Großer Rückruf bei Aston Martin

Möglicher Bruch des Gaspedalhebels

Aston Martin erleichtert den V8 Vantage S.
Aston Martin muss weltweit Autos zurückrufen. © Aston Martin

Aston Martin muss weltweit 17.590 Autos in die Werkstätten zurückrufen. Bei den Sportwagen der Briten kann es zu einem Bruch des Gaspedalhebels kommen.

Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin bearbeitet derzeit einen für seine Verhältnisse umfangreichen Rückruf: Exakt 17.590 Fahrzeuge verschiedener Baujahre müssen in die Werkstatt, das entspricht dem Produktionsvolumen einiger Jahre. Bei den betroffenen Modellen kann möglicherweise der Gaspedalhebel brechen. 7271 Autos berührt der Rückruf in Europa, rund 2800 sind es in Deutschland. Zum Vergleich: Aston Martin verkaufte im vergangenen Jahr hierzulande 359 Fahrzeuge.

Sportscar-Modelle betroffen

Bei einem Bruch des Gaspedalhebels kehrt laut Hersteller die Drosselklappe in die Leerlaufstellung zurück, was bedeutet, dass ein Beibehalten der Fahrzeuggeschwindigkeit oder ein Beschleunigen nicht möglich sind. „Ein Kontingent von Gaspedalhebeln“ sei unter Verwendung der falschen Spezifikation für die Werkstoff-Zusammensetzung hergestellt worden, heißt es vom Traditionshersteller.

Das allerdings über sechs Jahre: Betroffen sind alle Sportscar-Modelle aus dem Produktionszeitraum vom 11. November 2007 bis 31. Dezember 2013, mit Ausnahme des neuen Vanquish Coupé und Vanquish Volante. In der Werkstatt wird die Gaspedal-Baugruppe ausgetauscht, bei Fahrzeugen mit Linkslenkung wird zusätzlich der Bereich des Fußraum-Scheuerblechs überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. Etwa eine Stunde müssen die Kunden dafür veranschlagen. Die betroffenen Halter werden von Aston Martin angeschrieben. (SP-X)