Stiftung Warentest: Gute Noten für Carsharing-Anbieter

Fahrzeugsuche per App

DriveNow gibt es unter anderem auch in Berlin. © DriveNow

Die Stiftung Warentest hat neun Carsharing-Anbieter getestet. Mit gutem Ergebnis: Gleich fünf Unternehmen erhielten die Note gut.

Das Teilen eines Autos ist eine gute Idee und funktioniert auch in der Praxis. Zu diesem Ergebnis kam die Stiftung Warentest nach Überprüfung von neun Carsharing-Firmen. Von den getesteten Anbietern fuhren fünf mit guten Urteilen voran. Die vier übrigen schnitten mit „befriedigend“ ab.

Fahrzeuge im guten Zustand

Zu den Guten gehören Greenwheels, Flinkster und Stadtmobil. Ihre Fahrzeuge müssen vom Nutzer an feste Stationen zurückgebracht werden. Ungebunden sind die Smart von Car2go sowie die Autos von DriveNow. Sie können am Ende der Fahrt einfach am Straßenrand innerhalb des Geschäftsgebiets abgestellt werden. Mit Hilfe einer Smartphone-App oder über das Internet kann der nächste Kunde es dann ausfindig machen und direkt losfahren. Die Verfügbarkeit sowie der Zustand der Fahrzeuge wurden mit gut oder sehr gut bewertet.

Ein Vorteil des Teilens im Vergleich zum Privatwagen ist die große Auswahl unterschiedliche Fahrzeuge. So gibt es für jeden Zweck das passende Auto: Kleinwagen, Kombis, Transporter oder Sportwagen. Lediglich Transporter sind nicht immer zur gewünschten Zeit verfügbar und sollten laut Stiftung Warentest rechtzeitig reserviert werden. Sicherheitsrelevante Mängel hatte keines der getesteten Fahrzeuge. Lediglich bei der Firma DriveNow gab es technische Probleme beim Öffnen oder Schließen.

Viele Anbieter verlangen keinen oder nur einen geringen Monatsbeitrag, die Aufnahmebeiträge sind oft niedrig. Abgerechnet werden die gebuchten Zeiten und die gefahrenen Kilometer. Auch Kurzzeitmieten von einer Stunde sind möglich. Wer nur wenige tausend Kilometer im Jahr fährt, kann durch den Umstieg auf Carsharing bis zu tausend Euro im Jahr sparen, urteilt Stiftung Warentest. (SP-X)