Renault City K-ZE: Der Dacia unter den E-Autos

Der Renault City K-Z.E. © Renault

Auf der Automesse in Shanghai hat Renault den City K-ZE präsentiert. Er wird zunächst nur in China angeboten, ist aber für den Weltmarkt konzipiert.

Damit steigt Renault in den Preiskampf um das günstigste Elektroauto ein. Für den K-ZE haben die Franzosen die Tochtermarke Renault City vorgestellt. Nur gut 3,70 Meter lang und wie ein SUV gezeichnet, soll er in der zweiten Jahreshälfte für Preise an den Start gehen, die mit den lokalen Konkurrenten auf Augenhöhe liegen, sagte Marketingchef Guillaume Sicard. Diese Autos werden nach Abzug der Subventionen bereits für weniger als 10000 Euro verkauft.


K-ZE ein Auto für den Weltmarkt

Zwar ist der K-ZE in China entwickelt, wird gemeinsam mit Dongfeng in Wuhan gebaut und kommt auch dort zuerst auf den Markt. «Doch das Auto ist für den Weltmarkt konzipiert und kann mit ganz wenigen Änderungen schnell auch nach Europa geliefert werden», sagte Sicard. Angetrieben wird der nicht einmal 1000 Kilo schwere K-ZE mit fünf Sitzplätzen und rund 300 Litern Kofferraum von einem Elektromotor mit 45 PS, der den Wagen auf bis zu 105 km/h beschleunigt.

Die Batterie hat eine Kapazität von 27 kWh und soll für rund 250 Kilometer reichen. Trotz des Kampfpreises spart Renault nicht bei der Ausstattung: Klimaanlage und Navigation mit Touchscreen und Online-Zugang sind bei den Chinesen immer an Bord.

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