Fragen an den Autopapst im Juni 2007

Andreas Kessler © Foto: privat

Ihr Automobil läuft nicht wie gewünscht? «Autopapst» Andreas Kessler findet in der Autogazette Lösungen für die Probleme. Ihre Fragen an den Autopapst im Juni 2007.

Sie haben Schwierigkeiten beim Anfahren, Ihr Auto macht laute Geräusche beim Bremsen oder die Kupplung schleift - unser «Autopapst» Andreas Kessler beantwortet ihre Fragen in der Autogazette. Ihre Anfragen im Juni 2007:

Frage von C. Brandenburg:

Meine Freundin hat einen VW Golf II, Baujahr 1986. Der Motor fängt ständig an zu kochen, aber die Temperaturanzeige bleibt artig in der Mitte. Worin liegt die Ursache für die Überhitzung?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hört sich sehr nach einer defekten Zylinderkopfdichtung an. Hoffentlich ist der Wert des Autos nicht geringer als die Kosten der Reparatur ... Falls doch, ist es besser, den Wagen einem Aufkäufer unterzujubeln und sich vom Erlös (plus etwas Spargeld) ein besseres Auto zu besorgen (möglichst mit Kat, sonst kommt das nächste Problem auf Ihre Freundin zu....).

Frage von Michael Kottwitz:

Ich fahre einen Mitsubishi Space Star 1,3 l, Baujahr 1999. Seit einiger Zeit lässt sich der Wagen nicht mehr richtig schalten. Der erste Gang geht nur noch schwer rein und auch nur, wenn man den Schaltknopf hochzieht (wie beim RG) und nach links drückt, ebenso der Rückwärtsgang. Ich habe den ADAC gerufen. Nachdem der Wagen in Augenschein genommen bzw. der Schalthebel ausgebaut wurde, stellte der Mechaniker fest, dass das Schaltgestänge in Getriebe lose ist, das sich da eine Mutter gelöst haben könnte. Ist so etwas überhaupt möglich. Das wird dann ganz schön teuer - Getriebe raus, Getriebe öffnen, Mutter festziehen, Getriebe wieder einbauen. Die Reparaturkosten sollen wohl bei 800 Euro liegen ... Oder kann das noch eine andere Ursache haben?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Vielleicht haben Sie den Mann falsch verstanden! Ich nehme eher an, das Schaltgestänge hat sich gelockert. Immerhin lassen sich ja die Gänge mit etwas Trickserei am Schalthebel noch einlegen; einen Getriebeschaden schließe ich da fast aus. Lassen Sie das Schaltgestänge überprüfen, ggf. neu lagern und schmieren. Dann flutscht es bestimmt wieder mit den Gängen ...

Frage von Karsten:

Habe einen VW Golf IV V6. Alle drei bis vier Wochen fängt der Wagen nach dem Starten an zu ruckeln und unrunder zu laufen. Beim Gasgeben stottert er und es kommt keine Leistung. Die Checklampe leuchtet auch. Nach mehrmaligen Starten läuft er wieder einigermaßen rund. Die Gasannahme stottert noch ein bisschen, geht aber nach einem Kilometer wieder weg. Die Werkstatt hat Zündkerzen und Zündkabel gewechselt - ohne Erfolg. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Fahrzeuge aus den Modelljahren 2001 bis Anfang 2003 sind oft vom Ausfall einer Zündspule betroffen. Dadurch wird ein Zylinder lahm gelegt und dies führt zu einem unruhigen Motorlauf und dem Verlust an Leistung. Erneuern löst das Problem ... VW hat dazu eine Service-Aktion begonnen. Ersetzt werden nur defekte Zündspulen, vorsorglich wird nichts getauscht. Die Kunden werden nicht informiert.

Frage von Uwe Rex:

Wir fahren einen Mazda 6 Sport Kombi, Baujahr 2006, 140 PS, Diesel. Vor einiger Zeit stellte ich meinen Wagen ab und schloss ihn wie immer mit der Fernbedienung ab. Als ich nach kurzer Zeit zurück kam, erschrak ich sehr. Alle Fenster waren unten und der Wagen war auf !?! Eine Erklärung fand ich nicht dafür. Einige Stunden später kam ich (an einem anderen Ort)kam ich wieder zum Wagen. Erneut waren wieder alle Scheiben unten und der Türen unverschlossen. Bin am nächsten Tag zum Mazdahändler gefahren. Die Werkstatt konnte nichts finden bzw. auslesen. Unverrichteter Dinge fuhr ich wieder nach Hause. Mit der Zeit hatte ich das Problem vergessen. Doch vor ein paar Tagen das wieder ... und Mazda konnte wiederum nichts finden!!! Was kann ich machen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Uwe, das ist ein bekanntes Problem! Leider hat Mazda meines Wissens im Moment keine Lösung und versucht abzuwiegeln. Sie müssen auf die Garantie verweisen, die das Auto ja noch hat und sich vor allem nichts über «wir finden nichts...» erzählen lassen. Wenn die Werkstatt bzw. Mazda Deutschland nichts zur Lösung des Problems beitragen kann, müssen eben bestimmte Signalwege (Kabel...) deaktiviert werden, bis man in Leverkusen weiter ist. Ich hoffe, Sie setzen das bei Ihrem Vertragspartner durch ...

Frage von Thomas Sanden:

Ich fahre einen 98er VW Golf mit dem 1,4-Liter-Motor. Seit einiger Zeit stinkt es im Innenraum nach Benzin. Komischerweise nur, wenn das Dach oder das Fenster offen ist.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Sanden, besorgen Sie sich mal etwas Benzinleitung und erneuern Sie die Gummileitungen im Motorraum! Die sind nach neun Jahren nämlich so porös, dass sie Benzin «ausschwitzen». Das verdunstet dann schön und wird durch den Unterdruck, der bei Fahren durch das Fenster oder das Schiebedach im Fahrgastraum entsteht, nach innen gesaugt. Kein großes Ding, man muss es nur wissen!!

Frage von Thomas:

Ich fahre einen Ford Mondeo, Baujahr 1997 mit einer 1,8 l-Zetec-Maschine. Seit geraumer Zeit fällt mir ein pulsierendes Zischgeräusch beim Beschleunigen auf. Dieses verschwindet, wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich tippe auf eine durchblasende Auspuffkrümmer-Dichtung. Wenn Sie noch etwas warten, verschwindet das Zischgeräusch nicht mehr, und noch etwas später wird daraus ein ordentliches Knattern ... Dann kann man es besser lokalisieren!

Frage von Johann Szendrei:

Bei meinem Opel Tigra, Baujahr 1995, leuchtet die Ladekontrollleuchte beim Starten nicht auf. Alle anderen Anzeigen blinken aber. Während der Fahrt kommt das Auto plötzlich zum Stehen. Neustart nicht möglich, da Batterie leer.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hatte ich auch vor Kurzem auch (nachts, auf dem Weg von Hamburg nach Berlin. Die letzten fünf Kilometer bin ich ohne Licht gefahren, dann ging der Motor aus ...). Das war einer der seltenen Fälle, in denen die Lichtmaschine während der Fahrt auf gibt und dieser Defekt nicht durch die Ladekontrollleuchte angezeigt wird. Ich habe mir dann am nächsten Tag eine Lichtmaschine vom Autoverwerter eingebaut. Seither ist alles wieder in Ordnung.

Frage von Michael Stephan:

Ich habe mir gerade einen 97er Suzuki Vitara 2.0 V6 mit 160.000 Kilometern gekauft. Motorenklang und Probefahrt waren in Ordnung; das Auto ist scheckheftgepflegt. Als ich das Auto abgeholt habe, bin ich etwa 60 Kilometer nach Hause gefahren, habe dabei die Temperatur im Auge behalten um zu sehen, ob alles soweit o.k. ist. Habe dann das Auto Zuhause abgestellt und noch mal einen Blick unter die Motorhaube geworfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der obere Wasserschlauch wie unter einem Vakuum zusammengezogen war. Habe dann den Kühlerdeckel geöffnet und er formte sich wieder normal. Beim nächsten Start gut drei Stunden später qualmte er weiß (beim Start stark, unmittelbar danach nur noch sehr wenig). Am anderen Morgen war es genauso, nur weniger beim Start. Habe das Auto dann etwa eine 3/4 Stunde im Stand laufen lassen, aber es waren keine Auffälligkeiten am Schlauch oder der Temperaturanzeige zu bemerken, außer etwas weißem Rauch aus dem Auspuff. Ist nun das Thermostat kaputt oder etwa doch die Kopfdichtung.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Michael, das deutet tatsächlich auf eine defekte Kopfdichtung hin. Wie verhält es sich denn mit dem Kühlwasserstand im Vorratsbehälter? Schwankt der stark, wenn Sie den Deckel öffnen? Ich nehme an, dass die ZKD nur wenig undicht ist und bei Stillstand des Motor etwas Kühlmittel in einen oder in mehrere Zylinder läuft. Das würde die weißen Wolken beim Start erklären. Leider tut Kühlwasser den Motorinnereien nicht gut, und außerdem wird der ZKD-Schaden von allein nicht besser. Ich fürchte also, dass Sie eine Werkstatt für den Wechsel der ZKD anlaufen müssen ...

Murat Güler fragt:

Habe einen VW Golf III, Baujahr 1992 mit 200.020 Kilometern. Ich bin an der Ampel stehen geblieben und habe aus versehen die Kupplung kommen lassen, ohne dass ich im Leerlauf war. Als Folge ist der Motor ausgegangen und ließ sich nicht wieder starten. Die Batterie ist aber voll. Wenn man den Wagen anschiebt und in den zweiten Gang schaltet, startet der Motor aber. Woran kann das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Murat, vielleicht ist durch den Hopser an der Ampel eins der dicken Kabel zwischen Batterie und Auto bzw. Anlasser abgebrochen? Das passiert manchmal, weil die Kabel gerne durchkorrodieren. Oder die Leitung zwischen Zündschloss und Magnetschalter ist abgerutscht. Jedenfalls eine Kleinigkeit, die mit ein paar Handgriffen aus der Welt geschafft ist (hoffentlich ..!).

Frage von Kevin:

Bei meinem VW Golf II, Baujahr 1986, klackern die Hydros auch im warmen Zustand. Fahre 10w40er Öl, habe aber seit dem Kauf vor gut einem Jahr das Öl noch nicht gewechselt. Sollte ich erst einmal neues Öl einfüllen oder gleich die Hydros wechseln?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Kann nicht schaden, Kevin! Versuch doch mal so ein Hydro-Additiv! Gibt´s bei ATU und soll Wunder wirken (Weichmacher, der die Dichtungen in den Hydros etwas quellen lässt...). Die Golf II - Motoren stecken das problemlos weg (jedenfalls solange sie noch nicht 400.000 km `runter haben ...).

Frage von Dennis Yilmaz:

Hallo Herr Kessler. Ich habe einen Peugeot 605, Benziner, Baujahr 1991. Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, das bald der Zahnriemen getauscht werden muss? Habe zwar keine Probleme, doch ich weiß ja nicht, ob der Vorbesitzer den Zahnriemen gewechselt hat! Der Wagen war bei 90.000 Kilometer bei der letzten Inspektion. Habe den Wagen mit Tachoanzeige 152.000 gekauft. Wurde nur von älteren Personen gefahren. Ehemaliges POLIZEIAUTO ...

