Mercedes EQC: Elektro-SUV lädt schneller

Mit dem Mercedes EQC wollen die Schwaben in der E-Mobilität durchstarten. © Daimler

Der Mercedes EQC erhält einen 11 kW starken On-Board-Charger. Damit lässt sich das Elektro-SUV der Schwaben deutlich schneller Laden als bisher.

Wie der Autobauer in Stuttgart mitteilte, kann die 80 kWh starke Batterie des Mercedes EQC 400 4Matic mit dem stärkeren On-Board-Lader nun in 7:30 Stunden von 10 auf 100 Prozent aufgeladen werden. Bislang dauerte der Ladevorgang mit der bisher verfügbaren 7,4 kW Ladeleistung elf Stunden. Noch schneller kann der EQC an einer DC-Schnellladesäule mit Strom betankt werden.


Mit dem neuen On-Board-Charger behebt Mercedes einen der Kritikpunkte an seinem ersten Modell der EQ-Modellfamilie. Mit der Mercedes me Charge-App haben EQC-Fahrerinnen und Fahrer die Möglichkeit, weltweit ihr Fahrzeug an 350.000 AC- und DC-Ladepunkten in 26 Ländern zu laden. Über die App erhalten die Kunden zudem alle Informationen über die Leistung der Ladepunkte und auch über den exakten Preis.

2500 EQC im September abgesetzt

Im dritten Quartal nahm auch bei Mercedes die Nachfrage nach elektrifizierten Modellen deutlich zu. So wurden weltweit insgesamt 45.000 Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride ausgeliefert. Im September entschieden sich rund 2500 Kunden für einen EQC. Der EQC wird seit Mai 2019 in die laufende Serienfertigung des Mercedes-Benz Werk Bremen integriert.

Dort wird er auf derselben Linie wie die C-Klasse Limousine und das T Modell sowie dem GLC produziert. Die Batterien für den EQC werden von Accumotive am Standort Kamenz produziert, einer 100-prozentigen Mercedes-Tochter. In China wird der EQC und die Batterien innerhalb des Joint Ventures mit der Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) in Peking gefertigt. Derzeit bietet Mercedes fünf elektrische und 20 Modellvarianten mit Plug-in-Hybrid an.

Die Basispreise für den 408 PS starken Allradler steigen durch das Technik-Update nicht und starten bei 69.484 Euro.

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