6. Februar 2017

Premiere auf Autosalon in Genf Opel Insignia Sports Tourer: Länger und leichter

Opel hat den Insignia Sports Tourer verlängert und erleichtert.
Opel hat den Insignia Sports Tourer verlängert und erleichtert. © Opel

Opel präsentiert auf dem Autosalon in Genf Anfang März den neuen Insignia Sports Tourer. Der Kombi hat in seiner neuen Ausführung nicht nur an Länge zugelegt.




Die neue Generation des Opel Insignia wird Anfang März auf dem Genfer Autosalon im Doppelpack Premiere feiern. Neben der bereits vorgestellten Limousinen-Variante Grand Sport zeigen die Rüsselsheimer außerdem den Sports Tourer.

Auf 4,99 Meter ist der bis zu 200 Kilogramm leichtere Kombi gewachsen. Dank der neuen Proportionen wirkt das Fahrzeug stämmiger als bisher, die an Charakterlinien reiche Blechhaut straffer. Markant ist in der Seitenansicht eine von der A-Säule unterhalb der Dachlinie bis in die C-Säule verlaufende Chromleiste, die von den Rückleuchten aufgenommen wird. Die LED-Lichter erstrecken sich zweigeteilt von der C-Säule bis in die angeschrägte Heckklappe.


Kofferraum mit zwei Metern Länge

Dank Größenzuwachs und des um neun Zentimeter verlängerten Radstands kann der Insignia Fahrgästen und Gepäck deutlich mehr Entfaltungsspielraum als bisher bieten. So fasst der um zehn Zentimeter auf über zwei Meter Länge gewachsene und auch etwas breitere Kofferraum mit 1640 Liter gut 100 Liter mehr als bisher. Damit schlägt der Insignia auch den deutlich kleineren Astra Sports Tourer, der mit 1630 Liter bisher der geräumigste Kombi der Blitzmarke war.

Laut Opel soll sich das Beladen des Insignia künftig leichter gestalten, da der Überhang zwischen Stoßfänger und Laderaum verkleinert wurde. Auch das Öffnen der Heckklappe geht künftig leichter von Hand, da ein Öffnen und Schließen per Fußbefehl möglich ist. Die Öffnungshöhe der Klappe kann dabei sogar programmiert werden. Der Kofferraum kann wie bisher optional mit dem Schienen-Arretierungssystem Flex Fix ausgestattet werden. Die per Knopfdruck entriegelbare Rückbanklehne lässt sich dreiteilig im Verhältnis 40:20:40 umklappen.

Neues Matrix-Licht für den Opel Insignia Sports Tourer

Opel hat das Insignia-Cockpit aufgeräumt
Opel hat das Insignia-Cockpit aufgeräumt © Opel

Im Cockpitbereich präsentiert sich die neue Insignia-Generation aufgeräumt. Auffällig ist die stark horizontale Betonung des Armaturenbretts. In der Mitte befindet sich der rahmenlose Touchscreen des Infotainmentsystems. Chromzierrat, Klavierlackoberflächen und feines Leder sorgen zudem für Edel-Flair.

Als besondere Innovationen bietet der neue Insignia Sports Tourer unter anderem den Abstandstempomat ACC in Kombination mit einem Kollisionsverhinderer, ein Head-up-Display, einen aktiven Spurhalte-Assistenten mit Gegenlenk-Funktion, eine vor Querverkehr warnende Rückwärtsausparkhilfe, sowie ein neues LED-Matrixlicht. Ein solches bietet Opel bereits im neuen Astra, allerdings hier mit 16 LED-Segmenten, während im Insignia eine Variante mit 32 Segmenten zum Einsatz kommt.

Preise für Opel Insignia Sports Tourer stehen noch nicht fest

Antriebsseitig verspricht Opel effizientere Motoren und einige kleinere Innovationen. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit aufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren geben, die zwischen 110 und 250 PS leisten. Neu ist eine Achtstufen-Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten werden soll. Der 4x4-Antriebsstrang verfügt zudem über ein Torque-Vectoring, welches eine radselektive Momentenverteilung erlaubt.

Bestellstart für den Sport Tourer ist am 17. Februar 2017. Preise nennen die Rüsselsheimer noch nicht, doch vermutlich wird sich die Neuauflage am Niveau des Vorgängers orientieren. Derzeit kostet der Insignia Kombi in der Basisversion knapp unter 26.000 Euro. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Opel

Kapitän, Admiral, DiplomatOpel und seine berühmten «KAD»-Modelle

Der Opel Kapitän ist für die Fans der Marke der beste Opel aller Zeiten. Doch was war das Geheimnis dieses Modells? Es bot Premiumambiente zu einem erschwinglichen Preis – und noch viel mehr.


Plus an SicherheitOpel stattet mehr Astra-Modelle mit ACC aus

Die adaptive Geschwindigkeitskontrolle entlastet nicht nur den Fahrer, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit. Opel stattet nun auch den Astra mit manuellem Sechsgang-Getriebe mit diesem Fahrassistenzsystem aus.


Besser als VW GolfOpel Astra mit hoher Wertstabilität

Käufer eines Opel Astra können sich freuen. Denn der Kompaktwagen der Rüsselsheimer besitzt nach dem Forecast der Experten von Bähr & Fäss eine hohe Wertstabilität.



Mehr aus dem Ressort

Noch schärfer ist der Lambo Huracan als Performante-Variante
In knapp 8,9 Sekunden auf 200 km/hLamborghini sorgt für Performance im Huracan

Lamborghini hat den Huracan extrem auf Dynamik getrimmt. So wurde für die Performante-Variante das Gewicht gesenkt, die Leistung dafür angehoben.


Ssangyong hat den Korando erneut aufgefrischt
Aufgefrischtes SUV in GenfNeue Front für den Ssangyong Korando

Die nächste Generation es Ssangyong Korando muss sich noch gedulden. Die Koreaner haben das SUV vier Jahre nach dem ersten Facelift zunächst eine weitere Modellüberarbeitung zukommen lassen.


Die Veränderungen beim Mazda CX-5 sind erst auf dem zweiten Blick sichtbar
Erfolgreiches SUVMazda CX-5: Detaillierte Auffrischung

Mazda hat den CX-5 aufgefrischt auf dem Autosalon in Genf präsentiert. Die Veränderungen beim in Europa unternehmenseigenen Bestseller sind zunächst nicht sichtbar, aber vielfältig.