15. August 2012

Posawatz folgt auf LaSorda Elektroauto-Spezialist Fisker hat neuen Chef

Das Elektroauto Fisker Karma.
Das Elektroauto Fisker Karma. © Fisker

Der Elektroauto-Spezialist Fisker bekommt einen neuen Chef. Der frühere GM-Manager Tony Posawatz folgt auf dieser Position auf Tom LaSorda.




Nach nur einem halben Jahr gibt der ehemalige Chrysler-Boss Tom LaSorda das Steuer beim Elektroauto-Spezialisten Fisker schon wieder ab. Ihm folgt der frühere General-Motors-Manager Tony Posawatz nach, wie Fisker aus Kalifornien am Dienstag mitteilte. Posatz hat einschlägige Erfahrung mit Elektroautos: Er hatte bei seinem alten Arbeitgeber die Entwicklung des Elektroautos Chevrolet Volt verantwortet, das in Deutschland auch als Opel Ampera angeboten wird.


Fisker ging 2007 an den Start

Es sei von Anfang an seine Aufgabe gewesen, einen langfristigen Chef für Fisker zu finden, sagte LaSorda. "Ich kann mir keine bessere Person vorstellen als Tony, um uns vorwärts zu bringen." Fisker war 2007 gestartet und machte mit der sportlichen Limousine Karma von sich reden.

Sie besitzt einen Elektroantrieb und gleichzeitig einen Verbrennungsmotor, der bei leeren Batterien anspringt oder wenn der Wagen seine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern erreichen soll. Das System eines so genannten Range Extenders, also eines Reichweitenverlängeres, kommt auch beim Chevrolet Volt und Opel Ampera zum Einsatz. Hier ermöglichen die Batterien je nach Fahrweise eine rein elektrische Reichweite zwischen 40 und 80 Kilometer. (dpa)



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