BMW legt in China um 23 Prozent zu

225.000 Autos im ersten Halbjahr

BMW legt in China um 23 Prozent zu
BMW spürt in China Gegenwind. © dpa

Für den Autobauer BMW boomt das Geschäft in China. Im ersten Halbjahr konnten die Münchner ihren Absatz um über 23 Prozent auf 225.000 an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge steigern.

BMW hat seinen Absatz in China im ersten Halbjahr kräftig um 23,1 Prozent gesteigert. "Wir sind auf dem richtigen Weg, um unser Ziel von einem niedrigen zweistelligen Wachstum in diesem Jahr zu erreichen", sagte der China-Chef des Autobauers, Karsten Engel, am Donnerstag laut Mitteilung. In den vergangenen sechs Monaten wurden demnach rund 225 000 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini auf dem chinesischen Festland ausgeliefert.

Vertrag mit Brilliance verlängert

BMW hatte im Juni den Kooperationsvertrag mit seinem chinesischen Partner Brilliance vorzeitig um weitere zehn Jahre bis 2028 verlängert. Wie alle Hersteller muss der Konzern im Reich der Mitte Autos in einem Gemeinschaftsunternehmen mit einem heimischen Partner produzieren. Die Kapazität der Werke in China liegt derzeit bei rund 300 000 Fahrzeugen pro Jahr. Mittelfristig sollen es 400 000 werden.

Wie die deutschen Rivalen Audi und Daimler profitiert auch BMW enorm von der ungebrochen wachsenden Nachfrage in China. Die Volksrepublik ist inzwischen der wichtigste Automarkt der Welt und wird in den kommenden Jahren weiter kräftig zulegen. Doch auch in Nordamerika brummt das Geschäft mit teuren Limousinen und Geländewagen. Die BMW Group hatte im ersten Halbjahr dieses Jahres weltweit erstmals mehr als eine Million Autos abgesetzt. (dpa)

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