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Na woher wohl sonst! Wie hoch war die Peugeot-Quote im Saarland noch mal? Find ich immer wieder faszinierend ... Wenn Du den letzten genauen Wechselzeitpunkt des Zahnriemens nicht weißt, würde ich sofort wechseln! Nach sechs Jahren ist das unbedingt nötig, oder vorher bei 120.000 Kilometern (sagt jedenfalls Peugeot...). Also, besorg Dir ein Zahnriemenkit mit allen Rollen und Dichtungen und warte auf ein sonniges Wochenende (aber nicht zu lange, sonst reißt er doch noch ...)

Frage von Georg Bippus:

Habe einen VW Passat Variant, 1,8 l Benziner, Baujahr 1994. Während der Fahrt stirbt das Auto einfach ab. Nachdem ich angehalten habe und kurz warte (2 bis 5 Minuten) und dann starte, läuft er wieder. Habe folgende Bauteile gewechselt: Benzinpumpe, Relais für Benzinpumpe, Zündspule.
Oder kann dies das Steuergerät für die Diebstahlwarnanlage sein. Vielleicht können sie mir helfen. Meine Werkstatt konnte dies bisher nicht.


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Georg, als erstes würde ich mal ohne Tankdeckel fahren (bzw. den Tankdeckel zu Zwecken der besseren Belüftung mit einem dünnen Bohrer durchbohren ...). Wenn der Wagen dann immer noch ausgeht, müssen Sie sich das Lenkanlassschloß vornehmen. Ganz am Ende des Lenkschlosses steckt ein Kabel auf einem Stecker. Der Stecker ist eigentlich ein Schalter und kostet etwa 30 Euro als Ersatzteil. Wenn der Motor wieder aus geht, würde ich das Kabel abziehen, den neuen Schalter aufstecken und damit starten. Wenn er dann wieder läuft, muss das Ding nur noch richtig eingebaut werden (sehr fummelig ...). Gute Fahrt wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Mehmet:

Ich höre bei meinem Audi 80 Cabrio, Baujahr 1994, Benziner mit Schaltgetriebe, beim Anfahren Knackgeräusche auf der rechten vorderen Seite. Es ist egal ob ich nach links oder rechts lenke. Ich habe daraufhin die rechte Antriebswelle demontiert und festgestellt, dass der Flansch am Getriebe, an dem die Antriebswelle angeschraubt wird, Spiel hat. Zwar ist das auf der linken Seite auch, aber nicht so stark. Ist das der Fehler? Und wie kann man ihn beheben?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Mehmet, das knacken beim Anfahren kommt eher aus Richtung Achsaufhängung. Ich würde die Gummibuchsen des Querstabilisators und / oder der Querlenker erneuern. Die sind nach 13 Jahren bestimmt mal fällig!

Frage von Martin Karlibowski:

Ich fahre einen VW Golf IV, Baujahr 1999, 1.6 l mit 74 kW, 79.000 Kilometer gelaufen. Im ersten Gang nimmt der Motor beim Anfahren das Gas nicht richtig an. Ich muss ordentlich aufs Gaspedal drücken, damit der Motor nicht ausgeht, aber dann wieder plötzlich zu viel Gas gibt. Dies Problem besteht auch, wenn der Motor warm ist (z.B. beim Anfahren an der Ampel). Aber im Leerlauf habe ich keine Schwankungen - zumindest laut Drehzahlmesser. Was könnte die Ursache für dieses Problem sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist eine typische Golf IV-Macke. Sie müssen sich ein Software-Update für das Motorsteuergerät aufspielen lassen. Das macht der freundliche VW-Händler um die Ecke sicher gern ... (gegen Bares natürlich!)

Frage von Anne Mense:

Ich fahre einen Opel Corsa, Baujahr 2004. Bei wie viel Millimeter liegt bei diesem Fahrzeug die Verschleißgrenze für die Bremsscheiben? Können Sie mir vielleicht auch sagen, wie man die «Inspektionsanzeige» zurückstellt?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Anne, Du hast leider nicht geschrieben, wieviel Pferdchen unter der Haube des Corsa versammelt sind. Bei den kleinen Motoren (45 kW) sind massive Bremsscheiben verbaut. Die müssen neu 12,7mm dick sein und haben ihre Verschleißgrenze bei 9,7 mm erreicht. Bei einem Auto mit mehr Leistung sind die Bremsscheiben innenbelüftet und entsprechend dicker: Im Neuzustand 20 mm, bei 17mm ist die Verschleißgrenze erreicht. Die Inspektionsanzeige kann man z.B. mit einem online erworbenen «Rücksetzer» löschen. Die Dinger kosten ca. 50 Euro. Ob sich das lohnt, musst Du selbst entscheiden.

Frage von Markus Wrenger:

Hallo! Fahre einen Audi A4 Avant 2.5 TDI, Baujahr 1998 und 185. 000 Kilometer gelaufen! Habe seit einiger Zeit unheimlich intensive Vibrationen im Auto. Habe schon Reifen gewechselt und alle vier Stoßdämpfer. Daran liegt es jedenfalls nicht! Habe Sportfahrwerksfedern von der Firma Weitec - 40 Millimeter! Kann mit denen etwas nicht in Ordnung sein, oder liegt es vielleicht an der Motoraufhängung? Können Sie mir helfen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das dürften die Antriebswellen sein, lieber Markus! Ich weiß leider nicht, wie alt die schon sind; oft reicht eine Reinigung der Gelenke mit anschließender Neuschmierung. Ich schätze aber, dass Du neue Antriebswellen brauchst. Beim 2.5 TDI zottelt da das eine oder andere Newtonmeter an den Wellen, irgendwann fangen die an zu schlagen ...

Frage von Herrn Schober:

Mein Nissan Micra K12 (20.000 Km), Automatikgetriebe, ruckelt vom 1 zum 2 Gang (als wenn man die Kupplung springen lässt). Mir wurde von einer Fachwerkstatt gesagt, das Getriebe brauche Betriebstemperatur, um vom 1 zum 2 Gang einwandfrei zu schalten. Muss ich mit dieser Antwort zufrieden sein? Vielen Dank für Ihre Mühe und Gruß aus Berlin

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Natürlich nicht! Der Micra hat ein CVT-Getriebe (stufenlose Automatik) und schaltet normalerweise völlig ruckfrei. Leider ist diese Getriebeart nicht sehr alltagssicher.... Ich würde zunächst herausfinden, welches Automatiköl in die Box muss und dann einen ATF-Wechsel mit genau (!!) dieser Sorte machen lassen. In der Mehrzahl der Fälle schaltet die Automatik dann wieder ruckfrei.....

Frage von Josef Kornbrust:

Zylinderkopfdichtung ist defekt. Habe Skoda Oktavia TDI mit 81 kW. Welche Teile benötigt man zur Reparatur und kann ich das auch selber machen bzw. eher in einer Werkstatt reparieren lassen. Im voraus schon einmal recht herzlichen Dank für eine Antwort Josef Kornbrust

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Es gibt im Autozubehör einen kompletten Dichtungssatz mit allen für diese Arbeit nötigen Teilen für etwa 90 Euro. Das Werkzeug und die Ahnung müssen Sie selbst haben..... Ich nehme aber an, dass Sie noch «interessierter Laie» sind; für diesen Level ist der Wechsel einer ZKD bei einem Direkteinspritzer nicht zu empfehlen. Bringen Sie das Auto lieber zum Profi, dann fährt es danach auch wieder (und Sie haben die gesetzliche Gewährleistung, falls das nicht der Fall sein sollte....).

Frage von Ela:

Guten Tag! Ich habe einen VW Polo 86c, Baujahr 89. Jetzt habe ich seit einer Woche das Problem, dass er ab 3000 U/min anfängt zu ruckeln oder ab und an auch mal ausgeht. Er nimmt dann kein Gas mehr an. Woran kann das liegen und wie kann ich das beheben?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Ela, vielleicht ist der Kraftstoff-Filter des Kleinen verstopft und lässt nicht mehr genügend Sprit für hohe Drehzahlen durch? Was hat das Auto denn für eine Gemischaufbereitung? Vergaser oder Einspritzung? Ohne mehr Details kann ich fast nichts sagen.....

Frage von Michael:

Hallo Hr. Kessler. Ich habe ein Problem an meinem Audi 100 2.8 Quattro V6 Bj 1991. Wenn ich anhalten muss, und der Motor in den Leerlauf geht, dann geht der Motor mit der Drehzahl für einen Moment so weit runter das er fast ausgeht, (manchmal geht er auch aus) und springt dann wieder auf die normale Drehzahl. In der Werkstatt hat man mir gesagt, dass es vermutlich der Leerlaufsteller sei. Jetzt meine Frage: Wo sitzt der Leerlaufsteller? Ich habe schon gehört, dass es auch manchmal Probleme mit der Drosselklappe geben soll (verschmutzt). Wo sitzt die und wie kann man die reinigen? Mit freundlichen Grüßen

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Der Leerlaufsteller ist ein kleiner Elektromotor, der auf den «Gashebel» am Drosselklappengehäuse einwirkt (er gibt sozusagen -je nach Situation- automatisch Gas....). Dieser Servo ist manchmal etwas schwergängig und funktioniert nach einer Reinigung und Schmierung wieder tadellos. Zur Reinigung (geht auch beim Drosselklappengehäuse...) empfehle ich immer Bremsenreiniger. Viel Erfolg wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Karsten Gehrke:

Ich bin glücklicher Besitzer eines VW Passat Turbodiesel, 81 kW. Der Wagen hat 243.000 Kilometer runter. Seit 6000 Kilometern (ca. 5 Wochen) hat er insgesamt 800 ml Kühlflüssigkeit verloren. Habe heute einen braunen Belag im Bereich der Wasserpumpe entdeckt. Was kann die Ursache sein, eine Dichtung oder die Wasserpumpe?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

0,8 l Kühlmittelverlust auf 6000 Kilometern ist sehr wenig und deutet nicht auf eine defekte Wasserpumpe oder eine defekte Dichtung hin. Ich würde an Ihrer Stelle zunächst mal die Schlauchschellen aller in der Region befestigten Kühlerschläuche erneuern. Vielleicht hat eine Schelle etwas nachgelassen und dadurch «sabbert» jetzt ein Schlauch auf seinem Stutzen ...

Frage von Andre:

Ich habe einen VW Golf III, Baujahr 1994. Der Motor wird sehr schnell warm. Außerdem drückt dann die Kühlerflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter raus, so als würde es überkochen!! Was kann das sein? Mein Gedanke: Zylinderkopfdichtung oder Thermostat???

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich tippe auch auf die Zylinderkopfdichtung! Wie springt der Wagen morgens an? Hat er etwas Mühe und humpelt dann erst auf zwei oder drei Zylindern? Dann dürfte es die ZKD sein ... Leider kein ganz billiger Schaden!

