6. Januar 2017

13 Modelle in fünf Jahren Ford startet Elektro-Offensive

Ford will den Mustang hybridisieren
Ford will den Mustang hybridisieren © Ford

Ford verstärkt seine Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität. Der Hersteller konzentriert sich dabei zumeist auf die elektrische Unterstützung von Verbrennungsmotoren.




Ford geht im Bereich Elektromobilität in die Offensive. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren 4,5 Milliarden US-Dollar (rund 4,32 Milliarden Euro) investieren, um neue Antriebstechniken und Modelle zu entwickeln sowie die dafür nötigen Produktionsanlagen aufzubauen.

In den nächsten fünf Jahren sollen 13 neue Serienfahrzeuge mit elektrifizierten Antriebssträngen in verschiedenen Märkten an den Start gehen.


Autonomes Großserienfahrzeug ab 2021

Über einige Modelle mit E-Antriebstechnik hat Ford bereits erste Details verraten. So will der Konzern 2020 im heimischen US-Markt Hybridvarianten des Pick-ups F-150 und des Mustang anbieten. Das Sportcoupé soll mit Unterstützung eines zusätzlichen E-Antriebs neben Effizienzvorteilen auch mehr Leistung bieten.

Für Europa plant Ford bereits 2019 zudem einen Transit Custom mit Plug-in-Hybridantrieb. Des Weiteren will der Konzern 2020 einen neu entwickelten, batterieelektrischen Crossover mit fast 500 Kilometern Reichweite auf den Markt bringen. Außerdem engagiert sich Ford mit einigen europäischen Herstellern am Aufbau von Schnellladepunkten.

2021 will der Hersteller darüber hinaus für Anbieter digitaler Mobilitätsdienstleistungen ein autonom fahrendes Großserienfahrzeug mit Hybridantrieb anbieten. Und schließlich soll es speziell für die USA zwei neue Polizeifahrzeuge geben, die ebenfalls mit Hybridantrieben ausgerüstet sind. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Elektro



Mehr zur Marke Ford

Facleift für PersonentransporterFord frischt Tourneo Connect und Courier auf

Ford hat seine Personentransporter Tourneo Connect und Courier einem Facelift unterzogen. Nebenoptischen Retuschen wird es sie ab Mitte 2018 auch mit manuellem Sechsganggetriebe geben.


Facelift für Ami-CarNeuer Ford Mustang: Weniger PS, dafür teurer

Der neue Ford Mustang rollt im kommenden Jahr zu den Händlern. Dann wird das Pony-Car zwar weniger PS aufbieten als der Vorgänger, doch der Preis wird teurer.


Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Daimler, VW und FordIonity forciert Aufbau von Schnelladestandorten

Ionity will bis 2020 rund 200 Ladepunkte in Europa aufgebaut haben. Das Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Daimler, VW und Ford forciert dabei strategische Partnerschaften mit Mineralöl- und Gaststättenunternehmen.



Mehr aus dem Ressort

Der Uniti One soll 2019 serienreif sein
Elektroauto-Startup aus SchwedenUniti One: Der Erste für Zwei

Uniti hat ein Jahr nach der Idee den Prototypen eines Elektroautos vorgestellt. Der One genannte Zweisitzer soll bereits 2019 in Serie gehen, weitere Derivate befinden sich in der Planung.


Der hinten fahrende Lkw ist führerlos
Akku für 40 Tonner zur schwerLkw-Hersteller sehen Elektroantrieb nur für Stadtverkehr

Bei Kleintransportern spielt der Elektroantrieb für den Stadtverkehr eine wichtige Rolle. Bei schweren Lkws werde ihm so schnell keine wichtige Rolle zukommen, so führende Hersteller.


Der Torrot Velocipedo schafft bis zu 150 Kilometer mit einer Ladung
Auch als Cargo-VarianteTorrot Velocipedo: Elektrischer Nachfolger des BMW C1

Der spanische Zweiradspezialist Torrot belebt das Konzept des BMW C1 wieder neu. Als Elektro-Scooter kann der Velocipedo sowohl als Zweisitzer oder als Lieferfahrzeug genutzt werden.