5. Juli 2013

Ohne Kleinbus-Variante Toyota Proace erstes Kooperationsfahrzeug

Die Preise für den Toyota Proace beginnen bei 21.770 Euro.
Die Preise für den Toyota Proace beginnen bei 21.770 Euro. © Toyota

Mit dem Toyota Proace trägt die Kooperation zwischen PSA Peugeot Citroen und dem größten Autohersteller erste Früchte. Der ab September erhältliche Transporter stammt vom Expert und Jumpy ab.




Die Nutzfahrzeug-Kooperation von Toyota und PSA zeigt erste Ergebnisse. Mit dem Transporter Proace bringen die Japaner Mitte September eine leicht angepasste Version des Peugeot Expert/Citroen Jumpy zu Preisen ab 25.900 Euro (21.770 Euro netto) auf den Markt. Während die optischen Änderungen marginal sind, bietet der Nachfolger des Hiace eine bessere Sicherheitsausstattung als seine französischen Cousins.


Toyota verzichtet auf Proace-Kleinbusversion

Zudem verzichtet Toyota auf eine Kleinbus-Version. Den Proace gibt es lediglich als Kastenwagen, wahlweise geschlossen oder vollverglast. Auch eine Version mit Doppelkabine ist im Programm. Der Kunde kann zwischen zwei Längen und zwei Höhen, einer und zwei Schiebetüren sowie zwischen Heckklappe und Doppeltür wählen.

Das Antriebsprogramm besteht aus drei Dieselmotoren mit Leistungswerten zwischen 66 kW/90 PS und 120 kW/163 PS. Anders als bei PSA zählt der Schleuderschutz ESP zur Basisausstattung. Ebenfalls immer an Bord sind elektrische Fensterheber und einen Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem Berganfahrhilfe, Tempomat und eine Bluetooth-Freisprechanlage.

Zahlreiches Zubehör für den Toyota Proace

Gleich zum Marktstart bietet Toyota zahlreiches Zubehör an. Neben Geräuschdämmunterlagen für den Ladeboden gibt es Fenster-Schutzgitter, eine Dachgalerie samt Heckleiter und drei verschiedene Dachboxen. Die Einparkhilfe für knapp 100 Euro sollte auch nicht fehlen.

Durch einen Toyota Hotspot für 268 Euro können im Innenraum gleich mehrere WiFi-fähige Geräte mit dem Internet verbunden werden. Getränkedosenhalter und eine Kühl-/Heizbox runden das Angebot ab.

Die Kooperation der beiden Konzerne wurde im Juli 2012 bekannt gegeben. Der von PSA mehr oder weniger eins zu eins übernommene Proace ist das erste daraus hervorgegangene Modell. Beim Nachfolger wollen beide Konzerne bereits bei der Entwicklung zusammenarbeiten. (AG/SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Neuwagen



Mehr zur Marke Toyota

Probleme mit den ScheinwerfernToyota Avensis fast makellos

Beim Toyota Avensis weist die Karosserieform auf die Qualität hin. Die unauffällige Optik spiegelt sich auch bei den Hauptuntersuchungen wider, bei der die japanische Mittelklasse besser abschneidet als so manches deutsches Premiummodell.


Camping-Box mit DoppelbettToyota fährt mit Proace campen

Toyota verwandelt den Proace in ein Wohnmobil. Mit der Box vom Camping-Spezialisten Ququq finden nach der längeren Fahrt bis zu vier Personen Platz für eine ruhige Nacht.


VW-Konkurrent holt wieder aufToyota kooperiert mit Mazda

Toyota und Mazda bündeln ihre Kompetenzen auf dem amerikanischen Markt und bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen. Der einstmals größte Automobilhersteller verkürzte zudem den Abstand zu VW.



Mehr aus dem Ressort

Neues Kompakt-SUV der SchwedenVolvo XC40: Bescheidenheit als neues Premium

Das SUV-Segment wächst und wächst. Davon will auch Volvo präsentieren und wird in Kürze den neuen XC40 an den Start schicken. Der Neue schickt sich an, dem XC60 mächtig Konkurrenz zu machen.


Zu Weihnachten kommt der neue VW Polo
Topmodell des Kleinwagens Sportliche Weihnachten mit dem VW Polo GTI

VW bringt nach dem neuen Polo auch die sportliche Variante noch in diesem Jahr auf den Markt. Der GTI wird mit den modernen Techniksystemen bestückt, behält aber auch noch die traditionellen Werte an Bord.


Porsche hat den neuen Cayenne noch dynamischer gestaltet
Dritte Generation des SUVPorsche Cayenne: Hilfe von der Sportwagenikone

Porsche hat den neuen Cayenne dynamischer gestaltet. Damit das SUV agil die Kurven nehmen kann, erhielt der sportliche Geländegänger Hilfe aus dem eigenen Stall.