Frage von Christine Markert:

Hallo, habe ein BMW 325 i Cabrio, Baujahr 1987, 260.000 km. Im letzten Jahr wurde die Nockenwelle erneuert. Bin seitdem etwa 6000 Kilometer gefahren. Nun ist ein Schlauch geplatzt und ein Öl-Wassergemisch herausgespritzt. Der ADAC-Mann, der das Auto abschleppte, tippte auf den Zylinderkopf. Meine Frage: könnte dieser Schaden mit der Nockenwellenreparatur zusammenhängen? Und lohnt sich diese Reparatur noch? Habe Bedenken, dass das Automatikgetriebe demnächst versagt, da kürzlich der Rückwärtsgang nicht mehr zu schalten war.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Reparatur der Nockenwelle selbst ist dafür sicher nicht verantwortlich. Aber vielleicht das Problem, das die Nockenwelle auf dem Gewissen hatte! Wissen Sie, warum die Nockenwelle gewechselt wurde? Vielleicht ein Lagerschaden? Wasser im Öl? Ich würde das Kühlmittel erneuern lassen, einen neuen Kühlerschlauch montieren und die Sache beobachten. Im Ernstfall brauchen Sie einen neuen Zylinderkopf (das wäre schade, denn da sitzt die Nockenwelle drin!!), jedenfalls aber eine neue Zylinderkopfdichtung. Die Reparatur lohnt sich in jedem Fall, ein gutes E30 - Cabrio ist immer mehr Wert als die Reparatur kostet. Und mit dem Automatikproblem würde ich mich auch nicht belasten: Lassen Sie mal das ATF wechseln, dann schaltet das Getriebe schon wieder in den Rückwärtsgang, ganz sicher ...

Frage von Christian Klopfer:

Ich habe mir einen VW Golf II, Baujahr 1991, gekauft. Nun ist das Differenzial kaputt gegangen, worauf ich ein anderes passendes Golf II-Fünfganggetriebe eingebaut habe. Nun habe ich das Problem, dass der zweite Gang wahnsinnig kracht, wenn man ihn einlegt. Es sei denn, man schaltet erst langsam in denn Leerlauf und dann langsam in den Zweiten. Dann ist nichts zu hören. Was könnte das sein? Vielleicht die Kupplung?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn es die Kupplung ist, müsste es auch krachen, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen wollen. Ich glaube eher, dass die Synchronringe des zweiten Ganges defekt sind. Das ist gleich bedeutend mit einem Getriebeschaden ... Wahrscheinlich ist der nächste Schritt ein weiterer Getriebetausch!

Frage von Peter Dettke:

Seitdem ich bei meinem Mercedes 200 (W123) vorne neue Bremsbeläge, Bremszylinder und Bremsschläuche einbaut habe, machen die Bremsen nach etwa fünf bis zehn Kilometer von alleine zu und werden dann auch heiß.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Peter, ich vermute einen defekten Hauptbremszylinder! Ist der HBZ sehr warm? Zum Test kann man den HBZ mit Wasser zum Kühlen übergießen, wenn es dann wieder weiter geht, liege ich richtig.
Man kann den im HBZ aufgestauten Druck natürlich auch durch öffnen einer der Entlüftungsschrauben a lassen, dann ist aber Luft im System. Neue HBZ sind für die 123er glücklicherweise problemlos erhältlich (ca. 190 € f. ATE-Neuteil, ca. 90 € für ATE Rep-Satz).

Frage von Andreas:

Bei meinem Ford Focus 1.4 l (55kW), Baujahr 1999, tritt beim Beschleunigen ein Vibrieren auf. Es fängt bei etwa 75 km/h leicht an, ist bei 90 km/h deutlicher und ab ca. 100 km/h verschwindet es. Der Gang spielt keine Rolle. Als ich mich das erste Mal erkundigte, wurde auf die Stabilisatoren getippt. Nun war ich bei einem Fordhändler, der sich zunächst von unten das Auto ansah und dann eine Probefahrt machte. Er meinte, es könnte an der rechten Antriebswelle liegen, Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Diagnose sinnvoll ist? Wenn ich im Internet suche, finde ich doch immer wieder Schilderungen, bei denen das Vibrieren auch nach dem Austausch der Antriebswelle da blieb. Und lohnt sich da eine neue? Oder ist es sinnvoller, ein gebrauchtes Teil zu suchen. Und wie gefährlich ist ein Vibrieren durch die Antriebswelle?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn es nicht die Vorderreifen sind (auswuchten!), würde ich auch auf die Antriebswelle tippen. Hat die Welle ein Tilgergewicht? Dann könnte der versuchsweise Abbau eine weitere Diagnosemöglichkeit sein (wenn sich nach dem Abbau die Lage der Vibration verändert - andere Geschwindigigkeit -, liegt es an der Welle!).

Frage von Alexander Schröder:

Ich fahre einen Mercedes SLK 200, Baujahr 2000. Seit einiger Zeit ruckelt mein Wagen beim Losfahren, und es kommt kein Gas. Es dauert dann immer ein bisschen, bis er dann mal in die Gänge kommt. Ich war schon in der Werkstatt. Da wurden die Zündkerzen erneuert, ebenso Lambdasonde, Zündspule und Kabelstecker, außerdem wurde eine Probefahrt gemacht. Ich zahlte dann mal schnell 700 Euro,setzte mich am nächsten Tag in meinen Wagen und ruckelte schon wieder los ... Ich werde wahnsinnig und fühle mich betrogen. Haben sie einen Rat für mich?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Alex, ich hatte mal einen SLK, da waren die Gummis der Einspritzventile porös. Kurze Zeit später gab es Probleme mit zwei Unterdruckschläuchen von der Kurbelwellengehäuseentlüftung. Das habe ich aber erst gefunden, als ich den Fehlerspeicher befragte. In diesem Zusammenhang tauchte auch noch ein Problem mit dem Steuergerät auf, das angeblich die Drosselklappe nicht ansteuert. Ich habe ob der Vielzahl der Varianten angefangen, von billig nach teuer Teile zu tauschen. Nach den Unterdruckschläuchen lief der Motor wieder ruckelfrei ...

Frage von Holger Forst:

Ich fahre mit Begeisterung seit Jahren einen Mercedes 230E (W124) mit dem 102er Motor. Leider hat er Startschwierigkeiten, wenn er kalt ist. Ich habe die Zündkerzen und - Kabel sowie die Verteilerkappe inkl. Läufer erneuert, Luftfilter und heute den Benzinfilter gewechselt. Leider ohne Erfolg ... Wenn er warm ist, springt er dagegen sofort an. Ich hoffe Sie können mir helfen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Holger, oft ist ein defekter Druckspeicher (neben der Benzinpumpe) die Ursache für Startschwierigkeiten. Wenn der eine Macke hat, muss der Sprit erst bis nach vorne «georgelt» werden, weswegen der Wagen dann auch nicht gleich anspringt. Eine weitere Ursache kann auch am Spritpumpenrelais liegen, welches entweder unzureichenden Kontakt in seiner Sockelbuchse oder innen auf der Platine eine 'kalte' Lötstelle hat. Bei einem 123er mit dem M102 habe ich mal den Zusatzluftschieber ausgebaut und eine lose Mutter SW 7 mit Lacksicherung auf der Oberseite entdeckt. Die habe ich ganz gelöst und mal geschaut, zu was die gut ist. Man kann mit dem Gewindebolzen, auf dem die Mutter sitzt, die Lage der Lochblende verändern. Ich habe die Lochblende versuchsweise ganz geöffnet, die Mutter wieder fest geschraubt und das Ganze wieder eingebaut. Ergebnis war eine Leerlaufdrehzahl von rund 1000 Umdrehungen bei kaltem Motor, die dann mit wärmer werdenden Motor wieder auf die normalen 850 absank.

Frage von Michael Matthiesen:

Die Spiegelverstellung meines Audi 80, Bj.88 ist irgendwie lose, der Spiegel verstellt sich mit dem Fahrtwind, wird das über Bowdenzüge verstellt oder wie muss ich mir das vorstellen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das funktioniert in der Tat über kurze Bowdenzüge, die mit dem Drehknopf an der Tür betätigt werden. Einen Defekt schließe ich an dieser Stelle fast aus, wahrscheinlicher ist ein nicht sauber eingerasteter Spiegel die Ursache. Oder die Verklebung der Arretierung an der Rückseite des Spiegelglases löst sich langsam auf.....

Frage von A. Otto:

Hallo! Bei meinem Volvo 850 (160.000 Kilometer) sind die Schaltvorgänge der Automatik sehr hart, bzw. es ruckt sehr. Nur die ersten beiden Gänge sind betroffen. Was ist die mögliche Ursache?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Da könnte ein Wechsel des ATF und eine Einstellung des Modulierdruckes Besserung bringen. Erkundigen Sie sich bei Taxifahrern nach einer guten Automatik-Werkstatt, Ihr Problem sollte dort schnell und relativ preiswert zu lösen sein.....

Frage von Evelyn:

Hallo, habe Probleme bei meinem Opel Omega B 2,5 V 6. Er zeigt mir im Bordcomputer an Automatikgetriebe. Wenn er das anzeigt, dann gibt es keine volle Leistung mehr. Wenn ich anfahre, ist es so, als ob ich mit schleifender Kupplung fahre!! Wenn ich den Motor ausmache und wieder an, ist es kurze Zeit weg, und das gleiche geht von vorne los!! Automatikgetriebeöl ist noch drin, müsste mal erneuert werden und auch der Filter für Automatikgetriebe. Mir wurde gesagt, das der 300,- Euro kosten soll ? ! ? Kann das sein? Und was kann noch die Ursache sein? Vielen lieben Dank vorab für die schnelle antwort, bin sehr verzweifelt. mein Auto ist Bj. 1995. Liebe Grüße Evelyn

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Evelyn, wenn die Kontrolle für die Automatik angeht, läuft die Steuerung des Getriebes im Notlauf. Um genau heraus zu finden, was genau die Probleme verursacht, muss der Fehlerspeicher des Getriebesteuergerätes ausgelesen werden. Gehen Sie bitte nicht zu der Werkstatt, die 300 Euro für einen ATF-Wechsel haben will, das geht auch für die Hälfte. Am besten suchen Sie sich einen Automatik-Spezialbetrieb, in dem die Taxifahrer aus Ihrer Region Kunde sind. Die achten auf preiswerte Arbeit.....

Frage von Melanie Wolf:

Ich habe einen Ford Focus Turnier, 1.6 Bj., 2003, der mir seit ein paar Wochen Probleme mit der Klimaanlage macht. Diese kühlt nicht mehr richtig - ich komme mir vor, als hätte ich nur eine Lüftung, anstatt einer Klimaautomatik!!! Viele sagen ja, dass sich unter dem Auto Kondenswasser bildet (Klimaanlagenauto) - hat sich aber bei meinem Auto noch nie wirklich gebildet und trotzdem hat er vernünftig den Innenraum klimatisiert. Die Ford-Werkstatt will zuerst den Füllzustand der Kühlflüssigkeit überprüfen - halten sie dies für sinnvoll? Welche Möglichkeiten könnte es noch geben? Oder sollte sich dies lieber mal ein Klimaanlagenspezialist angucken? Kennen Sie einen im Raum Moers/Duisburg/Krefeld?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Was die Ford-Werkstatt machen will, ist immer der erste Schritt! Sie können aber auch zu einer anderen Werkstatt gehen, am besten zu einem Kältetechniker, der auch Auto-Klimaanlagen macht (am besten in den gelben Seiten suchen....). Ich nehme an, dass in der Tat bloß zu wenig Kältemittel im System ist. Vor dem Nachfüllen würde ich aber das Leck suchen lassen, sonst ist das Zeug gleich wieder verdunstet.....

Frage von Mario Wedhorn

Bei meinem Ford Focus 1.6, 74 kW, Baujahr 1999, habe ich seit Kurzem keine Motorleistung mehr. Beim Gasgeben erhöht sich zwar die Drehzahl, aber man hat das Gefühl, dass man nicht von der Stelle kommt. Auch die Leerlaufdrehzahl ist nicht stabil.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Mario, das hört sich fast wie eine schleifende Kupplung an! Sollte diese Diagnose zu treffen, bleibt Ihnen leider nichts weiter übrig, als die Kupplung erneuern zu lassen ...

