Chauffeur-Dienst setzt zehn Jaguar I-Pace ein

Der Mobilitätsdienstleister RocVin setzt in Berlin zehn Jaguar I-Pace ein. © Anker/Jaguar

Der Mobilitätsdienstleister RocVin hat in Berlin zehn Jaguar I-Pace in Betrieb genommen. Mit dem Elektro-SUV sollen Privat- und Geschäftsleute chauffiert werden.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass unser I-Pace viele Menschen von der Elektromobilität überzeugen wird“, sagte Jaguar-Chef Ralf Speth bei der Fahrzeugübergabe in Berlin. Mit dem Einsatz des rein elektrischen I-Pace will RocVin einen Beitrag zur Luftreinhaltung in Berlin leisten.


Der zur Safe Driver Group gehörende Fahrdienst hat eine seine Tiefgaragen für den Einsatz des I-Pace mit 16 Ladepunkten ausgestattet, an den der I-Pace mit Ökostrom aufgeladen werden kann.

Speth: Mobilitätswandel nur mit vereinten Kräften

Mit Blick auf die Ladeinfrastruktur forderte Speth die Politik auf, sich für einen Ausbau der Ladeinfrastruktur einzusetzen. Denn ein gutes Ladenetz sei entscheidend für den Erfolg der Elektromobilität. China sei auch in diesem Bereich Vorreiter. „Hier in Berlin möchte ich umso mehr betonen, dass alle gefragt sind: Regierungen, Städte, Forschung und die Industrie über viele Segmente hinweg. Kein Hersteller kann den Mobilitätswandel allein bewerkstelligen“, sagte Speth.

Dabei sei es wichtig, die Elektromobilität in die Breite zu bringen und Autos auch zu niedrigeren Preisen anzubieten. „Bisher sei Elektromobilität vor allem im Premiumsegment darstellbar.“ Ein Jaguar I-Pace ist dann auch ein Auto für Besserverdienende: er kostet in der Basisausstattung 77.850 Euro und bietet dem Kunden eine Reichweite von 480 Kilometern nach dem neuen Verbrauchszyklus WLTP.

In München wurden unlängst ebenfalls zehn I-Pace in Betrieb genommen. Dort allerdings vom Münchner Taxi Zentrum (MTZ). Der I-Pace sei dort sieben Tage die Woche rund um die Uhr im Einsatz, so Speth. Für den Einsatz in Berlin erhofft sich der Jaguar-Chef, dass der I-Pace auch von Vertretern der Politik genutzt wird, damit auch diese sich von den Vorteilen der E-Mobilität überzeugen können.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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