17. Februar 2016

Showcar für Genf Renault kehrt mit Alpine zurück

Renault feiert Comeback mit Alpine
Renault feiert Comeback mit Alpine © Renault

Renault wandelt weiter auf sportlichen Pfaden. Nach dem verkündeten Comeback in der Formel 1 holen die Franzosen ihren legendären Sportwagen der 60er und 70er Jahre zurück aufs Parkett.




Renault gibt auf dem Autosalon in Genf vom 3. bis 13. März einen Ausblick auf das seriennahe Comeback bei den Sportwagen. Das Showcar Alpine Vision, dessen Design sich laut dem Hersteller an dem legendären A110 orientiert, soll erstmals 2017 wieder vom Band laufen.

„Motorsport und Sportwagen sind tief in der DNA von Renault verankert”, sagt Carlos Ghosn, Präsident der Renault-Nissan-Allianz, „vor kurzem verkündeten wir unsere Rückkehr in die Formel 1, heute kündigen wir den Neustart von Alpine an. Der Relaunch der Marke ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie, den Technologietransfer zwischen Rennstrecke und Straße zu beschleunigen. Wir freuen uns darauf, neue Kunden im Segment der Premium-Sportwagen zu gewinnen.”


Renault Alpine in 4,5 Sekunden auf 100

Unter der Haube arbeitet ein von Renault Sport entwickelter Vierzylinder-Turbo, der den rund 1100 Kilo leichten Zweisitzer in 4,5 Sekunden von Null auf 100 km/h katapultiert. Zu den exakten Pferdestärken machte der Renault-Chef noch keine Angaben.

Wie die legendären Vorbilder, die von 1955 bis 1995 als Typen von A106 bis A610 gebaut wurden, wird auch der neue Vertreter im Alpine Werk in Dieppe an der französischen Kanalküste gefertigt. Als eigenständige Marke soll Alpine im Segment der Premium-Sportwagen für Kundenzuwachs sorgen.

Alpine aktiv in Langstreckenweltmeisterschaft

Vorgänger und Nachfolger
Vorgänger und Nachfolger © Renault

Geleitet wird das noch kleine Team von Michael van der Sande. „Wir alle bei Alpine sind stolz darauf, die Marke den Sportwagenliebhabern rund um die Welt zurückbringen zu können”, sagt der Alpine Managing Director, „unsere Aufgabe ist es, die berühmten Alpine-Modelle der Vergangenheit neu zu interpretieren und Alpine mit einem schön gezeichneten und agilen High-Performance-Sportwagen in die Zukunft zu führen.“

Noch vor der Enthüllung der Serienversion im Laufe des Jahres wird Alpine wieder mit dem Signatech-Alpine Team und zwei LMP2-Prototypen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) mit dem Höhepunkt in Le Mans antreten. Die Signatech-Alpine Equipe hat bereits zwei Langstrecken-Europameisterschaften gewonnen und 2016 auch den WEC-Titel in der LMP2-Kategorie geholt. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Renault

700 Anträge pro MonatElektroprämie: Stabil auf niedrigem Niveau

Seit Beginn der Elektroprämie Anfang Juli wurden knapp 6000 Anträge auf Förderung gestellt. Einen Zweikampf liefern sich dabei Renault und BMW – aber nicht unbedingt in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern


Fragen an den Autopapst im November 2016

Probleme mit dem Auto? Der Motor springt nicht an? Sie wissen nicht mehr weiter? Kein Problem! Autopapst Andreas Kessler hilft Ihnen weiter. Heute geht es um einen Renault.


Bis zu 400 Kilometer rein elektrischRenault Zoe überwindet Reichweitenängste

Renault prescht bei den Elektroantrieben voran. Der Zoe schafft bis zu 400 Kilometer Reichweite mit einer neuen Batterie, die ab Januar auf den Markt kommt.



Mehr aus dem Ressort

Der Name 771 ist beim Mazzanti Evantra Programm
Neue Variante mit Premiere in BolognaMazzanti legt beim Evantra zu

Mazzanti verteilt weitere Pferdestärken an eine neue Variante des Evantra V8. Als 771 bietet das Hypercar aus Italien neben der Leistungssteigerung auch noch eine auffälligere Optik.


Jeep wagt einen neuen Anlauf mit dem Compass
Marktstart in Deutschland im Herbst 2017Jeep wagt neuen Anlauf mit dem Compass

Mit dem ersten Compass erlitt Jeep in unseren Landen Schiffbruch. Auf der Neuauflage des kompakten SUV liegen die Erwartungen der Fiat-Tochter umso höher.


Jaguar legt den D-Type neu auf
Am Rande der L.A. AutoshowJaguar XKSS: Das eine Million-Dollar-Schnäppchen

Vor 60 Jahren fiel die Premiere des Jaguar D-Type dem Raub der Flammen zum Opfer. In 10.000 Stunden Handarbeit wurde das erste Exemplar des Supersportwagens der 50er Jahre nun wieder hergestellt.