Frage von Zoran:

Habe einen Ford Focus TDDI 1,8L. Nachdem ich die defekte Einspritzpumpe ausgetauscht habe, lässt mich die Wegfahrsperre das Auto nicht mehr starten. Wie kann ich mir helfen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die neue Einspritzung bzw. deren Steuerung muss erst bei der Wegfahrsperre «angemeldet» werden. Das ist kein großer Akt, geht aber nur in einer mit entsprechender Elektronik ausgerüsteter Werkstatt (oder Sie kennen jemand mit der passenden Software auf seinem Laptop...).

Frage von Wolfgang Endres:

Bei meinem Audi A6 TDI quattro, Baujahr 1997, blinkt nach einem Warnsignal seit einiger Zeit die Kontrollleuchte für die Bremsbeläge. Die Beläge sind aber neuwertig, und ich habe schon die Kabel an beiden vorderen Bremssättel abgezogen, jedoch ohne Erfolg. Wie kann ich die Blinkerei abstellen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hier hilft nur das Rücksetzen/Löschen des Fehlerspeichers durch einen mit entsprechendem Equipment ausgerüsteten Werkstattmann. Das kostet leider etwas Geld ...

Frage von Paul:

Bei meinem VW Golf Variant 1.6 l, 16V, kann ich die Bremsbeläge nicht wechseln, da ich den Druck an den Bremszangen nicht ablassen kann. Habe die Bremsleitungen entfernt, aber trotzdem waren die Bremszangen fest. Brauche dringend Hilfe. Auch mit Gewalt lassen sich die Bremszangen kaum bewegen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Paul, ich nehme an, dass Sie an den hinteren Bremszangen herum laborieren! Das Rücksetzen der Kolben passiert dort (wegen der zusätzlichen mechanischen Betätigung durch die Handbremsseile...) mit einem Spezialwerkzeug. Das gibt es entweder vom gut sortierten Werkzeughandel (Hazez hat es im Programm...) oder direkt beim VW-Ersatzteilhändler. Die Benutzung können Sie dort auch erfragen, mit dem Werkzeug in der Hand ist das selbsterklärend ...

Frage von Ralf:

Hallo Herr Kessler! Ich habe einen Nissan Primera 2,0 l und muss jetzt das Kupplungsseil wechseln. Geht das relativ einfach oder ist das doch was für die Werkstatt?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist eigentlich kein Problem, weil selbsterklärend. Wenn das Seil schon gerissen ist, baut es sich fast von allein aus, tricky ist am Ende nur noch die Einstellung des Kupplungsspiels. Am Ausrückhebel sollte es gerade gut fühlbar sein, der Schleifpunkt dann aber nicht zu nahe am Bodenblech (sonst trennt die Kupplung vielleicht nicht ...)

Frage von Anton Mutter:

Warum gibt es immer weniger VW Fachbetriebe, die sich an einem Fahrzeug wirklich gut auskennen. Die Fehlersuche ist teilweise so mangelhaft. Da wird probiert und werden Teile eingebaut, bis der Fehler gefunden ist. Ich hatte ein Problem mit der Einspritzanlage. Da wurde für 300 Euro umgebaut, der Fehler aber war nicht behoben. Der Werkstattmeister hat mich gefragt, wer den Umbau vorgenommen hat. Seine Reaktion: ja wenn der das gemacht hat, mache ich nichts daran. Eine andere VW Werkstatt hat den Fehler in fünf Minuten gefunden und behoben. Der Einschalter der Einspritzanlage war falsch eingestellt. Dann hatte ich Lenkungsprobleme. Der Lenkhebel war ausgeschlagen, der Mechaniker hat mir darauf hin eine neue Motorlagerung eingebaut, aber der Fehler war wieder nicht behoben.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das scheint der Lauf der Dinge zu sein, lieber Herr Mutter! Autos ohne Diagnoseanschluss sind heute entweder gar nicht kaputt oder nicht diagnostizierbar. Ich war letztens mit dem Auto einer Freundin in der Werkstatt (AU und Zündungseinstellung...) und konnte zu sehen, wie der Meister seine Gesellen einteilte. Als der 57er Käfer an der Reihe war, rannten alle eilig auseinander: keine Zeit, mal eben aufs Klo, eine Rauchen ... Traurig, aber war! Da hilft eigentlich nur noch die Empfehlung aus dem Bekanntenkreis weiter. «Kennst Du nicht `ne gute Werkstatt ...?»

Frage von Marita:

Ich wollte mal wissen, ob man zerkratzte Alufelgen wieder ganz machen kann und wie teuer das ist?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist in vielen Fällen kein Problem. Je nach Ihrer Wohnlage gibt es sicher die eine oder andere «Felgenklinik» oder einen «Felgendoktor». Wenn Sie nichts entsprechendes finden, hilft ein Autolackierer sicher auch gern weiter ...

Frage von Rolf Hehnen:

Ich habe einen Mercedes 200 T mit G-Kat und Vergasermotor, Baujahr 1988. Kann man hier einen Kaltlaufregler einbauen ? Oder nur bei Einspritzmotoren?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Hehnen, bei Vergasermotoren könnte vielleicht das früher von TwinTec angebotene Mager-Mix-System eine bessere Einstufung bringen. Allerdings gibt es davon bestenfalls noch Restbestände, und besser als Euro 1 werden die Abgaswerte damit auch nicht. Also: Vergessen Sie es ...

Frage von A. Koch:

Guten Tag Herr Kessler, ich fahre einen Fiat Stilo 2,4 Abarth 2002 74.000 km. Folgendes Problem habe ich: Ich bringe keine Gänge mehr rein, aber der Motor läuft. Die Garage hat ein Diagnosegerät angeschlossen. Meldet alles ok, keine Sensoren-Störung. Können Sie mir vielleicht ein Tipp geben? Besten Dank und mit freundlichen Grüssen A. Koch

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Zunächst einmal: Wechseln Sie die Werkstatt! Wenn die bei Schaltschwierigkeiten nur das Diagnosegerät anschließt und nichts findet, heißt das natürlich nicht, dass das Auto nicht defekt ist..... Wahrscheinlich ist der Grund für Ihr Problem völlig trivial: Ein undichter Kupplungsgeberzylinder, der nun die Kupplung nicht mehr trennt! Wenn bei stehendem Motor die Schalterei problemlos klappt, dürfte das schon alles sein....

Frage von Rene Golze:

Hallo Herr Kessler. Habe einen Daewoo Nubira 2.0 CDX, Bj.03/98 mit 67.000 km. Wollte jetzt ein Motorenadditiv auf Keramikbasis (CeraTune) einfüllen. Sprit sparen, laufruhiger, mehr Leistung wird garantiert. Nun habe ich aber gelesen, das wäre nur rausgeworfenes Geld. Wem kann ich denn nun glauben? Für einen Tipp wärs ich sehr dankbar. MfG Rene

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Rene, lasse diese Experimente! Mit 67.000 km ist der Motor des Nubira noch mitten im besten Mannesalter und braucht kein Viagra! Diese Additive sind eine echte Pest und verschlimmbessern die Schmierung des Motoröls (im günstigsten Fall...). Sparen Sie sich das Geld für das Zeug und gönnen Sie dem Auto lieber einen Ölwechsel extra; das ist weit besser als diese «Zusatzschmierstoffpanscherei....

Frage von Silvia Lang:

Habe Toyota Corolla, Baujahr 1990. Bremsen ziehen ungleich, über 50 Prozent. Habe bereits neue Handbremsseile, Bremsschläuche, Radbremszylinder und sogar neue Bremstrommeln. Ergebnis unverändert. Was kann das noch sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Haben Sie mal den Bremskraftregler an der Hinterachse erneuert? Der gammelt bei zu alter Bremsflüssigkeit von innen richtig fest und regelt dann gar nichts mehr....

Frage von Cl. Woelbing:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Problem mit meinem Mazda 323 F, Bauj. 2002. Letztes Jahr habe ich die Bremsscheiben neu machen lassen und jetzt quietschen die ständig. Also entschloss ich mich zu einer nochmaligen Reparatur. Jedoch quietschen die Bremsen immer noch. Nun habe ich auch noch die Bremsleitungen und Flüssigkeit erneuern lassen, aber immer noch das Quietschen da. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen, können Sie mir einen Tipp geben was das sein könnte. Ach ja die Stabistangen sind auch neu und der Zahnriemen auch danke für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Cl

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hat Ihnen wirklich eine Werkstatt nach einem Jahr neue Scheiben und Beläge verkauft, weil es beim Bremsen quietscht? Kaum zu glauben.... Wenn einige Zeit nach einer Bremsenerneuerung laute Quietschgeräusche auftreten, hat sich höchstwahrscheinlich Bremsabrieb in den Sätteln festgesetzt und behindert die Bremsklötze in ihrer Beweglichkeit: Sie lösen sich nicht mehr völlig von der Scheibe und beginnen zu schwingen. Das ist das Quietschen.... Abhilfe schafft ein Ausbau der Beläge, eine gründliche Reinigung der Sättel und anschließendes Bestreichen der Rückseiten der Belagträgerplatten mit Kupferpaste oder Brake-Lube. Lassen Sie das aber lieber bei einer anderen Werkstatt machen, Ihrer Geldbörse zuliebe ...

Frage von Christian:

Hallo, bei meinem Citroen Berlingo, Baujahr1999, ist der Zahnriemen fällig. Ich habe diverse Schrauber an der Hand, habe aber gelesen, dass es ohne Spezialwerkzeug, den nur der Citroen-Fachhändler hat, nicht geht. Muss ich für teuer Geld die Fachwerkstatt aufsuchen oder kommt auch eine normale kleine Werkstatt in Betracht?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn wirklich Spezialwerkzeug nötig ist, kann das jede Werkstatt kaufen! Und in aller Regel geht die Reparatur mit Spezialwerkzeug nur schneller, nicht immer besser. Und da die Motoren aus dem Berlingo noch in vielen anderen Citroen-, Peugeot- und sogar in Ford-Modellen verbaut sind, dürfte sich mit Sicherheit eine preiswerte freie Werkstatt finden, die Ihr Problem durch qualitativ gute Arbeit löst ...

Frage von Torsten:

Ich habe einen Ford Mondeo Turnier, Baujahr 1997. Beim Bremsen ruckelt es am Bremspedal. Jetzt habe ich neue Bremsscheiben und -beläge drauf und der Fehler ist immer noch da. Woran kann das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Torsten, hast Du nur neue Scheiben/Beläge machen lassen oder auch die Trommeln an der Hinterachse? Wenn es im Pedal beim Bremsen ruckelt, können die Bremstrommeln unrund sein und müssen dann auch noch getauscht werden.

