17. Februar 2016

Studie VisionS Skoda mit Plugin-Antrieb ins SUV-Segment

Skoda präsentiert das Showcar VisionS in Genf.
Skoda präsentiert das Showcar VisionS in Genf. © Skoda

Die Studie VisionS hat Skoda bereits für den Autosalon in Genf angekündigt. Jetzt zeigt die tschechische VW-Tochter, was den Betrachter erwarten wird.




Skoda hat erste Bilder von der für den Autosalon in Genf Studie VisionS veröffentlicht. Zwei Wochen vor der Enthüllung in den Hallen des Palexpo zeigt die tschechische VW-Tochter die seriennahe Studie des SUV.

Wie bereits vor zwei Jahren bei der Studie VisionC, die dem neuen Superb vorausging, wird auch bei dem Konzeptfahrzeug VisionS sehr viel Wert auf die neue Formensprache gelegt. So wurde das 4,70 Meter lange SUV in klare und markant konturierte Flächen verpackt, auf denen die Farbe Island Grün durch starke Effekte von Licht und Schatten in besonderer Weise hervorgehoben werde, wie der Hersteller mitteilte.


Erster Skoda mit sechs Sitzen

Im Innern haben auf gewaltigen 2,79 Metern Radstand sechs Personen verteilt auf drei Sitzreihen Platz. Dank einer Höhe von 1,68 Metern wird es kaum Probleme mit einem zu niedrigen Dachhimmel geben. Für Unterhaltung, Kommunikation und Vernetzung ist gesorgt, da Skoda sich beim Infotainment-Baukasten des VW-Konzerns bedient hat.

Auch beim Antrieb half die Baukastenstrategie. So verfügt das Showcar über eine Systemleistung von 164 kW/225 PS. Damit beschleunigt das SUV in 7,4 Sekunden von Null auf 100 km/h und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 200 km/h. Da der Skoda VisionS bis zu 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann, benötigt das SUV für die ersten 100 Kilometer gerade mal 1,9 Liter Benzin, was einem CO2-Ausstoß über 45 Gramm pro Kilometer entspricht.

Kooperation mit zwei Elektromotoren

Das Showcar VisionS soll sich mit 1,9 Litern zufrieden geben
Das Showcar VisionS soll sich mit 1,9 Litern zufrieden geben © Skoda

Ein 1,4 TSI mit 115 kW/156 PS sowie 250 Newtonmeter Drehmoment kooperiert mit einem 40 kW starken Elektromotor an der Vorder- und einem zweiten Elektromotor an der Hinterachse, der 87 kW Leistung und ein Drehmoment von 270 Newtonmeter produziert und unabhängig vom Vorderradantrieb arbeitet.

Dabei kann der Fahrer zwischen mehreren Betriebsmodi auswählen je nachdem, was gerade sinnvoll erscheint – vom rein elektrischen Antrieb bis zum Charge-Modus, bei dem die 12,4 kWh starke und vor der Hinterachse platzierte Lithium-Ionen-Batterie wieder aufgeladen wird. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Skoda

50 Jahre TrekkaSkoda feiert SUV-Jubiläum

Skoda feiert den Ur-Ahn seiner SUV-Modelle. Vor 50 Jahren begann die Produktion des Trekka – nach kurioser Überfahrt allerdings am anderen Ende der Welt.


Probleme mit AchsenSkoda Roomster als Gebrauchter ein Sorgenkind

Gebaut wird der Skoda Roomster nicht mehr. Doch als Gebrauchter ist er noch zu haben. Doch sollte man sich dieses Fahrzeug auch zulegen? Laut dem TÜV weist er eine Vielzahl von Mängeln auf.


Unterwegs zum RekordabsatzSkoda verkauft eine Million Autos bereits im November

Skoda hat bereits einen Monat vor Ende des Jahres mehr als eine Millionen Autos weltweit abgesetzt. Besonderen Anteil an diesem Erfolg hat das Flaggschiff Superb.



Mehr aus dem Ressort

Jeep wagt einen neuen Anlauf mit dem Compass
Marktstart in Deutschland im Herbst 2017Jeep wagt neuen Anlauf mit dem Compass

Mit dem ersten Compass erlitt Jeep in unseren Landen Schiffbruch. Auf der Neuauflage des kompakten SUV liegen die Erwartungen der Fiat-Tochter umso höher.


Jaguar legt den D-Type neu auf
Am Rande der L.A. AutoshowJaguar XKSS: Das eine Million-Dollar-Schnäppchen

Vor 60 Jahren fiel die Premiere des Jaguar D-Type dem Raub der Flammen zum Opfer. In 10.000 Stunden Handarbeit wurde das erste Exemplar des Supersportwagens der 50er Jahre nun wieder hergestellt.


Alfa Romeo schickt den Stelvio ins Gelände
Autoshow in Los AngelesAlfa Romeo feiert mit Stelvio SUV-Premiere

Alfa Romeo begibt sich ins Gelände. Mit dem Stelvio wurde auf der Autoshow in Los Angeles das erste SUV der Marke enthüllt. Beim Spitzenmodell half Konzernschwester Ferrari mit.