PSA wächst dank China

Drittes Quartal

PSA-Chef Carlos Tavares
PSA-Chef Carlos Tavares © dpa

PSA Peugeot Citroen hat im dritten Quartal besonders durch den chinesischen Markt einen Schub erhalten. Sorgen bereiten die Märkte in Lateinamerika und Russland.

Vor allem dank der Autokäufer in China hat der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën im dritten Quartal einen weiteren Schub verbucht. Im wichtigen chinesischen Markt stieg der Absatz von PSA-Autos dank neuer Modelle um 44 Prozent, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Auch in Europa liefen die Geschäfte mit einem Absatzplus von sieben Prozent deutlich besser, allein in Frankreich ging es um 8,7 Prozent nach oben. Damit machte PSA Rückgänge in anderen Regionen wie Lateinamerika oder Russland mehr als wett.

Absatz von PSA klettert weltweit

Der Umsatz der Gruppe stieg im dritten Quartal um 1,6 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Analysten hatten indes mit einem kleinen Rückgang gerechnet. Der Umsatz der Automobilsparte inklusive des Beitrags aus dem China-Geschäft wuchs um 2,7 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro. Ohne diesen Beitrag wäre der Umsatz um knapp ein Prozent geschrumpft. Weltweit kletterte der Absatz um 5,4 Prozent auf 643.598 Fahrzeuge. Nach verlustreichen Jahren hatte der Autobauer dank neuer Modelle und Kosteneinsparungen im ersten Halbjahr die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

Für das Europageschäft erhöhte der Konzern nun seine Ziele und erwartet im Gesamtjahr ein Absatzplus von vier bis fünf Prozent. Zuvor hatten die Franzosen drei Prozent Zuwachs angepeilt. In China rechnen sie unverändert mit zehn Prozent mehr Absatz. Pessimistischer ist der Konzern dagegen für seine anderen wichtigen Märkte geworden. In Lateinamerika soll es nun statt um sieben um zehn Prozent nach unten gehen, in Russland um 15 statt um zehn Prozent. (dpa)