Frage von Stephan Wie:

Guten Tag Herr Kessler! Ich hab da ein Problem mit meinem Audi 80 2,0 l, Monotronic-Einspritzer, Baujahr 1992. Jedes Mal, wenn ich das Auto nach längerem Stehen starte, läuft er die ersten paar Sekunden ruhig, doch dann geht die Drehzahl komplett nach unten, bis der Motor fast oder ganz abstirbt. Erst nach ein paar hundert Metern Fahrt, also wenn der Motor wärmer wird, fährt er wieder ganz normal. Wenn die Drehzahl hinunter geht, hilft mehr Gas geben nicht viel, außer dass er zeitverzögert das Gas annimmt und dann wieder nicht. Kurz: er ruckelt. Ich schalte in dem Fall immer sofort in die nächst höheren Gänge und gebe Vollgas, dann wirkt das Ruckeln nicht so schlimm. Ich dachte, dass es der Temperatursensor ist, den hatte ich vor einem Jahr getauscht. Doch dort war das Problem anders: die Drehzahl ging beim Starten höher und das Starten war schwieriger. Ich steckte den Temperatursensor ab, doch das änderte nichts.

Kann die Lambdasonde defekt sein? Ich glaube nicht, denn wenn er warm ist, geht er einwandfrei und mein Treibstoffverbrauch ist ganz normal bei etwa acht Litern auf 100 Kilometer. Vielleicht ist es irgendein anderer Signalgeber. Herr Kessler, was könnte hier das Problem sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hört sich für mich nach einem zu geringen Systemdruck in der Kraftstoffanlage an! Die Einspritzug funktioniert mit ihrer Kaltstart-Regelung offenbar perfekt, nur nach dem Kaltstart bricht irgendwie der Druck zusammen (nicht völlig, aber für ein Absinken des Leerlaufes reicht es ...). Lassen Sie den Druck prüfen und ggf. den Druckregler erneuern

Frage von Markus Eschmann:

Hallo zusammen! Ich hätte eine Frage bez. Eines VW Golf II, Baujahr 1990. Wenn es stark geregnet hat und ich bei Regen oder nasser Fahrbahn losfahre, tritt Wasser vorne an der Fahrerseite ein. Woher könnte das Wasser kommen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Aus dem Wasserkasten des Windlaufs! Wahrscheinlich ist der Ablaufschlauch auf der linken Seite völlig zugewachsen und lässt das Wasser eines Starkregengusses nicht ablaufen, bis der Kasten voll ist und das Wasser in die Lüftungskanäle strömt. Machen Sie den Ablauf sauber, und der Wagen bleibt trocken ...

Frage von Wolfgang Wehner:

Ich habe einen Ford Fiesta Bauj.97. Da ist laut Werkstatt das Steuergerät defekt. Kann man so ohne weiteres das defekte Steuergerät mit einem anderen gebrauchten Steuergerät austauchen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn Sie eins ergattern können, das die exakt gleiche Ersatzteilnummer auf der Banderole trägt, dürfte das tatsächlich funktionieren.....

Frage von Dietmar Hellmann:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Problem mit meinem VW LT 35 Diesel. Der Dieselmotor schnurrt an sich wie ein Kätzchen, allerdings springt er im warmen Zustand nicht mehr an. Der Anlasser dreht zwar, aber nichts passiert. Wenn man allerdings dann schiebt oder anrollt, springt er auf den ersten Meter an. Wenn der Motor abgekühlt ist, springt er auch wieder an. In der Werkstatt wurden bereits die Dieselschläuche und der Zündkontaktschalter ausgewechselt. Die Elektrik wurde auch durchgemessen. Jetzt sind die mit Ihrem Latein am Ende und mein Wagen springt immer noch nicht an. Vielleicht wissen Sie einen Rat. Vielen Dank im voraus. Dietmar Hellmann

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Spontan fällt mir nur zu enges Ventilspiel ein, wodurch die Kompression nicht hoch genug ist, um den Motor mit der relativ geringen Anlasserdrehzahl zum Starten zu bringen. Beim Anrollen dreht der Motor schneller, da reicht es dann. Wenn der Motor im kalten Zustand gestartet wird, sind die Verhältnisse viewlleicht günstiger für den Anlasser.... Ich würde mal einen Kompressionstest machen, danach weiß man mehr...

Frage von Ivonne:

Hallo Herr Kessler. Ich als Frau hab von Autos nicht so viel Ahnung. Bei meinem Ford Fiesta BJ 95 leuchte die Batterieleuchte beim Fahren auf. Erst wenn ich einmal richtig Gas gebe, geht Sie aus. Woran liegt das, muss ich was machen? Wollte am WE etwas weiter weg fahren und trau mich das jetzt so gar nicht. Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Ivonne, wenn die Batterieleuchte im Armaturenbrett während der Fahrt aufleuchtet, besagt das nur, dass die Batteriespannung höher als die Lichtmaschinenspannung ist. Das kann an einer defekten Lichtmaschine liegen, an einem defekten Regler (das dürfte bei Ihnen der Fall sein...) oder an einer gebrochenen Verbindung zwischen Lichtmaschine und Ladekontroll-Leuchte. Um Ihr Problem zu lösen, würde ich mir bei einem Autozubehörhändler einen neuen Regler kaufen und einen der Jungs bitten, den mal schnell einzubauen (mal sehen, ob der Chromosomenbonus immer noch so gut wirkt wie früher...;-) )

Frage von Roman Schulz:

Ich fahre einen Opel Astra Diesel. Der Anlasser ist defekt.
Wie baue ich den aus?


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Zuerst klemmen Sie die Batterie ab, dann lösen Sie die Kabel und Stecker am Anlasser, schrauben die 3 Befestigungsschrauben ab und nehmen den Anlasser aus dem Auto.... Das ist die dürre Theorie, mehr kann ich hier nicht bieten. Guter Bilder zu Ihrem Vorhaben finden Sie in den einschlägigen Reparaturanleitungen, von denen ich mir eine auf den Tisch legen würde, wenn ich mit dem Schrauben anfange ...

Frage von Manfred Schöbel

Hallo Herr Kessler ! Fahre einen VW Golf 2 . BJ.91 55PS. Am Montag ging er mir während der Fahrt auf der Autobahn plötzlich aus ,soweit ist alles in Ordnung sprich Benzin im Tank usw. ich nehme an es ist die Benzinpumpe, weiß aber nicht wo diese sitzt und man sie überprüfen kann! Motor dreht durch beim anlassen !

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Vielleicht ist es nur das Relais der Pumpe? Läuft die Pumpe denn an, wenn Sie die Zündung einschalten? Wenn nicht, dürfte das Relais defekt sein. Da das Relais deutlich billiger als die Pumpe ist, würde ich immer mit dem Relais anfangen und dann erst die Pumpe wechseln....

Frage von Dominik Wasewitz:

Hallo, ich hab einen Fiat Punto 55 und ein Problem mit den Blinkern!
Beim Drücken des schalters funktioniert entweder gar nichts oder er blinkt grad mal 2 mal, wird langsamer und dann ist er ganz weg! Warnblinker funktioniert auch nicht! Sowas ist nur dumm im Straßenverkehr und in der Nacht!


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das dürfte das Blinkrelais sein! Das Ding sitzt direkt unten am Gehäuse der Lenksäulenverkleidung. Zum Ausbau müssen Sie den unteren Teil der Lenksäulenverkleidung abschrauben und das Relais leicht ruckelnd aus seiner Buchse ziehen. Der Einbau eines neuen Relais funktioniert «rückwärts» und ist selbsterklärend.

Frage von Thomas:

Hallo Herr Kessler! Ich habe vor ca. einem halben Jahr in meinen Ford Focus 1.8 , BJ 1/2004, eine Prins Flüssiggasanlage einbauen lassen. Bis vor ca. 4 Wochen lief alles glatt, bis auf den vielleicht etwas zu hohen Verbrauch von ca. 11 bis 12 Litern, bei doch sehr drehzahlschonendem Fahrstiel. Dann bekam ich plötzlich Probleme mit dem Standgas. Der Motor schüttelte im Stand, ja ging sogar manchmal, kurz vor dem Anhalten des Fahrzeuges aus. Dies war sowohl beim Gasbetrieb als auch beim Benzinbetrieb der Fall. Jetzt habe ich bemerkt, dass dieses Problem bei der Fahrt mit eingeschalteter Klimaanlage fast gänzlich behoben ist. Was könnte das Problem sein? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar, Mit freundlichem Gruß Thomas

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das könnte Falschluft sein, die den Motor zu mager laufen lässt. Wo die eintritt, müssen Sie leider selber heraus finden. Wenn die Klimaanlage eingeschaltet wird, regelt die Leerlaufregelung die zusätzliche Last aus, indem die Drehzahl etwas angehoben wird. Dabei wird so lange mehr Gas gegeben, bis eine vorbestimmte Drehzahl erreicht ist. Das „überkompensiert« die Falschluft. Normalerweise müsste die Leerlaufdrehzahlregelung ähnlich verfahren, da scheint etwas nicht zu funktionieren. Der Auslöser des Problems ist also Nebenluft, die Ursache aber eine defekte Leerlaufregelung....

Frage zum Audi A 4:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Audi A4, Baujahr 1997, 1,9 TDI, 90 PS, mit 180.000 km. Der Wagen hat einfach zu wenig Leistung, ich kann maximal 140 Kilometer pro Stunde fahren. Ich habe den Luftmassenmesser erneuert, danach hatte ich das Problem zwei Tage lang nicht mehr. Aber jetzt geht das Spiel wieder von vorne los: Wenn ich das Auto kurz abstelle, geht es für einen Moment wieder normal - aber wenn ich wieder voll beschleunigen will, geht es sehr langsam auf 140, dann ist Schluss. Was kann das wohl sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Antwort kommt diesmal von M.E. Vassen aus Holland, der schriebt: Hallo Herr Kessler. Fahre selbst einen A4 gleichen Baujahres. Hatte das gleiche Problem: Lösung ist nicht! der Kraftstoff-Filter sondern ein elektronisches Ventil, das die Kraftstoffluftzufuhr regelt, nicht der Luftmassenmeter, der ist es in den seltensten Fällen. Hatte exakt die gleiche Problemlösung getan und es kam nichts dabei raus. Ab zum Audi-Dienst und mal kurz an die elektronische Prüfung ranhängen, ist in Nullkommanichts gefunden. Fazit: Den Luftmassenmeter wieder umtauschen, das Ventil erneuern lassen durch Audi und Geld zurückbekommen (Der Luftmassenmeter kostet weitaus mehr als das Ventil incl. Einbau bei Audi/VW). Bitte schicken sie dem Fragesteller diese Antwort. MfG M.E. Vassen

Frage von Karl-Heinz Kohlhas:

Hallo, Ich fahre einen Citröen C4 HDI 136 PS mit Rußpartikelfilter. Laufleistung nach 15 Monaten 38.000 Km. Seit geraumer Zeit geht bei mir die Motorsignallampe mal an und auch mal aus. Das Display des Autos zeigt daneben ab und an auch Abgasreinigungssystem defekt. Nach einigen Werkstadtbesuchen und Löchung des Signals wurde, wenn ich es richtig verstanden habe, das Turboventil ausgetauscht. Trotzdem zieht das Fahrzeug nicht. In den einzelnen Gängen komme ich einfach nicht aus dem Drehzahlkeller. Im sechsten Gang auf der Autobahn wird das Fahrzeug bei 155/160 abgeregelt. Kann es nicht doch sein, dass der Rußpartikelfilter defekt ist. Mir wurde gesagt, es sei nicht leicht dies festzustellen. Die meinen bisher, das wäre ein reiner Computerfehler. Ich glaub da nicht mehr dran. Könnte ich beim TÜV oder der Dekra das feststellen lassen. Aber die Werkstätten wären dazu ja auch in der Lage. Aber es wurde mir gesagt, selbst wenn man einen Abgastest durchführte wäre der Fehler nicht unbedingt feststellbar. Ich würde mich über eine Antwort ihrerseits freuen. Karl-Heinz Kohlhas

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Kohlhas, das hört sich nach einem zugesetzten Partikelfilter an! In letzter Zeit häufen sich die Anfragen zu diesem Problem..... In aller Regel sind Autos von Innenstadtbewohnern betroffen, die selten oder nie die zum «Abbrand» nötigen hohen Drehzahlen bzw. die dabei entstehenden hohen Abgastemperaturen erreichen. Das ist leider fast systembedingt; die geschlossenen Systeme der Autos aus dem PSA-Konzern (eigentlich generell alle geschlossenen Filtersysteme...) sind prinzipbedingt anfällig für dieses Symptom. Die Diagnose sollte der Werkstatt eigentlich nicht schwer fallen: Die serienmäßige Differenzdruckmessung vor und hinter dem Partikelfilter gibt genau die Information, die die Werkstatt braucht. In Ihrem Fall wittere ich fast schon Hinhaltetaktik, weil das Auto ja noch in der Gewährleistung ist. Immerhin ist das Fahrzeug mangelhaft, und diesen Mangel muss der Händler im Rahmen seiner Gewährleistungspflicht abstellen. Gelingt ihm das nach drei Versuchen nicht, können Sie auch nach 15 Monaten vom Kaufvertrag zurück treten. Das alles ist für beide Seiten mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden. Ich würde den Händler aber trotzdem darauf hin weisen und nachdrücklich um eine Problembeseitigung dringen....

