3. April 2017

Aufstellung von EY BMW und Daimler am profitabelsten

Mercedes-Produktion in Tuscaloosa
Mercedes-Produktion in Tuscaloosa © dpa

Volkswagen und Toyota verkauften im vergangenen Jahr die meisten Autos. Den meisten Gewinn aber sicherten sich Daimler und BMW.




BMW und Daimler waren im vergangenen Jahr die profitabelsten Autobauer der Welt. Das zeigt eine Aufstellung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die meisten Autos verkauften aber immer noch Toyota und Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern schraubte sich trotz des Dieselskandals an die Spitze der Weltrangliste.


Daimler mit Autosparte am erfolgreichsten

Doch gemessen am Umsatz fuhren die beiden deutschen Oberklassehersteller BMW und Daimler den meisten Gewinn ein - Volkswagen belegte Platz 14.

Danach kam BMW auf den gesamten Konzern gerechnet auf einen Gewinnanteil am Umsatz von 10,0 Prozent, Daimler schaffte 8,4 Prozent. Allein auf das Autogeschäft bezogen hatte Daimler den Rivalen bei der Marge im vergangenen Jahr allerdings überholt. (dpa)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke BMW

Nach sechs MonatenBMW freut sich bereits über 5000 elektrifizierte Autos

BMW hat in den ersten sechs Monaten des Jahres in Deutschland 5000 elektrifizierte Modelle abgesetzt. Die Münchner werten dies als großen Erfolg.


Rolls-Royce im MinusBMW Group mit neuen Absatzrekorden

Auf dem Weg zum nächsten Rekordjahr verkündet BMW zur Halbzeit zwei neue Bestwerte. Sowohl der Juni als auch das erste Halbjahr toppten beim Absatz die bisherigen Ergebnisse.


Ab der fünften SaisonBMW steigt in Formel E ein

BMW ist der nächste deutsche Hersteller in der Formel E. Die Münchner bestätigten ihren Einstieg zur fünften Saison der elektrischen Rennserie.



Mehr aus dem Ressort

Automarken
Basis für den DieselskandalDeutsche Autohersteller unter Kartellverdacht

Das Unheil für deutsche Autobauer wird erweitert. VW und Co. sollen sich samt Zulieferern laut einem Medienbericht abgesprochen haben - auch der Dieselskandal könnte so begonnen haben.


Alexander Dobrindt neu Aufmacher dpa
Vor dem «Diesel-Gipfel» Dobrindt: Millionen-Fonds für umweltfreundliche Mobilität

Alexander Dobrindt will einen Fonds in dreistelliger Millionenhöhe für eine umweltfreundliche Mobilität in den Städten einrichten. Die Autohersteller sollen sich dabei an den Kosten beteiligen.


VW-Chef Matthias Müller
Audi rüstet 850.000 Einheiten umVW-Chef Müller setzt sich für Diesel ein

Volkswagen-Chef Matthias Müller glaubt an eine Zukunft des Dieselmotors. Derweil liefert Audi ein Software-Update für 850.000 Fahrzeuge mit Sechs- und Achtzylinder-TDI.