Seat Ateca: Leichtes Facelift für mehr Wachstum

Seat Ateca: Leichtes Facelift für mehr Wachstum
Der spanische Autobauer Seat hat den Ateca geliftet. © Seat

Der Seat Ateca hat ein Facelift erhalten. Das erneuerte Kompakt-SUV der Spanier kommt bereits Ende Juli auf den Markt.

Der spanische Bruder des VW Tiguan, der 2016 eingeführt wurde, erhält eine neue Front mit LED-Scheinwerfern und modifiziertem Kühlergrill. Daneben haben die Designer dem Ateca ein sanft umgestaltetes Heck und einen Innenraum mit der neuen Infotainment-Generation mit auf den Weg gegeben. Neben neuen Konnektivitätslösungen hat der Ateca auch ein neues 9,2 Zoll Infotainment-Display erhalten. Steuerbar sind die Infotainment-Funktionen durch Spracherkennung.


Komplett neu ist die kernige Ausstattungsvariante „Xperience“ mit Schutzplanken für die Karosserie und angedeutetem Unterfahrschutz, die seinen Offroadcharakter unterstreichen soll. Erstmals auf der Optionsliste finden sich zudem Lenkradheizung und eine beheizte Frontscheibe. Der Ateca hat für das neue Modelljahr auch etwas an Länge zugelegt: er wuchs um 1,8 Zentimeter auf 4,38 Meter an. Die Breite (1,84 Meter) und Höhe (1,62 Meter) ist gleich geblieben.

Zwei Motorisierungen für Allradversion

Während die drei Benziner (190 PS) lediglich technisch leicht angepasst wurden, ersetzen bei den Dieseln 2,0-Liter-Motoren die bisher angebotenen Triebwerke mit 1,6 Litern Hubraum. Die Leistungswerte ändern sich indes nicht, liegen bei 115 PS beziehungsweise 150 PS. Den Top-Selbstzünder mit 190 PS gibt es zumindest zum Start nicht mehr. Wer Allrad will, findet trotzdem zwei Optionen – sowohl der 190-PS-Benziner als auch der 150-PS-Diesel sind mit der Technik zu haben.

Die Preise für den rund 4,36 Meter langen Ateca, den es auch wieder in einer Variante des Sport-Ablegers Cupra geben wird, nennt Seat noch nicht. Er dürfte knapp oberhalb des aktuellen Modells liegen: Dieses startet ab 22.100 Euro. Das SUV-Segment gehört nach wie vor zu den Wachstumssegmenten – auch bei Seat. Auf die Modelle Arona, Ateca und Tarraco entfielen im zurückliegenden Jahr 44 Prozent des Gesamtabsatzes. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Modelljahr des Seat Arteca die erfreulichen Ergebnisse im SUV-Segment halten können“, sagte Seat-Vertriebsvorstand Wayne Griffiths. (AG/SP-X)

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