Studie: Diesel bringt nicht viel für Klimaschutz

Autoexeperte Dudenhöffer

Protest von Greenpeace gegen schmutzige Diesel. Foto: dpa
Greenpeace demonstriert gegen schmutzige Diesel. © dpa

Der Diesel ist wichtig für den Umweltschutz. Das behauptet die Autolobby. Eine Studie des Center Automotive Research ist dieser Frage nachgegangen.

„Brauchen wird den Diesel wirklich für den Klimaschutz?“ Laut einer Studie vom Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen ist der Diesel für die Erreichung der Klimaschutzziele nicht notwendig. „So fällt der Dieselanteil unter den Neuwagenzulassungen seit 2015, der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids bei den Neuwagen steigt allerdings nicht“, sagte Ferdinand Dudenhöffer. Der Leiter des CAR bezeichnete die Behauptung von der Regierung, Herstellern und Zulieferern als „Legende“, der Diesel werde für den Klimaschutz gebraucht.


CO2-Emissionen gehen zurück

Dudenhöffer weist darauf hin, dass die Entwicklung der CO2-Emissionen trotz des Rückganges der Dieselverkäufe angesichts des Abgasskandals und drohender Fahrverbote weiter nach unten geht. Während es im Januar 2016 noch einen Dieselanteil von 48,9 Prozent bei einem CO2-Ausstoß von 127,9 g/km in Deutschland gab, waren es im Oktober 2017 nur noch 34,9 Prozent. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 127,6 g/m, ein Rückgang von gerade einmal 0,3 Prozent.

„Nach der These der Kanzlerin und der Autobauer müsste bei so einem starken Rückgang des Diesel-Anteils bei den Neuwagen der CO2-Ausstoß erheblich steigen“, stellte Dudenhöffer fest. „Das Kanzler-Dogma von der Unersetzlichkeit des Diesels für den Klimaschutz scheint der Realität zu widersprechen.“

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