauch sind noch nicht bekannt. Die Preise sollen bei rund 44.000 Euro starten, der Aufpreis für den Shooting Brake liegt bei 885 Euro. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte. (SP-X)

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