Skoda Superb GreenLine verbraucht nur 3,7 Liter

Premiere auf IAA

Der Skoda Superb kommt als GreenLine-Variante.
Der Skoda Superb kommt als GreenLine-Variante. © Skoda

Skoda bietet von seinem Flaggschiff Superb auch eine GreenLine-Variante an. Sie verbraucht auf 100 Kilometer nur 3,7 Liter. Premiere feiert das Spritsparmodell auf der IAA.

Die VW-Tochter Skoda bietet ihr Flaggschiff Superb auch als spritsparende GreenLine-Variante an. Wie der Hersteller am Deutschlandsitz in Weiterstadt mitteilte, verbraucht die Limousine des Superb nur 3,7 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 95 g/km). Damit ist mit einer Tankfüllung theoretisch eine Reichweite von 1780 Kilometern möglich.

1.6 TDI mit 120 PS

Angetrieben wird der Superb von einem 1.6 Liter TDI-Motor mit 120 PS. Serienmäßig ist der Superb mit einem manuellen Sechsganggetriebe unterwegs, das länger abgestimmt ist. Daneben verfügt die GreenLine-Variante über ein Start-Stopp-System, Bremsenergierückgewinnung und rollwiderstandsoptimierte Reifen. Darüber hinaus ist die GreenLine-Version mit der so genannten selektiven katalytische Reduktion (SCR) unterwegs. Wie Skoda mitteilt, wird die Reduktion der Stickoxide durch das SCR-System mit dem Einsatz des Reduktionsmittels AdBlue erzielt. Innerhalb dieses Prozesses wird auch Kraftstoff gespart.

Zu den weiteren spritsparenden Maßnahmen gehören neben aerodynamischen Anpassungen an Karosserie und Unterboden auch ein um 1,5 Zentimeter niedrigeres Fahrwerk und einen Heckklappenspoiler (Limousine) beziehungsweise Dachkantenspoiler beim Kombi. Der Cw-Wert der Limousine liegt übrigens bei 0,263 und der des Kombi bei 0,275. Limousine und Kombi als GreenLine-Variante sollen ab Herbst bestellbar sein. (AG/FM)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.