Kia gibt Ausblick auf neue Ceed-Familie

Studie auf der IAA

Kia gestaltet die Ceed-Familie neu
Kia gestaltet die Ceed-Familie neu © Kia

Kia startet in die letzte Etappe für die neue Generation des Ceed. Auf der IAA in Frankfurt geben die Koreaner einen ersten Ausblick auf die neue Generation der kompakten Baureihe.

Das Konzeptfahrzeug, das Kia auf der diesjährigen IAA in Frankfurt enthüllen wird, hört auf den Namen „Proceed“ und soll einen Ausblick auf die kommende Generation des Ceed geben.

„In Europa suchen zurzeit viele Autofahrer nach leistungsstarken Alternativen zum dreitürigen Hot Hatch. Deshalb haben wir angefangen, über ein neues Konzept für die Ceed-Familie nachzudenken", sagt Gregory Guillaume, Designchef von Kia Motors Europe. „Die Studie Proceed ist eine kraftvolle Vision, die zeigt, wie die dynamische ‚Seele' des Pro-ceed für die nächste Generation von leistungsorientierten Autofahrern neu belebt werden kann."
Die Studie richtet sich somit vor allem an Kunden, die etwas größeres als eine dreitürige Kompaktlimousine wollen. Kia nennt die Form „Extended Hothatch“.




Neue Hülle mit bekannten Merkmalen

Besondere Merkmale der Studie sind die von anderen Modellen der Marke bekannte Styling-Punkte wie der „Tiger Nose“-Grill oder die vom neuen Stinger entliehene Motorhaube. Die Karosserie kommt ohne B-Säulen aus, dafür trägt das Concept-Car einen sogenannten „Luminline“-Fensterrahmen. Dieser umrandet die Fensterflächen an der Seite des Fahrzeugs mit einem Lichtrahmen, der Passagiere begrüßen und bei Dunkelheit zum Auto führen soll – eine interessante Alternative zum herkömmlichen „Coming Home“-Modus moderner Autos.

Das Proceed Concept ist in „Lava Red“ lackiert, eine Farbe aus drei Schichten mit starkem Chrom-Anteil. 20-Zöller bekräftigen den Wunsch der Kunden auf der Suche nach etwas Größerem. (AG/SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.