7. September 2017

25 Elektroautos bis 2025 BMW-Chef Krüger kündigt Elektro-Offensive an

BMW setzt den X3 unter Strom
BMW setzt den X3 unter Strom © BMW

Harald Krüger schiebt die Elektromobilität an. Der BMW-Chef will jedes Modell der Gruppe mit jedem beliebigen Antrieb ausstatten und auch auf diesem Wege, Fahrverbote verhindern.




BMW will im Jahr 2025 bereits 25 Elektroautos auf dem Markt haben. Davon seien 13 Plug-in-Hybride und 12 reine Batterieautos, sagte Vorstandschef Harald Krüger am Donnerstag in München und betonte: "Elektromobilität hat für uns absolute Priorität."

Aber "in der aktuellen Diskussion werden die Bedürfnisse der Kunden oft ignoriert. Die Nachfrage kann man nicht erzwingen", warnte der BMW-Chef. Deshalb sei er auch "klar gegen Fahrverbote und Quoten". Für den größten Wandel in der Geschichte der Autoindustrie seien realistische Lösungen und Zeitpläne nötig.


BMW X3 ab 2020 als Batteriefahrzeug

Die Arbeitsplätze dürften dabei nicht vergessen werden. Derzeit würden alle BMW-Werke auf die E-Mobilität vorbereitet. Bald "werden wir in der Lage sein, jedes Modell mit jedem beliebigen Antrieb auszustatten", sagte Krüger.

BMW sei Vorreiter bei E-Autos: "Heute bieten wir den Kunden das breiteste Angebot an elektrifizierten Premiumfahrzeugen weltweit", mit dem i3 und inzwischen acht Plug-in-Hybriden, sagte Krüger.

Auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt werde er nächste Woche die Studie für einen rein elektrischen Viertürer sowie den für 2019 geplanten ersten Elektro-Mini als Konzeptfahrzeug präsentieren. 2020 soll der SUV BMW X3 als Batteriefahrzeug auf den Markt kommen. (dpa)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke BMW

EICMA MailandBMW Motorrad startet mit vier neuen Modellen durch

BMW wird in der Motorradsaison 2018 vier neue Modelle auf den Markt bringen. Darunter ist mit der C 400 X auch ein neuer Mittelklasse-Roller.


Verstöße gegen EmissionsvorschriftenSüdkorea: Millionenstrafen für BMW, Daimler und Porsche

Den deutschen Autoherstellern BMW, Daimler und Porsche drohen in Südkorea Millionenstrafen wegen Verstößen gegen Emissionsvorschriften. Den höchsten Teil soll BMW zahlen.


Nach neun MonatenBMW muss Ziele zurücknehmen

BMW hat sich für dieses Jahr nur noch ein Umsatzplus von bis zu fünf Prozent vorgenommen. Bisher war der Autobauer von bis zu zehn Prozent ausgegangen.



Mehr aus dem Ressort

Firmensitz Takata in Aisho neu Aufmacher dpa
Sicherheit für europäische ArbeiterAutozulieferer KSS übernimmt Takata

Der chinesisch-japanische Autozulieferer KSS übernimmt Takata. Vom Kaufpreis kann der insolvente Airbag-Hersteller seine Milliardenstrafe in den USA bezahlen und Schulden tilgen.


Audi China RInge neu Aufmacher AUdi
Automarkt USA schwächeltChina wird für deutsche Autobauer immer wichtiger

Chinas Automarkt wird für die deutschen Autobauer immer wichtiger. Nach einer Studie wird jedes dritte Autobauer nach China verkauft.


Skoda Vision E
2019 kommt Plug-in-HybridSkoda baut ab 2020 erstes Elektroauto

Skoda wird ab 2019 mit dem Superb sein erstes Plug-in-Modell auf den Markt bringen. Ein Jahr später folgt das erste rein elektrische Modell.