Diesel wird 2,1 Cent teurer, auch Benzin kostet mehr

Spritpreise ziehen an

Die Hersteller geben nach wie vor falsche Verbrauchsangaben.
Die Hersteller geben nach wie vor falsche Verbrauchsangaben. © dpa

Deutschlands Autofahrer müssen bei der Fahrt an die Tankstelle wieder tiefer in die Tasche greifen. So stieg der Preis für den Liter Diesel um über zwei Cent.

Autofahren ist wieder teurer geworden. So müssen Autofahrer bei der Fahrt an die Tankstelle wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen, wie der ADAC jetzt mitteilte. Nach der aktuellen Auswertung des Automobilclubs stieg der Preis für den Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt um 1,6 Cent. Damit müssen Autofahrer an den Tankstellen 1,288 Euro für diese Kraftstoffsorte zahlen.

Rohölpreis gestiegen

Nicht verschont geblieben von diesem Preisanstieg sind auch die Fahrer eines Dieselfahrzeuges. Sie müssen sogar 2,1 Cent mehr für den Liter Diesel zahlen; er kostet im Durchschnitt nun 1,097 Euro. Der Grund für den Anstieg der Kraftstoffpreise liegt im gestiegenen Rohölpreis – er kratzt bereits an der 50 Dollar-Marke für die Sorte Brent. Der Preisanstieg würde zudem durch den starken US-Dollar beeinflusst, so der Automobilclub.

Aufgrund des Preisanstieges rät der ADAC Autofahrern zum Preisvergleich. Zudem sollten Autofahrer auch umsichtig fahren, beispielsweise früher in den nächst höheren Gang schalten. Auch dadurch kann der Spritverbrauch gesenkt werden. (AG)