Frage von Isabella Freithofer:

Guten Tag Herr Kessler. Meine Mama fährt einen Fiat Tipo, Baujahr 1993. Er lässt sich starten aber man kann nicht mit ihm fahren, weil er dann sofort abstirbt. Der ÖAMTC meinte, dass mit der elektronischen Steuerung etwas nicht stimmt. Was kann man tun und würde sich eine Reparatur bei diesem Auto auszahlen. Danke im Voraus. Mit freundlichen grüßen Isabella Freithofer

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Isabella, warum hat der ÖAMTC denn nicht etwas weiter geprüft? Bei einem Auto des Modelljahres 1993 dürfte es für die «gelben Engel» kein Problem sein, dem Fehlerspeicher ein paar mehr Infos zu entreißen..... Wenn sich der Motor starten lässt und ohne auffällige Geräusche läuft, kann er schon mal nicht grundsätzlich defekt sein. Wenn beim Gasgeben der Motor abstirbt, wird offenbar nicht genügend Kraftstoff eingespritzt. Das könnte an einem verdreckten Kraftstoff-Filter liegen, an mangelndem Druck in der Kraftstoffleitung oder an einem fehlerhaften Drosselklappen- Potentiometer. Und das geht leider noch ziemlich lange so weiter.... Aus der Ferne ist es beinahe unmöglich, genaueres zu sagen. Ich schlage Ihnen folgendes vor: Rufen Sie den ÖAMTC noch einmal, lassen Sie erneut das Problem suchen und wenn es wieder nicht gefunden wird, das Auto in eine Werkstatt Ihres Vertrauens schleppen. Dort würde ich um einen Kostenvoranschlag bitten und eine «Dead-Line» bei 600 Euro ziehen (das sagen Sie der Werkstatt natürlich nicht....). Sollte die Werkstatt für mehr Geld reparieren wollen, verkaufen Sie den Jungs den Wagen einfach (in Berlin gibt es für rollfähige Autos im Augenblick immer 80 Euro....).

Frage von Hanno Kabrowski:

Hallo, bei meinem Passat 3BG, Baujahr 2003 habe ich nach der Anzeige «Bremsbeläge überprüfen» jetzt auch neue reingesetzt (waren tatsächlich schon abgescheuert). Die Verschleißanzeige leuchtet aber dennoch nach dem Start «Bremsbeläge überprüfen», obwohl neue Bremsklötze mit neuen Verschleißanzeigern drin sind. Soll ich mal kurz Strom wegnehmen? Auslesen hat nichts gebracht, da steht Systemtest aktiv. Haben Sie einen Rat? Gruß H.Kabrowski

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Sie müssen die Anzeige «zurücksetzen» lassen. Das kann auch mit einer über Nacht abgeklemmten Batterie passieren.....

Frage von M. Willusa:

Sehr geehrter Herr Kessler, habe an meinem Astra 1,6 die Kopfdichtung gewechselt, seitdem lädt er nicht mehr. Habe ich etwas falsch gemacht, oder ist nun ein neuer Fehler aufgetreten. Laufen tut er wunderbar. Aber nur auf Batterie

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wahrscheinlich haben Sie beim Wiederzusammenbauen ein Kabel des Ladestromrelais nicht richtig angeschlossen. Ich habe vor kurzem bei einer der üblichen «Nacht & Nebel-Aktionen» am Straßenrand ein Masseband des Anlassers vergessen und wurde dann bei der Suche im Dunkeln fast verrückt. Am nächsten Morgen war es eine Sache von 3 Minuten. Für die Ladung der Batterie sind folgende Kabel wichtig: Massekabel zwischen Batterieminuspol und Karosserie, Ladestromleitung zwischen Lima und Batterie, Leitung zur Ladekontroll-Lampe für die Vorerregung des Feldes der Lima, Masseleitung zwischen Lima und Karosserie. Ich tippe in Ihrem Fall auf eine unterbrochene Ladestromleitung oder eine defekte Lima. Was an der Lima defekt ist, kann ich aus der Ferne nicht sagen. Wenn ein Autoelektriker diese Diagnose bestätigt, findet sich Ersatz bei jedem Autoverwerter für etwa 50 Euro.

Frage von Bernd Nolte:

Ich habe einen Mitsubishi Lancer Kombi, 1,6 l, Baujahr 1993. Nun geht der Rückwärtsgang überhaupt nicht mehr rein. Was kann ich tun, habe schon im Auto die Verkleidung abgenommen, aber da ist alles beweglich. Es scheint, dass die Sperre die den fünften Gang vom Rückwärtsgang trennt, sich nicht löst. Ich bin für jeden Tipp dankbar, da ich mir eine Werkstatt nicht leisten kann.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Bernd, vielleicht hilft Ihnen ein Freund beim Suchen des Problems ... Ich tippe auf einen Defekt der Schaltung, ggf. ist nur ein Teil der Übertragung zwischen Schalthebel und Getriebe ausgehakt oder aus seiner Führung gerutscht. Bocken Sie den Wagen sicher(!!) auf, kriechen Sie unter den Wagen und lassen Sie von dem Freund die Gänge durchschalten. Mit einiger Wahrscheinlichkeit sehen Sie dann schon, wo es hakt. In der Mehrzahl der Fälle ist eine der PVC-Buchsen, welche die Schaltung führt, verloren gegangen oder ausgeschlagen. Viel Erfolg wünscht der Autopapst

Frage von Michael Zankl:

Hallo, ich fahre einen VW Bora 1,9 TDI 4Motion, Baujahr 2001. Nun habe ich das Problem, dass, wenn ich über Unebenheiten fahre, das Fahrzeug anfängt zu knarren und zu quietschen. Was kann das sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das sind mit einiger Wahrscheinlichkeit die Gummilager der Querlenker- bzw. Stabilisatoraufhängung! Ein kompletter Austausch der «Gummis» der Vorderachse sorgt schnell wieder für Ruhe ...

Frage von Dogan Caner:

Ich habe ein BMW 320 Coupé. Mein Auto dreht nicht mehr als 2000 Umdrehungen im Winter. Aber eben nur im Winter. Im Sommer läuft er ganz normal bis er warm wird. Habe habe schon Lambdasonde und Nockenwellensensor ausgetauscht. Aber habe den Problem immer noch. Vielleicht könnten Sie mir ja weiter helfen?!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lassen Sie doch mal die Ansaugluft-Vorwärmung überprüfen! Vielleicht saugt der Motor im Winter zu kalte Luft an, die irgend welche Sensoren durcheinander bringt. Das ganze dürfte bei dem 3er thermostatisch gesteuert sein, und dieses Thermostat stellt manchmal seine Arbeit ein ...

Frage von Werner Feldmann:

Hallo, habe einen Ford Galaxy, Baujahr 1995. Die manuelle Klimaanlage scheint defekt zu sein. Beim Einschalten der Anlage geht zwar die Kontrollleuchte an, nicht aber die Klimaanlage. Diese schaltet sich irgendwann (eingeschaltet) selbstständig während der Fahrt an, aber leider auch irgendwann wieder aus. Was kann das Problem sein, sie wurde erst komplett gewartet.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Wartung beschränkt sich meistens auf das Wechseln des Trockners, eine Dichtigkeitsprüfung und das Auffüllen des Kältemittels. Bei Ihrer Klimaanlage dürfte das Problem am Expansionsventil liegen. Was genau zu tun ist, kann Ihnen aber nur ein Kältetechniker sagen. Suchen Sie sich einen Fachmann aus den gelben Seiten, der sich auch mit Autoklimaanlagen auskennt (die meisten Werkstätten machen das nur nebenbei mit und haben keine wirkliche Expertise ...).

Frage von Sandra:

Wir haben uns einen Renault Scenic mit Automatik gekauft. Sind vorher noch nie Automatik gefahren. Wenn ich das Auto starten will, dann springt er nicht gleich an. Woran kann es liegen? Muss man beim Starten immer etwas Gas geben?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Sandra, eigentlich unterscheidet sich das Startverhalten eines Automatik-Fahrzeuges nicht von dem eines Autos mit Handschaltung. Bei letzterem tritt man beim Starten auf die Kupplung, um dem Anlasser seine Arbeit zu erleichtern. Beim Automatikauto muss vor dem Anlassvorgang der Automatik-Wählhebel entweder auf «P» oder auf «N» stehen, damit der Magnetschalter des Anlassers angesteuert wird. Der Wechsel des Fahrbereichs muss bei stehendem Fahrzeug geschehen und geht nur, wenn die Bremse getreten ist.

Wenn ein Auto nicht «sofort» anspringt, heißt das noch gar nichts. «Sofort» bedeutet nämlich bei Auto-Spezialisten nicht « beim Klappern mit dem Zündschlüssel», sondern innerhalb der ersten zwei bis drei Sekunden nach dem Drehen des Schlüssels im Zündschloss. Grundsätzlich unterscheide ich nur Autos, die anspringen und Autos, die nicht anspringen. Dabei spielt es fast keine Rolle, was man tun muß, um sie anspringen zu lassen, solange man dazu nicht den Fahrersitz verlassen muss ...

Frage von Maik:

Wo ist das Bypassventil bei einem VW Sharan 1.9 TDI eingebaut und wie groß ist der Aufwand, um das Ventil zu wechseln?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das Teil sitzt zwischen Turbolader und Luftmassenmesser. Der Aufwand zum Wechseln ist minimal (ca. fünf Minuten).

