Weitere Investoren für Kartendienst Here

BMW, Daimler und Audi geben zehn Prozent ab

Weitere Investoren beteiligen sich am Kartendienst Here
Weitere Investoren beteiligen sich am Kartendienst Here © dpa

BMW, Daimler und Audi wollen den Durchbruch mit Here in Asien beschleunigen. Die drei Autobauer geben für drei asiatische Investoren zehn Prozent ihrer Anteile ab.

Die drei Autobauer BMW, Daimler und Audi holen bei ihrem Kartendienst Here asiatische Investoren an Bord. Insgesamt zehn Prozent der früheren Nokia-Tochter sollen an den chinesischen Kartenanbieter Navinfo, den chinesischen Internetkonzern Tencent sowie den Staatsfonds GIC aus Singapur gehen, wie die Unternehmen am Dienstag am Europasitz von Here in Eindhoven mitteilten.

Gemeinsam mit Navinfo soll der chinesische Markt aufgerollt werden. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Here als offene Plattform

Die drei deutschen Autokonzerne hatten Here im vergangenen Jahr für rund 2,6 Milliarden Euro dem Telekom-Ausrüster Nokia abgekauft, um eine eigene Plattform für ortsbezogene Dienste und präzise Karten für künftige selbstfahrende Fahrzeuge zu entwickeln.

Es ist eine für bisherige Verhältnisse ungewöhnliche Kooperation konkurrierender Hersteller. Die drei Autohersteller hatten immer betont, dass sie Here als offene Plattform betreiben und gegebenenfalls auch neue Partner gewinnen wollen. Here liefert bereits Systeme und Daten für Hyundai, Toyota oder Volvo. (AG/dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.