Mercedes legt weiter zweistellig zu

48. Rekordmonat in Folge

Mehrere Mercedes-Baureihen sind vom Rückruf betroffen © Mercedes

Mercedes-Benz hat seit mittlerweile vier Jahren Monat für Monat zugelegt. Während die Kernmarke mit einem zweistelligen Wachstum ins neue Jahr gegangen ist, schwächelte Smart im Februar.

Mercedes-Benz hat auch im zweiten Monat des Jahres zweistellig zugelegt. Im Februar wurden 153.862 Fahrzeuge an Kunden übergeben, was einem Plus von glatten 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet. Nach zwei Monaten und 332.329 verkauften Einheiten beträgt das Wachstum sogar 16,8 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt war der Februar zugleich der 48. Rekordmonat in Folge.

„Ein besonders hohes Wachstum von 70 Prozent haben wir bei der E-Klasse Limousine und dem T-Modell erzielt. Unsere Kunden schätzen die zahlreichen Innovationen sowie die Sicherheit und den Komfort durch verbesserte Assistenzsysteme", sagte Vertriebsvorstand Britta Seeger.

Boom dank chinesischem Markt

Vor allem der chinesische Markt trägt einen großen Teil zum Aufschwung bei. Im Reich der Mitte erzielte Mercedes mit 36.277 Einheiten und einer Steigerung von 41,9 Prozent einen Verkaufsbestwert. Absatzrekorde gab es in der Region Asien-Pazifik zudem in Südkorea, Australien, Malaysia und Indien.

Auch in Europa kauften in Europa so viele Kunden wie noch nie in einem Februar einen Mercedes. 62.422 Neuzulassungen bedeuteten ein Wachstum über 7,8 Prozent, auf dem Heimatmarkt legten die Stuttgarter mit 22.000 Verkäufen um 6,9 Prozent zu. Damit bleibt Deutschland dem ehemals stärksten Einzelmarkt USA auf den Fersen. In den USA wurde ebenfalls ein Plus von 6,9 Prozent erzielt bei allerdings 24.522 Verkäufen.

Topseller C-Klasse

Topseller im Unternehmen ist die C-Klasse. Limousine und T-Modell wurden 29.000 Mal in Kundenhand gegeben, was einem Plus über 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Wie Britta Seegers sagte, konnte die im letzten Jahr neu eingeführte E-Klasse weltweit ein Wachstum über 70 Prozent mit 23.626 Fahrzeugen erzielen. Die SUV machen mit 52.503 Verkäufen mehr als Drittel der Gesamtverkäufe aus und kamen auch ein Wachstum von 14,9 Prozent.

Dagegen verbleibt Smart auch im zweiten Monat unterm Strich. 9265 Smart Fortwo und Forfour bedeuteten im Februar ein Minus von 7,5 Prozent. Auch nach zwei Monaten und 18.914 Neuzulassungen liegt die Kleinwagenmarke mit 2,2 Prozent im roten Bereich. (AG/TF)