Frage von Wilhelm Pfeffer:

Vor etwa drei Monaten habe ich im Internet eine neue Antriebswelle rechts für meinen Ford Galaxy, Baujahr 1997, gekauft und bei ATU einbauen lassen. Seither ruckelt es beim Bremsen in der Kurve. Beim ersten Mal Bremsen mehr und danach etwas weniger, beim erneuten Bremsen in kurzen Abständen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Was war das denn für eine Antriebswelle? Ein dem Originalteil entsprechendes Stück oder aus undefinierter Quelle? War ein Tilgergewicht montiert (sofern eins nötig ist..)? Wenn nicht, hat der ATU-Mann das Tilgergewicht von der alten an die neue Welle geschraubt? Fragen über Fragen ... Ich würde das Geräusch von einem Fachmann überprüfen lassen. Entweder ist die Antriebswelle defekt, dann könntest Du Sie beim Verkäufer umtauschen (und bekommst eine neue, mängelfreie Welle zurück. Die Ein- und Ausbaukosten musst Du selbst tragen!). Oder ATU hat einen Einbaufehler gemacht (relativ unwahrscheinlich..), dann müssten die Jungs die Folgen dieses Fehlers beheben (erneut montieren, ggf. die durch den Fehler beschädigte Welle ersetzen....). Das ist aber zunächst alles graue Theorie, solange die Ursache des Ruckelns nicht ergründet ist ... Ich tippe auf einen Materialfehler!

Frage von Heinz:

Ich möchte die Radlager vorne bei meinem Ford Mondeo, Baujahr 1997, Benziner mit 66 kW, wechseln. Wie bekomme ich sie heraus?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Heinz, Details zum Radlagerwechsel sind in den einschlägigen Reparaturhandbüchern aus dem Kaufhaus bestens erklärt und bebildert! Bitte entlaste mich und kauf´ Dir so ein Werk; es hilft auch bei vielen anderen «General Maintenance»-Fragen und beim Umgang mit der Werkstatt (Vokabeln lernen, Auftrag formulieren und mit dem Schrauber kommunizieren ...)

Frage von Martin Quendler:

Ich habe einen Opel Vectra Bj.2000. Die Klima funktioniert nicht mehr, was kann den kaputt sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nach der „Winterpause“ ist sicher nur das Kältemittel aus dem System verdunstet. Im Augenblick gibt es häufig „Klimachecks“ für kleines Geld bei den Auto-Aldis. Warten Sie einfach so eine Aktion ab und lassen Sie sich dann die Anlage wieder füllen. Vielleicht hält die Füllung ja den Sommer über vor....

Frage von Evi:

Hallo Herr Kessler! Seit längerer Zeit habe ich Probleme mit meinem Hyundai Accent. Immer wieder bei feuchtem Wetter und wenn der Motor kalt ist, verliert er an Kraft und das Licht flackert immer wieder dabei. Dieser Zustand dauert etwa drei bis vier Kilometer lang und hört von alleine wieder auf. Ich habe Angst, dass die Motorsteuerung dadurch wieder kaputt geht..Gewechselt wurde Zündmodul, Zündkerzen, Zündkabel. Ich bitte um einen Hinweis auf eine Fehlerquelle.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Sie brauchen sich nicht um die Motorsteuerung zu sorgen, Evi! Die Dinger sind robuster, als einem so manche Werkstatt glauben machen will! Ich würde jetzt noch eine neue Verteilerkappe spendieren, die Keilriemenspannung auf das richtige Maß bringen und die Leistung der Lichtmaschine checken lassen. Vielleicht muss nur ein neuer Regler `rein..... Gute Fahrt und einen schönen warmen Sommer wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Sabine Jaeschke:

Hallo Herr Kessler, wir haben ein großes Problem mit unserem Opel Vectra Caravan1.8 (Benziner), Baujahr 2001. Nachdem das Zündschloss in der Opelwerkstatt ausgetauscht wurde, sprang der Wagen noch zweimal an. Das Steuergerät wurde bereits getestet und zeigt keinen Fehler an. Wenn die Batterie längere Zeit abgeklemmt wurde, springt er wieder an. Kurz darauf das alte Problem, der Anlasser läuft, aber der Motor springt nicht an. Wir wissen nicht mehr weiter, stehen aber einem empfohlenen Tausch des Steuergerätes skeptisch gegenüber, da ja kein Fehler erkannt wurde. Was könnte sein? PS. Wir wollen demnächst das Auto in Zahlung geben und einen VW kaufen. Ob er uns das übel nimmt?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ja, so ein Auto ist schließlich auch nur ein Mensch ... Ich tippe nicht auf das Steuergerät (das funktioniert ja wunderbar: Es fährt nach dem „Reset“ vorschriftsmäßig hoch und erkennt offenbar auch die Codes der Wegfahrsperre...), sondern eher auf die Lesespule im Zündschloss bzw. die Fähigkeit derselben, den Transponder im Schlüssel zu erkennen. Entweder ist die Lesespule defekt (ist da noch die alte `drin?) oder sie ist nicht richtig (auf das Magnetfeld des Transponders abgestimmt). Vor einem neuen Steuergerät würde ich lieber noch ein Zündschloss versuchen (gemeint ist vor allem die Lesespule!!).

Frage von Dieter Wildschütz:

Meine Nerven brennen wegen meines Dodge Caravan langsam durch. Nachdem ich ein gebrauchtes Getriebe eingebaut hatte, lief es erst brillant!!! Jetzt zickt es ganz gehörig. Auf der Rückfahrt von Holland wollte es nicht mehr in der D-Stellung im ersten Gang anfahren. Ich musste immer erst in N und dann wieder nach D zurück und alles war in Butter. Zu Hause angekommen habe ich erneuten Öl und Filterwechsel gemacht und es waren keine Auffälligkeiten in der Ölwanne zu entdecken von ein paar Dreckkrümel (keine Späne!!) mal abgesehen. Danach fing die Sache an richtig spannend zu werden. Im kalten Zustand schaltet er nur widerwillig soll heißen ich fahre an und die Drehzahl geht auch bei sanfter Beschleunigung unverhältnismäßig (3000 Umdrehungen) hoch bis er schaltet. Wenn das Getriebeöl anfängt warm zu werden ist Schluss mit lustig nachdem er fast normal nach dem Hochschalten vor sich hinfährt geht wie von Geisterhand mit einmal die Drehzahl hoch und der Gang ist raus. Dann rechts rann warten (Motor aus)!

Irgendwann schaltet er wieder (mehr schlecht als recht). Das einzig Positive ist - wenn er denn schaltet, schaltet er weich. Was auffällig ist, bei warmem Getriebeöl ist ein deutliches Heulgeräusch zu hören, was für mich völlig fremd ist, und ich fahre diesen Dodge Caravan nun schon seit 16 Jahren. Ich möchte ja sehr gerne mein Dodge weiterhin fahrbereit halten. Bodymäßig ist er in einem exzellenten Zustand. Trotzdem widerspricht es jedem menschlichen Verstand, in ein fast 20 Jahre alten Dodge mehrere tausend Euro reinzustecken. Zu allem Überfluss muss ich diesen Monat noch zum TÜV. Wenn’s kommt, kommt alles passend!!!!


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Dieter, ich leide mit Dir! Die Dodge «Caravan»/Chrysler «Voyager» sterben langsam, aber sicher alle am Getriebe-Tod! Die Jungs in Auburn Hill haben bei der Konstruktion einfach die bei uns übliche Nutzung nicht mit einkonstruiert (das Autobahntempo ist deutlich höher als das High-Way-Tempo...). Dein Fehler war die Verwendung eines gebrauchten Getriebes! Das hatte wahrscheinlich auch schon «ein Ding weg» und zerlegt sich jetzt langsam. Um das Ding noch in den Griff zu bekommen, bleibt eigentlich nur noch der Besuch bei einer Automatik-Spezialwerkstatt (Adressen gibt es bei jedem Taxistand). Die Jungs da können immerhin sagen, ob es mit einer Einstellung des Modulierdrucks und / oder dem Tausch der Bremsbänder getan ist (das ist eigentlich schon eine Getriebeüberholung) oder ob die «große Lösung» fällig wird. Du musst nur noch entscheiden, ob Du das alles bezahlen willst....

Frage von Dirk:

Ich habe einen Opel Vectra A 2.0, 100 kW/136 PS, Bj. 1995. Beim Schalten habe ich ein Ruckgeräusch und wenn ich Gas gebe, geht der Schalthebel vor und zurück. Da ist Spiel im Getriebe.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Sie liegen gar nicht schlecht mit Ihrer Vermutung! Das Spiel ist nicht direkt im Getriebe, sondern in der Getriebeaufhängung! Da dürfte etwas gerissen sein; ein Blick unter das Auto klärt, wo und was.....

Frage von Fritz Gawela:

Hallo Herr Kessler! Ich fahre einen Opel Omega 2,2 L. Combi, Bauj. 2003. Seit kurzem habe ich folgendes Problem : Wenn ich das Fahrzeug aus einer Geschwindigkeit von ca. 110 km/h schieben lasse, also vom Gas gehe, tritt eine sehr starke Vibration auf, ähnlich als wenn man über kleines Kopfsteinpflaster fährt. Diese Vibration ist zu spüren bis herunter auf ca. 50 km/h. Ich habe auch den Eindruck, als wenn sich diese Vibration verstärkt, wenn ich auskupple. Über 110 km/h verschwindet das Zittern wieder. Neue Reifen brachten auch keine Abhilfe. Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich ?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Na klar! Ich würde mich mal mit dem Zustand der Hardyscheiben der Kardanwelle beschäftigen! Und wenn Sie das Auto schon mal auf der Bühne haben, können Sie sich auch gleich das Kreuzgelenk und das Kardanwellenmittellager ansehen. Nach 4 Jahren dürfte da eigentlich noch nichts sein, aber ich kenne die Laufleistung des Autos nicht: 150.000 km können schnell zusammen kommen (schaffe ich locker in 4 Jahren!). Und das ist eine km-Leistung, nach der sich schon Verschleiß zeigen kann!

Frage von Goran:

Hallo Andreas, ich fahre einen Mercedes 300td W210, Model Bj.1997, 177 PS. Ich habe folgenedes Problem: bei kaltem Motor ist alles normal. Wenn die Motortemperatur über 80 Grad steigt, fängt der Motor stark an zu ruckeln, als ob er ausgehen würde, aber er ruckelt nur, geht nicht aus! Nur im Leerlauf ruckelt er. In letzter Zeit hat er auch schon während der Fahrt angefangen zu ruckeln. Nur man spürt das nicht so, weil er ja im Gang ist. Noch etwas: wenn der Motor belastet wird, also wenn ich den Gang reinschmeiße, ruckelt er nicht (selten) oder wenn Klimaanlage eingeschaltet ist, auch nicht!! Bitte hilf mir, denn ich war schon bei unzähligen Mechanikern und keiner hat was gefunden. Es wurden sehr viele Teile schon getauscht (Boschpumpe, Einspritzdüsen, Tankgeber komplette Kraftstoffleitungen usw.) Danke.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn ein Motor im Leerlauf ruckelt und schüttelt, ist das meist ein Anzeichen für «Zündaussetzer». Nun hat ein Diesel keine Zündung, hier wird die Verbrennung durch die Einspritzung des Dieselkraftstoffes in den Brennraum gestartet. Wenn das nicht erfolgt (also kein Kraftstoff eingespritzt wird!), läuft der betreffende Zylinder ohne Zündung mit. Die ungleiche Krafteinwirkung auf die Kurbelwelle führt zu dem erwähnten Ruckeln und Schütteln. Interessant ist die Tatsache, dass das Schütteln bei Eingriff der Leerlaufregelung (= Anhebung der Leerlaufdrehzahl durch Erhöhung der Einspritzmenge) das Schütteln nachlässt oder weg ist. Ich tippe also auf ein Problem mit einem oder mehreren Injektoren. Sie schreiben zwar, dass die «Einspritzdüsen» schon einmal getauscht worden sind; aber waren das auch alle? Vielleicht hat man nur offenbar defekte Injektoren getauscht, und jetzt sind die anderen `dran....Versuchen Sie mal, mit Injektorenreiniger eine Besserung zu erzielen. Wenn das nichts bringt, muss ein echter (!!) Diesel-Spezialist eine fundierte Diagnose stellen (Injektorenzustand, Kompression, Ventilspiel etc.). Das ist recht aufwendig, aber zur Beurteilung leider unabdingbar. Diese Spezialisten findet man übrigens häufig in Werkstätten, die sich viel mit Taxis beschäftigen. Adressen gibt es am Taxistand.....

