Spritpreis: September teuerster Monat

1,671 Euro für Liter Super E10

Neues Rekordhoch bei den Spritpreisen.
Benzin und Diesel werden laut Shell in ein paar Jahrzehnten abgelöst. © dpa

Deutschlands Autofahrer mussten im September bei der Fahrt an die Tankstelle so tief in die Tasche greifen wie nie zuvor. Im Schnitt kostete der Liter Super E10 1,671 Euro.

Autofahren wird immer teurer. So mussten Deutschlands Autofahrer im September für einen Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,671 Euro bezahlen. Damit war der September der teuerste Monat aller Zeiten, wie die Auswertung der ADAC Krafstoffpreisdatenbank ergab.

Mit einem Literpreis von 1,671 Euro lag der Preis damit um 1,5 Cent über dem Niveau des Vormonats. Ein teurer Spaß war es auch für Dieselfahrer. Im Monatsmittel kostetet Diesel 1,524 Euro. Im Vergleich zum August war dies ein Plus von 1,2 Cent. Für den ADAC gibt es für diese Preissteigerungen keine Rechtfertigung. „Vielmehr haben es die Mineralölkonzerne verstanden, trotz der insgesamt günstigen Ölpreisentwicklung und des wieder erstarkten Euros den Autofahren besonders tief in die Tasche zu greifen“, so der Automobilclub.

Preisschock am 13. September

Besonders die Fahrer von Benzin-Fahrzeugen hatten am 13. September einen Preisschock zu verkraften. Denn an diesem Tag lag der Preis bei 1,709 Euro, ein historischen Höchststand. Teuerster Dieseltag des Monats war der 9. September mit 1,546 Euro je Liter. Der bisherige Preisrekord vom 26. August wurde dabei lediglich um 0,8 Cent verfehlt. Bereits nach neun Monaten des Jahres lässt sich feststellen, dass das laufende Jahr das teuerste Tankjahr der Geschichte werden wird.

So verteuerte sich laut dem ADAC E10 auf durchschnittlich 1,610 Euro. Im Vorjahr hatten die Autofahrer dafür noch 1,522 Euro bezahlen müssen. Für einen Liter Diesel musste in den ersten neun Monaten des Jahres 1,477 Euro bezahlt werden, das sind 6,6 Cent mehr im Vorjahr. (AG/FM)