6. März 2017

48. Rekordmonat in Folge Mercedes legt weiter zweistellig zu

Die Mercedes E-Klasse war stark nachgefragt
Die Mercedes E-Klasse war stark nachgefragt © Mercedes

Mercedes-Benz hat seit mittlerweile vier Jahren Monat für Monat zugelegt. Während die Kernmarke mit einem zweistelligen Wachstum ins neue Jahr gegangen ist, schwächelte Smart im Februar.




Mercedes-Benz hat auch im zweiten Monat des Jahres zweistellig zugelegt. Im Februar wurden 153.862 Fahrzeuge an Kunden übergeben, was einem Plus von glatten 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet. Nach zwei Monaten und 332.329 verkauften Einheiten beträgt das Wachstum sogar 16,8 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt war der Februar zugleich der 48. Rekordmonat in Folge.

„Ein besonders hohes Wachstum von 70 Prozent haben wir bei der E-Klasse Limousine und dem T-Modell erzielt. Unsere Kunden schätzen die zahlreichen Innovationen sowie die Sicherheit und den Komfort durch verbesserte Assistenzsysteme", sagte Vertriebsvorstand Britta Seeger.


Boom dank chinesischem Markt

Vor allem der chinesische Markt trägt einen großen Teil zum Aufschwung bei. Im Reich der Mitte erzielte Mercedes mit 36.277 Einheiten und einer Steigerung von 41,9 Prozent einen Verkaufsbestwert. Absatzrekorde gab es in der Region Asien-Pazifik zudem in Südkorea, Australien, Malaysia und Indien.

Auch in Europa kauften in Europa so viele Kunden wie noch nie in einem Februar einen Mercedes. 62.422 Neuzulassungen bedeuteten ein Wachstum über 7,8 Prozent, auf dem Heimatmarkt legten die Stuttgarter mit 22.000 Verkäufen um 6,9 Prozent zu. Damit bleibt Deutschland dem ehemals stärksten Einzelmarkt USA auf den Fersen. In den USA wurde ebenfalls ein Plus von 6,9 Prozent erzielt bei allerdings 24.522 Verkäufen.

Topseller C-Klasse

Topseller im Unternehmen ist die C-Klasse. Limousine und T-Modell wurden 29.000 Mal in Kundenhand gegeben, was einem Plus über 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Wie Britta Seegers sagte, konnte die im letzten Jahr neu eingeführte E-Klasse weltweit ein Wachstum über 70 Prozent mit 23.626 Fahrzeugen erzielen. Die SUV machen mit 52.503 Verkäufen mehr als Drittel der Gesamtverkäufe aus und kamen auch ein Wachstum von 14,9 Prozent.

Dagegen verbleibt Smart auch im zweiten Monat unterm Strich. 9265 Smart Fortwo und Forfour bedeuteten im Februar ein Minus von 7,5 Prozent. Auch nach zwei Monaten und 18.914 Neuzulassungen liegt die Kleinwagenmarke mit 2,2 Prozent im roten Bereich. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Mercedes

Mercedes Van-Chef über die neue X-KlasseMornhinweg: «Es ist ein Mercedes»

Mit der neuen X-Klasse will Mercedes eine Lücke im eigenen Van-Portfolio schließen. Von dem bisherigen Markt soll sich der Pickup absetzen, sagte Van-Chef Volker Mornhinweg der Autogazette.


Zur Vermeidung von FahrverbotenDaimler rüstet drei Millionen Diesel um

Zur Vermeidung von möglichen Fahrverboten rüstet Daimler drei Millionen Dieselfahrzeuge um. Durch diese Aktion sollen die Stickoxid-Emissionen reduziert werden.


Nissan Navara als Gen-SpenderMercedes X-Klasse: Aufbruch in die Pickup-Welt

Mercedes fährt in ein neues Segment. Die neue X-Klasse soll den Stuttgartern ebenso eine neue Welt eröffnen wie vor genau 20 Jahren die M-Klasse.



Mehr aus dem Ressort

Statement des Autobauers«Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert»

Es hat gedauert. Doch nun äußert sich auch BMW zum jüngsten Kartellvorwurf. Zugleich weist der Autobauer den Vorwurf der Abgasmanipulation zurück.


Bundesverbraucherminister Heiko Maas
Hersteller sollen für Schäden aufkommenMaas für Klagemöglichkeiten geschädigter Kunden

Heiko Maas wirbt für neue Klagemöglichkeiten der Verbraucher bei Massenanfällen wie beim Diesel-Skandal. Auch beim Kraftfahrtbundesamt sollte ein Verbraucherbeirat isntalliert werden, sagte der Bundesverbraucherminister.


Automarken
Basis für den DieselskandalDeutsche Autohersteller unter Kartellverdacht

Das Unheil für deutsche Autobauer wird erweitert. VW und Co. sollen sich samt Zulieferern laut einem Medienbericht abgesprochen haben - auch der Dieselskandal könnte so begonnen haben.