Frage von Franziska Bannert:

Hallo Herr Kessler, unser Opel Vivaro macht Probleme. Beim Gasgeben zieht er nicht mehr und er stößt besorgniserregend große Rußwolken aus. Ab einem bestimmten Punkt beim Gasgeben gibt er ein seltsames Zischen von sich. Die Werkstatt will uns weiß machen, das Ganze wäre ganz normal - ein Diesel rußt nun mal ein bisschen. Nur hat er das früher nicht gemacht! Wissen Sie Rat?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Schwarze Wolken beim Diesel sind nie normal! Jedenfalls keine sichtbaren.... Wenn ein Motor schwarz rußt, wird der eingespritzte Kraftstoff nur unvollständig verbrannt. Das deutet auf zu viel Kraftstoff im Verhältnis zur Verfügung stehenden Verbrennungsluft hin. Triviale Lösungen sind verdreckte Luftfilter oder zusammen gedrückte Ansaugschläuche. In Ihrem Fall wird wahrscheinlich ein Schlauch zwischen Turbolader und Ansaugrohr undicht oder abgerutscht sein. Ich rate Ihnen, die Werkstatt zu wechseln. Die Aussage «ist beim Diesel normal» disqualifiziert die bisherige völlig.....

Frage von Maja Dircks:

Hallo, woher bekomme ich Schaltpläne für den Lancia Lybra?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Offiziell nirgends! Die Hersteller sind in Fragen der technischen Dokumentation eifersüchtig darauf bedacht, nichts außerhalb der Vertragswerkstätten zu publizieren, weil die ihnen sonst die Hölle heiß machen. Es gibt ab und zu im Internet Reste aus ehemaligen Vertragswerkstätten. Aber da braucht man Glück.... Außerdem kann man natürlich immer am Ersatzteiltresen nach einem Schaltplan fragen. Oft sind die Dinger zwar als Ersatzteilposition gelistet, aber nicht lieferbar. Eine weitere Möglichkeit gibt es unter http://www.manualsoft.com/product_info.php?&products_id=820 , vielleicht ist auf der CD ein Schaltplan mit drauf ...

Frage von Hermann Linnebach:

Mein Opel Astra, Baujahr 1997, 1,8 l, 16V, läuft eigentlich prima. Seit kurzem geht er jedoch gelegentlich abrupt aus. Und das immer nach engen Rechts-Kurven, oftmals an der gleichen Stelle. Die Kontrollleuchten gehen nicht gleich aus. Wenn es gerade ist, startet er sofort wieder, doch am Berg muss ich einige Minuten warten. Der Fehlerspeicher zeigt keinen Defekt. In der Werkstatt glaubt man, die Zwangsentlüftung sei verstopft. Festlegen will sich aber keiner.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

So einen Fall hatte ich vor Jahren auch einmal, allerdings mit einem Motorrad. Immer bei vollem Lenkeinschlag nach links starb der 500er-Einzylinder ab und musste mühsam mit einem gezielten Tritt auf den Kickstarter wieder zum Leben erweckt werden. Das war extrem anstrengend, weil das Ding heiß nie anspringen wollte. Als Ursache habe ich schließlich einen Kabelbruch vom Zündschloss ermittelt, bei dem das Kabel zur Zündspule immer beim Einschlagen gegen masse einen Kurzschluss produzierte. Vielleicht ist das auch der Grund bei Ihrem Astra (ist jedenfalls möglich!). Checken Sie mal den Kabelbaum vom Zündschloss zum Anlasser/ zur Zündung / zum Steuergerät. Ich bin gespannt ...

Frage von Dominik;:

hab ein VW Passat, Baujahr 1991 mit ungefähr 200.000 Kilometern. Immer wenn er längere Zeit im Regen steht gibt es Probleme mit dem Starten. Dauert dann meistens so ein paar Sekunden bis er anspringt. Das wäre ja noch nicht so schlimm. Doch sobald ich das erste Mal stehen anhalten muss, nimmt der Passat kein Gas mehr an. Ich stehe häufig an der Ampel, bin komplett runter von der Kupplung, habe das Gaspedal voll durchgedrückt und fahre trotzdem nur mit 5 km/h . Das geht dann kurze Zeit so und auf einmal zieht er wieder voll an. Ab und zu nimmt er auch dann das Gas im zweiten und im dritten Gang auch nicht an. Was schon zu einigen Hubkonzerten geführt hat. Das Problem hört auch erst wieder auf, wenn der Wagen lange zeit im Trockenen oder in der Sonne gestanden hat. Im Winter lief es auch perfekt ohne dass es Probleme gab. Nur wenn's regnet, zickt er rum. Vielleicht können Sie mir helfen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Domi, bevor Du lange herumprobiertst: Wende die 3-Lösung an! Bei einem 16 Jahre alten Passi ist mit Sicherheit einiges wegschmeißreif.... Oder hast Du etwa vor kurzem neue Kerzen und eine neue Verteilerkappe spendiert? Dann fehlen jetzt nur noch die Zündkabel (alle 5!).

Frage von Auer Thomas:

Mein Nissan Primera, Baujahr 1995, hat ein Problem. Der Motor bockt beim Gasgeben. Bergauf ist es so krass, dass es sich anfühlt, als ob sich der Motor verschluckt und tief Luft holen würde. Im flachen bei Vollgas (Bleifuss) werde ich langsamer. Bereits gewechselt: Zündkerzen, Luftfilter, Treibstofffilter; werde heute noch die Zündschläuche wechseln. Die Diagnose bei Nissan hat keinen fehler ergeben. Der Kat arbeitet gut, die Abgaswerte könnten nicht besser sein. Das letzte was mir jetzt noch einfallen würde wäre der Luftmassenmesser, aber das teil kostet ja ein Vermögen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nicht ganz so teuer ist das Drosselklappenpotentiometer, den ich hier spontan als Verursacher des Leistungslochs im Verdacht habe. Der LMM ist bei den alten Primeras eigentlich nicht so häufig defekt ... Viel Erfolg beim Basteln wünscht der AUTOPAPST

Frage von Sandra:

Hallo Herr Kessler, wir haben einen Ford Focus 1.6 16V mit Klimaanlage. Das Problem ist nun, dass die Temperatur nicht mehr geregelt wird, d.h. die Temperatur fällt ins Minus, der Temperaturfühler friert ein und ist dann erst nach ca. 2h wieder betriebsbereit. Nun wollten wir den Temperaturfühler auswechseln. Wäre das kleinste Problem. Aber wir finden dieses Ding im Auto einfach nicht. Könnten Sie uns bitte sagen, wo genau sich dieser Fühler befindet?(Wir haben schon das halbe Cockpit abgeschraubt). Verbindlichsten Dank und mit freundlichen Grüssen, Sandra

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Sandra, von welchem Temperaturfühler ist den die Rede? Der für die Innenraumtemperatur oder fer für die Steuerung der Klimaanlage? Ich glaube eher, dass Du das Verdampfer-Thermostat der Klimaanlage suchst, das hier offenbar falsch eingestellt oder defekt ist. Vereisen kann in einer Klimaanlage eigentlich nur der Verdampfer. Und dafür reicht z.B. schon der Ausfall des Innenraumlüfters: Der muss bei eingeschalteter Klimaanlage immer in Betrieb sein (min. Stufe 1). Der Verdampfer ist übrigens das «kalte Teil» der Klimaanlage, an dem sich die Außenluft abkühlt, bevor sie in den Innenraum geleitet wird. Der Verdampfer sitzt daher in den Tiefen der Lüftung und ist in der Regel besch.... erreichbar. Wenn das Auto auf einer Hebebühne steht, kann man anhand des Verlaufs der Schläuche der Klimaanlage erahnen, wo er sitzt....

Frage von Gina:

Hallo Herr Kessler, wie, oder wo kann man erfahren, welche Motornummer zu einem bestimmten Fahrzeug gehört? Ich habe einen Rover 416 Si und den bösen Verdacht, dass mir bei einer angeblichen Motorinstandsetzung ein anderer Motor eingebaut wurde, aber nicht mein Instand gesetzter. Leider hab ich kein Serviceheft, wo die Nummer ja drinstehen sollte, da der Wagen aus einem Konkurs stammt. Gibt es noch irgendwo eine Datenbank oder jemanden, an den ich mich wenden könnte? Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Welche Motornummer der Motor hatte, mit dem Ihr Auto ausgeliefert wurde, kann eigentlich nur der Hersteller sagen. Den gibt es aber nicht mehr. Sie werden an diese Information also nicht heran kommen, sorry! Da nützt Ihnen dann auch die Kenntnis der Motornummer des jetzt in Ihrem Auto eingebauten Motor nichts. Ich würde das Thema auch ruhen lassen, weil sich sonst evtl. ungeahnte weitere Probleme ergeben könnten (wenn in Deutschland eine Nummer verändert wird, wird immer Unheil gewittert!). Und noch eins: Wenn der Motor, mit dem Sie jetzt fahren, ordentlich läuft, dürfte doch eigentlich auch kein Grund zur Klage bestehen, oder?

Frage von Alexander Hartmann:

Ich habe einenVW Golf 3 tdi als ich einen Bildschirm anschließen wollte, gab es nen kurzen irgendwo im Auto jetzt wen ich mein Auto starten will, springt es an und geht dann gleich wieder aus. Woran kann das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das könnte der Absteller der Einspritzpumpe sein! Testen Sie doch mal, ob das Ding den Dieselnachschub frei gibt, wenn der Zündschlüssel auf «an» steht (einfach das Kabel abziehen und an den Kontakt halten: Wenn es klickt, ist alles o.k. Wenn nicht, nicht....)

Frage von Kerstin Fischer:

Ich fahre einen VW Bora Baujahr 2001 Diesel Gangschaltung wir haben gesagt bekommen das der Zahnriemen gewechselt werden muss, seitdem fahre ich nicht mehr so viel mit dem Auto. Was passiert genau wenn der Zahnriemen reiß? Merkt man es vielleicht vorher, bevor ein großer Schaden entsteht?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Unabhängig von der Laufleistung sollte ein TDI-Zahnriemen nach spätestens 6 Jahren gewechselt werden! Das ist so wichtig, weil der Zahnriemen u. a. die Nockenwelle antreibt. Wenn der Zahnriemen reißt, bleibt die Nockenwelle ruckartig stehen. Mit ihr stellen die Ventile ihre Bewegung ein und ragen zum Teil voll geöffnet weit in den Brennraum hinein. Wenn der Zahnriemen nun bei 3500 / min auf der Autobahn reißt, hämmern die Kolben alle Ventile kurz und klein. Die Ventile könnten dabei abreißen und im Motor «herumschroten». Was dann von der High-Tech-TDI-Maschine übrig bleibt, ist Kernschrott..... Ich hoffe, das war deutlich genug!